Warum uns in nächster Zeit keine Hitzewelle bevorsteht

In Wien, in Niederösterreich und im Burgenland starten bereits an diesem Wochenende die Sommerferien – passend dazu gibt es schon am Samstag reichlich Sonnenschein und hochsommerliche Temperaturen meist zwischen 30 und 35 Grad:

Prognostizierte Höchstwerte für Samstag, den 29. Juni 2024

Die kurze hochsommerliche Wetterphase hat jedoch bereits ein Ablaufdatum in Form einer Kaltfront, die im Laufe des Sonntags von Westen her die Schauer- und Gewitterneigung wieder aufleben lässt. Während am Neusiedler See am Sonntag noch einmal bis zu 34 Grad zu erwarten sind, kommen die Temperaturen am Bodensee nicht mehr über 23 Grad hinaus.

Abkühlung findet man in erster Linie bei einem Sprung ins kühle Nass, selbst auf den Bergen erwarten uns hochsommerliche Temperaturen. Bis zu 26 Grad gibt es beispielsweise am Samstag auf dem Feuerkogel in knapp 1600 m Höhe, 20 Grad werden es auf der Rax (2000m) und selbst am Sonnblick in 3100m Höhe erwarten uns zweistellige Plusgrade.

Badehungrige Personen sollten die hochsommerliche Wetterphase am Wochenende unbedingt nutzen, nach Durchzug der Kaltfront stellt sich pünktlich zu Monatswechsel eine unbeständige und nur mäßig warme Wetterphase ein, die uns aller Voraussicht nach zumindest in der ersten Julidekade erhalten bleiben wird. Schuld daran ist ein Azorenhoch, dessen Zentrum knapp westlich der Azoren zu liegen kommt und keine Anstalten macht, sich von der Stelle zu bewegen oder gar nach Mitteleuropa auszugreifen. An dessen Ostflanke wird der Weg stattdessen frei für Atlantiktiefs, die in weiten Teilen Mitteleuropas für einen eher unbeständigen Wettercharakter und nur mäßig warme Temperaturen sorgen werden:

Das Azorenhoch verharrt knapp westlich der Azoren, das macht den Weg frei für Atlantiktiefs nach Mitteleuropa. (Vorhersagekarte für Di, 02.07.2024 00:00 UTC)

Damit bewahrheitet sich auch heuer wieder die Siebenschläfer-Regel. Der Siebenschläfertag am heutigen Donnerstag (27.6.) gilt weithin als Lostag, der den Wettertrend für die nächsten 7 Wochen setzen soll. Wobei, so stimmt das nicht ganz: Es gibt im Sommer zwar eine verstärkte Erhaltungstendenz von Wetterlagen, maßgebend dafür ist aber nicht die Großwetterlage am Siebenschläfertag, sondern an den Tagen rund um den Monatswechsel. Statistische Auswertungen zeigen, dass die Siebenschläferregel eine vergleichsweise hohe Trefferquote von 60-70% aufweist.

Kurze sommerliche Wetterphasen wird es zwar auch in der ersten Julihälfte geben, eine länger anhaltende Hitzewelle mit drei oder mehr Tagen in Folge ist aber auf den Wetterkarten vorerst nicht auszumachen.

30,3 Grad im Oktober: Neuer Temperaturrekord bei Tulln

Altweibersommer

Mit einem Höchstwert von 30,3 Grad wurde am Dienstag in Langenlebarn ein neuer Oktober-Rekord aufgestellt. Der Winddrehung von Südost auf Süd bis Südwest ist es zu verdanken, dass um 15:40 Uhr die 30-Grad-Marke erreicht wurde, kurz vor 16 Uhr kletterte die Temperatur sogar bis auf 30,3 Grad.


Damit ist der Uralt-Rekord vom 4. Oktober 1956, der bei 30,2 Grad aus dem Jahre 1966 datiert, Geschichte. Gemessen wurde dieser Wert in Fußach am Bodensee. Diese Station gibt es inzwischen nicht mehr, bzw. wird jetzt unweit davon am Rohrspitz gemessen. Anbei bis bislang höchsten gemessenen Temperaturen in Österreich im Oktober:

  • 30,3 Grad Langenlebarn (NÖ, 3.10.2023)
  • 30,2 Grad Fußach (V, 4.10.1966)
  • 30,1 Grad Eisenstadt (B, 1.10.1956)
  • 30,0 Grad Deutschlandsberg (ST, 5.10.1983)

Auch an einigen anderen Stationen wurden neue Oktober-Rekordwerte erreicht, und das sowohl in tiefen Lagen als auch auf den Bergen, wie etwa auf der Rax mit 22,1 Grad oder auf der Rudolfshütte mit 16,8 Grad.

Hitliste mit den Höchstwerten am Dienstag, den 3.10.2023:

  • 30,3 Grad Langenlebarn (NÖ) OKTOBER-ÖSTERREICHREKORD
  • 29,4 Grad St. Aegyd am Neuwalde (NÖ)
  • 29,3 Grad Klausen-Leopoldsdorf (NÖ)
  • 29,1 Grad Kirchberg an der Pielach (NÖ)
  • 28,6 Grad St. Pölten (NÖ), Raabs/Thaya (NÖ), Weyer (OÖ)

Rückblick: Unwetter am Pfingstsonntag

+++ Update 01:00 Uhr +++

Mit dieser Übersicht über die größten gemessenen Niederschlagssummen beenden wir diesen Live-Ticker. Vielen Dank fürs Mitlesen, gute Nacht und einen entspannteren Pfingstmontag!

+++ Update 00:53 Uhr +++

Der Gewitterschwerpunkt verlagert sich nun in den Südosten des Landes, sonst beruhigt sich das Wetter langsam wieder:


Radarbild von 00:35 Uhr, Quelle: AustroControl, UBIMET

+++ Update 00:14 Uhr +++

30-40 Liter Regen pro m² in Transdanubien

Im 21. und 22. Bezirk Wiens hat es ordentlich geschüttet, hier brachten die Gewitter in den letzten 1  1/2 Stunden zwischen 30 und 40 Liter Regen pro Quadratmeter:

Regenmenge der letzten 90 Minuten, Quelle: ZAMG, UBIMET

+++ Update 23:38 Uhr +++

Leobersdorf: 40 Liter Regen in 40 Minuten!

An der Messstelle in Leobersdorf wurden beachtliche 40 Liter Regen innerhalb von 40 Minuten verzeichnet! Der Niederschlagsschwerpunkt liegt mittlerweile südöstlich von Wien zwischen Seibersdorf und Groß Enzersdorf.

Messwerte von Leobersdorf, Quelle: Nö. Landesregierung

+++ Update 23:25 Uhr +++

Die neuesten Messwerte zeigen, dass örtlich noch mit kräftigen Schauern im Zuge der Gewitter gerechnet werden muss:
Wien Donaufeld: 19,6 mm in 30 min
Kroisegg (Bgld): 30,5 mm in 40 min

+++ Update 23:15 Uhr +++

Ein Blick auf das aktuelle Radarbild zeigt, dass von Kärnten über das Burgenland bis nach Tschechien (entlang der weißen Linie) derzeit noch Gewitter niedergehen. Sturmböen sind dabei weniger das Thema, eher kurzzeitig kräftiger Niederschlag.

Radarbild von 23 Uhr, Quelle: AustroControl, UBIMET

+++ Update 23:00 Uhr +++

Ein landesweit blitzreicher Tag geht nun allmählich zu Ende – nicht aber die Gewitter. Derzeit „sammelt“ Wien noch mit dem kräftigen Gewitter, das nun doch über den Wienerwald auch die Stadt erreicht hat.

+++ Update 22:30 Uhr +++

Jetzt beginnt es auch im östlichen Flachland verbreitet zu gewittern, auch der Westwind frischt hier nun gebietsweise kräftig auf mit Böen zwischen 60 und 70 km/h. Hier ein Bild der registrierten Blitze zwischen 22:15 und 22:20 Uhr:

+++ Update 21:45 Uhr +++

Die Gewitterlinie hat etwas abgeschwächt nun auch Niederösterreich und die Steiermark erreicht. Die Druckwelle hat deutlich nachlassen, allerdings gibt es aktuell eine Neuentwicklung bei St. Pölten. Diese Zelle zieht Richtung Osten und somit auf Wien zu. Ob sie es bis in die Bundeshauptstadt schafft, wird sich in den nächsten Minuten zeigen, denn noch hat sie es nicht über den Wienerwald geschafft.

Weitere Gewitter haben sich über dem Steirischen Randgebirge Richtung Hochwechsel und über der Buckligen Welt gebildet, die jedoch nur sehr zögerlich (nach Osten) vorwärts kommen.

Quelle: nowcast/UBIMET/ZAMG

+++ Update 20:15 Uhr +++

Nicht nur Sturm gehen mit den Gewittern einher, auch beachtliche Regenmengen wurden bereits gemessen.
Die Summen der vergangenen Stunde in Oberösterreich:

    • Ried/Innkreis 34.4 mm
    • Obertrattnach 33.0 mm
    • Vöcklabruck 20.3 mm
    • Kremsmünster 24.7 mm

+++ Update 19:50 Uhr +++

In Oberösterreich kam es in der vergangenen Stunde zu teils orkanartigen Böen (z.B: Kremsünster 116 km/h). Die Gefahr ist aber noch nicht gebannt: Vor allem im Donauraum rast die Druckwelle ostwärts. In den nächsten Stunden wird es mit Durchzug der Gewitterlinie auch im Wald- und Mostviertel vorübergehend stürmisch! Die Böen erreichen auch hier teilweise 80 bis 100 km/h, lokal auch mehr!

Quelle: nowcast/UBIMET/ZAMG

+++ Update 19:40 Uhr +++

Aktuell sind bereits 100 Feuerwehreinsätze in Oberösterreich im Gange:

Quelle: http://ooe.martinhochreiter.at

+++ Update 18:55 Uhr +++

Im Donauraum kommt es nun immer häufiger zu Sturmböen, vereinzelt auch zu schweren und sogar orkanartigen Sturmböen, in der Grafik sind die Böen der letzten Stunde (Stand 18:40 Uhr MESZ) zu sehen.

Ein Auszug:

  • Chieming (Bayern): 104 km/h
  • Waging am See (Bayern): 94 km/h
  • Mondsee (OÖ): 81 km/h
  • Ostermiething (OÖ): 75 km/h
  • (Und etwas exponiert, weil Bergstation: Kolomansberg ( 1113 m) mit 111 km/h)

 

Max. Windböen der letzten Stunde, 5.6.2022, 18:40 MESZ (Quelle: UBIMET/ZAMG/DWD)

+++ Update 18:25 Uhr +++

Jenes Gewitter, das am Nachmittag über das Allgäu zog, hat lokal viel kleinkörnigen Hagel gebracht:

++++ Update 18:00 Uhr +++

In Achenkirch (T) gab’s beachtlichen, 3 bis 4 cm Hagel:

+++ Update 17:30 +++

Über dem nördlichen Alpenvorland sowie in den Nördlichen Kalkalpen sorgt derzeit eine Gewitterlinie für teils Sturmböen, Platzregen und Hagel. Achtung auch in der Stadt Salzburg und im Flachgau sowie im Innviertel! In ca. 30-40 Minuten trifft die Gewitterlinie auch hier ein.

Quelle: nowcast/UBIMET

+++ Update 17:10 Uhr +++

Beachtliche Böen in der vergangenen Stunde in Tirol! Im Oberland ist die Luft um rund 10 bis 15 Grad kühler, als im Raum Innsbruck. Die kalte Luft aus diesem cold pool ist ins Obere Inntal hinunter geschwappt und hat dann in Innsbruck innerhalb von Minuten teils für Orkanböen gesorgt:

  • Innsbruck (Uni): 98 km/h
  • Innsbruck – Kranbitten: 143 km/h

+++ Update 17:00 Uhr +++

Ein kurzer Blick auf das Satellitenbild offenbart die overshooting tops der Zelle im Murtal. Dabei schießt der Aufwindbereich des Cumulonimbus kurzzeitig über die Tropopause in die relativ wärmere, untere Stratosphäre.  Diese wirkt wie ein Deckel für das Gewitter, sodass die overshootings rasch zusammenfallen. Auf dem Satellitenbild unten sind sie als weißer Fleck (-55 °C) inmitten des rosa Amboss (-60 °C) zu erkennen.

QUelle: UBIMET/ EUmetsat

+++ Update 15:45 Uhr +++

Am Alpennordrand wird es jetzt zunehmend gewittrig. Eine kräftige Gewitterzelle zieht vom Toten Gebirge ostwärts, allerdings sehr langsam. Eine weitere Zelle ist über dem Murtal entstanden und steuert nun Richtung Seckauer Tauern.

Quelle: Niederschlagsradar, 5.6.2022, 15:35 Uhr MESZ UBIMET /DWD

+++ Update 15:07 Uhr +++

Wer gerade aus dem Allgäu mitliest: Achtung, ein schweres Gewitter zieht aus Südwesten Richtung LK Kaufbeuren zu. Zwei weitere Zellen steuern Richtung München bzw. Bad Tölz

Quelle: Niederschlagsradar, 5.6.2022, 15:00 Uhr MESZ UBIMET /DWD

+++ Update 14:47 Uhr +++

Am Bodensee kommt es gerade sintflutartig herunter. Sehr hohe Niederschlagsraten:

  • Rohrspitz 24 l/10 Min
  • Bregenz 15 l/10 Min

Die Zelle zieht nun nach Nordosten in den Allgäu.

+++ Update 14:40 Uhr +++

Die Gewitterlinie hat nun auch das Rheintal erwischt, Sturmböen ( ~ 80 km/h) und Starkregen (17 l in 10 Minuten) wurden in Rohrspitz bzw. Altenrhein gemessen.

Quelle: https://www.foto-webcam.eu/webcam/dornbirn/2022/06/05/1430

+++ Update 14:00 Uhr +++

Erste Zelle nun im Tiroler Oberland, Starkregen und kleiner Hagel sind in Kürze im Außerfern zu erwarten.

Radarbild von 13:55 Uhr © Austrocontrol

+++ Update 13:45 Uhr +++

Von der Schweiz greifen jetzt kräftige Gewitter auf Vorarlberg über.

Radarbild von 13:45 Uhr © DWD

+++ Update 13:35 Uhr +++

Hier das aktuelle Satellitenbild, derzeit kann es noch gut einstrahlen. Damit steigt die Unwetterfefahr an. Im Rot und Violett markierten Bereich sind in den nächsten Stunden Unwetter zu erwarten.

Satellitenbild von 13:15 Uhr © EUMETSAT und Gefahrengebiete der nächsten Stunden

+++ Update 13:15 Uhr +++

Erste Schauer sind nun im Pinzgau und in Osttirol entstanden.

Radarbild von 13:05 Uhr © Austrocontrol

+++ Update 13:30 Uhr +++

Hier die Analyse des Tiefs MAYA mit Warmfront in Rot und Kaltfront in Blau.

Händische Analyse des Tiefs Maya um 12 Uhr MESZ

+++ Update 12:15 Uhr +++

Derzeit ziehen bereits in der Schweiz erste Gewitter nach Nordosten, die Kurs auf Vorarlberg nehmen.

Blitzt der letzten Stunde © NOWCAST/UBIMET

+++ Update 12:00 Uhr +++

Das aktuelle Satellienbild zeigt, dass große teile Österreichs derzeit klaren Himmel haben, somit kann es gut einstrahlen und kräftige Gewitter am Nachmittag sind zu erwarten.

Satellitenbild von 11:40 Uhr © EUMETSAT

Blog

In Verbindung mit guter Scherung durch das nahe Tiefzentrum deuten sich von der Ostschweiz über Bayern bis nach Oberösterreich die kräftigsten Unwetter mit dem Potential für großen Hagel und Sturmböen an. Aber auch im Südosten von Österreich ist am späten Abend ausgehend vom Steirischen Randgebirge die Möglichkeit für schwere Gewitter gegeben, hier rücken neben Hagel lokale Überflutungen als Gefahr in den Fokus.

Entlang der Donau sollte sich am Abend zudem eine Druckwelle ausbilden. Im Gegensatz zu sonst simulieren die Wettermodelle in der Nacht aber ein Voranschreiten der Gewitter bis nach Wien und ist östliche Flachland, selbst eine markante Gewitterlinie mit Sturmböen ist dann möglich. Über dem Osten von Österreich wird die verursachende Front in der Nacht schließlich relativ stationär, so dass hier noch größere Regenmengen bis in den Montag hinein möglich sind.

Wettergefahren am Pfingstsonntag @ UBIMET

Alles in allem ist das Potential für den schwersten Gewittertag des bisherigen Jahres in Österreich gegeben. Bis es soweit ist, heißt es aber sich noch auf die heutigen Gewitter zu fokussieren. Der ‚Waldviertelexpress‘ ist bereits in Fahrt gekommen und bringt heute wohl noch das ein oder andere Gewitter nach Wien.

Radarbild von 14:20 Uhr am Samstag, den 04.06.2022 @ UBIMET, ACG

 

Titelbild @ Storm Science Austria

Rückblick: Am Sonntag im Osten und Süden Gewitter und Starkregen

Gewittergefahr am Sonntag - UWZ

+++ Update 19:05 Uhr +++

Die Gewitter im Süden und Südosten haben bereits für eine Abkühlung gesorgt, damit ist es derzeit im noch trockenen Nordosten am wärmsten. In Wien werden derzeit noch sommerliche 25,6 Grad gemessen. Die meisten Blitze gibt es aktuell in Tirol und nun zunehmend auch im Norden Oberösterreichs, in den kommenden Stunden verlagert sich der Schwerpunkt in den Nordosten des Landes.

Damit beenden wir unseren Live-Ticker und wünschen einen schönen Sonntagabend!

Blitze und Temperatur um 19 Uhr.

+++ Update 18:45 Uhr +++

In Pörtschach am Wörthersee wurden 18 mm innerhalb von einer Stunde gemessen, das Gewitter in Unterkärnten schwächt sich aktuell aber etwas ab.

+++ Update 18:30 Uhr +++

Ein starkes Gewitter zieht in den kommenden Minuten knapp südlich von Innsbruck über das Wipptal hinweg (der Kern trifft die Region etwa zwischen Patsch und Mühlbachl).

Der Bick von Sistrans nach Westen. © https://www.stefanjud.net

+++ Update 18:10 Uhr +++

Ein kräftiges Gewitter hat sich nun knapp nördlich von Leibnitz in der Steiermark gebildet und zieht langsam ost- bis nordostwärts. Vorsicht vor Hagel und Starkregen!

Radarbild um 18:10 Uhr. © AustroControl / UBIMET

Anbei noch ein paar Bilder der Überflutungen im Rum Krumbach in der Buckligen Welt:
FF Krumbach

+++ Update 18:00 Uhr +++

Die meisten Gewitter sind aktuell im Bereich der Koralpe unterwegs, aber auch im Tiroler Oberland ziehen aus Westen Schauer und Gewitter durch. Die meisten Blitze werden hier aktuell im Bereich des Sellraintals erfasst. Die Hauptgefahr stellen hier punktuell große Regenmengen in kurzer Zeit dar.

+++ Update 17:40 Uhr +++

Das Gewitter in Kärnten zieht knapp nördlich vom Wörthersee durch, anbei ein Webcambild aus Velden.

Webcam Velden. © Bootswerft Schmalzl

Die nassesten Station in den vergangenen 3 Stunden:

  • 28 mm Kindberg (ST)
  • 25 mm Turnau (ST)
  • 18 mm Kroisegg (B)
  • 17mm Bernstein (B)
  • 16 mm Bregenz (V)

+++ Update 17:30 Uhr +++

Anbei noch eine Video vom heutigen Hagelunwetter in Lichtenwörth (Wiener Neustadt-Land):

+++ Update 17:10 Uhr +++

Ein kräftiges Gewitter zieht aktuell in Kärnten von den Nockbergen in Richtung Ossiacher See. Hier besteht örtlich die Gefahr von Starkregen, kräftigen Windböen und Hagel! Weiters nehmen nun auch erste Gewitter ausgehend von Bayern Kurs auf das Innviertel in Oberösterreich.

+++ Update 16:45 Uhr +++

Der erste, vorlaufende Schub an Gewitter von Osttirol über Kärnten bis an den Alpenostrand hat sich nun etwas abgeschwächt, stellenweise regnet es hier aber noch kräftig. Der nächste Schub zieht in den Abendstunden von Bayern auf. Am Satellitenbild sieht man den Tiefkern über den Niederlanden bzw. Nordwestdeutschland, die Kaltfront des Tiefs erfasst derzeit aus Nordwesten Bayern.

Satellitenbild und Blitze um 16:45 Uhr. © EUMETSAT / UBIMET

+++ Update 16:20 Uhr +++

Das Gewitter bei Eisenstadt hat sich nun aufgelöst, zuvor hat es noch stellenweise für Hagel und Starkregen gesorgt.

+++ Update 16:10 Uhr +++

An drei Wetterstationen wurde heute die 30-Grad-Marke erreicht:

  • 30,2 Grad Güssing
  • 30,2 Grad Bad Radkersburg
  • 30,0 Grad Andau

Aktuell herrschen wieder größere Unterschiede von West nach Ost: Während etwa in Bregenz 19 Grad gemessen werden, sind es in Klagenfurt noch 28 Grad.

+++ Update 15:55 Uhr +++

Ein kräftiges Gewitter zieht aktuell von Wiener Neustadt in Richtung Eisenstadt, hier muss man mit Starkregen und vereinzelt auch Hagel rechnen!

Radarbild um 15:45 uhr. © AustroControl / UBIMET

+++ Update 15:50 Uhr +++

Seit Mitternacht wurden bislang etwa 6.000 Blitzentladungen in Österreich erfasst, die meisten davon in der Steiermark:

  • 1.801 Steiermark
  • 1.348 Niederösterreich
  • 1.116 Vorarlberg

Vorarlberg war bereits in der Nacht von Gewittern betroffen, etwa am Rohrspitz wurden um 3:30 Uhr Böen bis 89 km/h gemessen.

Bisheriger Blitzverlauf. © UBIMET

+++ Update 15:30 Uhr +++

Vor allem im südlichen Bergland und am Alpenostrand sind bereits kräftige Gewitter entstanden, lokal wurden bereits große Regenmengen in kurzer Zeit verzeichnet:

  • 41 mm Tauchen-Schaueregg (ST)
  • 30 mm Mönichkirchen (NÖ)
  • 29 mm Hochneukirchen (NÖ)
  • 20 mm Rohrbachschlag (ST)

+++ Übersicht +++

Das Frontensystem vom Tief MANFRED mit Kern derzeit knapp westlich von Deutschland sorgt in den Nordwesthälfte Österreichs bereits für unbeständiges Wetter. Hier ändert sich die Lage im Tagesverlauf nur wenig, denn auch am Nachmittag sind weiterhin Schauer und Gewitter einzuplanen. In der noch sonnigen Südosthälfte dagegen bilden sich ab den Nachmittagsstunden ausgehend vom Bergland aufgrund der ausgeprägten Tageserwärmung und der aufziehenden Front teils heftige Gewitter.

Satellitenbild am Sonntag um 9:30 Uhr - EUMETSAT, UBIMET
Satellitenbild am Sonntag um 9:30 Uhr – EUMETSAT, UBIMET

Vor allem in Vorarlberg wurden aber viele bereits in der Früh von lauten Knallern geweckt. Im westlichsten Bundesland Österreichs wurden seit Mitternacht nämlich schon mehr als 1000 Blitzentladungen geortet!

Blitzverlauf in den Morgenstunden am Sonntag - UBIMET, nowcast
Blitzverlauf in den Morgenstunden am Sonntag – UBIMET, nowcast

Die morgendlichen Gewitter fielen hier schon zum Teil kräftig aus. Vom Rheintal bis zum Außerfern kamen vielerorts 10 bis 15 l/m² Regen binnen wenigen Minuten zusammen und einige exponierten Stationen meldeten schon Sturmböen über 70 km/h.

Regensumme in den Morgenstunden am Sonntag - UBIMET, ZAMG
Regensumme in den Morgenstunden am Sonntag – UBIMET, ZAMG
Stärkste Windböen in den Morgenstunden am Sonntag - UBIMET, ZAMG
Stärkste Windböen in den Morgenstunden am Sonntag – UBIMET, ZAMG

Wie bereits erwähnt wird es im Osten und Südosten des Landes im Vorfeld der Front noch einmal sommerlich warm bis heiß mit Höchstwerten oft um die 30-Grad-Marke.

Prognose der Höchstwerte am Sonntag - UBIMET
Prognose der Höchstwerte am Sonntag – UBIMET

Doch genau diese zusätzliche Erwärmung wird die nachmittäglichen Gewitter mit etwas mehr Energie versorgen. Deswegen sind in den derzeit sonnigen Regionen lokal teils unwetterartige Entwicklungen zu erwarten. Hier besteht zum Abend hin erhöhte Gefahr von kräftigen Gewittern, die örtlich neben Starkregen und Sturmböen auch Hagel bringen können. Im äußersten Südosten wird es erst in der Nacht auf Montag gewittrig.

Gewittergefahr am Sonntag - UWZ
Gewittergefahr am Sonntag – UWZ

Ein paar wichtige Links für euch:

  • Hier könnt ihr euch mit dem aktuellen Radarfilm selber einen Überblick über die Gewitter und deren Zugbahn verschaffen.
  • Tabellen und Grafiken mit aktuellen Höchstwerten, Blitzentladungen und Regenmengen haben ihr stets auf dieser Seite parat.
  • Bleiben Sie immer rechtzeitig über aktuelle Unwetterereignisse informiert! Melden Sie sich für unsere Push-Benachrichtigungen an: Push-Nachrichten

 

Titelbild: Gewittergefahr am Sonntag – UWZ

Nachlese: Juli endet mit schweren Gewittern

Gewitter

+++ Update 02:55 +++

Auch heute Sonntag muss man erneut teils kräftige Schauer und Gewitter einplanen. Der Schwerpunkt der Gewittertätigkeit liegt dabei von Unterkärnten bis ins Weinviertel. Wir halten euch ab dem Vormittag wieder mit einem Live-Ticker auf dem Laufenden! Vielen Dank fürs Mitlesen, kommt gut durch die Nacht!

+++ Update 02:45 +++

Während sich die Lage in Niederösterreich und im Nordburgenland beruhigt hat, ziehen im Süden und Südosten des Landes auch in den kommenden Stunden teils kräftige Gewitter durch. Im Westen sind Gewitter kein Thema, hier regnet es allerdings teils kräftig.

+++ Update 01:40 +++

Von Italien und Slowenien her ziehen aktuell einige Gewitter nach Osttirol und Kärnten, auch in der Südsteiermark und im Südburgenland muss man bis zum Morgen noch mit teils kräftigen Gewittern rechnen:

+++ Update 00:25 +++

Der Gewitterkomplex zieht jetzt über das Nord- und Mittelburgenland nach Osten ab. Auch in der Steiermark und in Kärnten sind noch teils kräftige Gewitter unterwegs, die in erster Linie Starkregen und kleinen Hagel mit sich bringen!

Hier noch die teils beachtlichen Regenmengen der letzten 3 Stunden:

1. Reichenau/Rax 67 l/m²
2. St. Ägyd am Neuwalde 41 l/m²
3. Aflenz Kurort 34 l/m²
4. Wiener Neustadt 34 l/m²
5. Turnau 32 l/m²

+++ Update 23:50 +++

Auch an der Wetterstation in Eisenstadt wurden soeben schwere Sturmböen von 99 km/h gemessen!

+++ Update 23:25 +++

Vom Murtal über die Fischbacher Alpen bis in die Bucklige Welt ziehen weitere kräftige Gewitter durch, anbei ein Webcambild.

Gewitter in der Buckligen Welt. © www.foto-webcam.eu

+++ Update 23:15 +++

Achtung im Nordburgenland: Die Wetterstation am Flughafen Wiener Neustadt hat soeben eine Böe von 111 km/h gemeldet! Das Gewitter zieht nun weiter entlang des Leithagebirges ost- bis nordostwärts, wir haben hier die höchste Warnstufe ausgegeben!

+++ Update 23:05 +++

Die Wetterstation Reichenau an der Rax hat vergangenen Stunde 57 Liter pro Quadratmeter Regen gemessen! Bei solch extremen Regenmengen in kurzer Zeit herrscht hohe Überflutungs- und Vermurungsgefahr!

+++ Update 22:45 +++

Vor allem im südlichen Wiener Becken zieht aktuell ein heftiges Gewitter mit Starkregen und Hagel durch. Ein weiteres, schwächeres Gewitter zieht auf den Süden Wiens zu.

Wetterradar um 22:55 Uhr. © AustroControl / UBIMET

+++ Update 22:05 +++

Eine kräftige Gewitterzelle zieht gerade über vom Mürztal kommend über den Semmering auf Neunkirchen zu! Dabei besteht in erster Linie die Gefahr von Starkregen und Hagel!

+++ Update 21:45 +++

Blick in den Süden: In Oberkärnten ziehen derzeit weitere, kräftige Gewitter durch, zudem sieht man aktuell am Wetterradar auch im Bereich des Dreiländerecks eine Neuentwicklung. Diese zieht in Richtung Klagenfurter Becken.

Blitz in OIberkärnten. © www.foto-webcam.eu

+++ Update 21:35 +++

Die stärksten Gewitter befinden sich nun entlang der Mur-Mürz-Furche und ziehen in Richtung Bucklige Welt, vor allem im Raum Kindberg besteht die Gefahr von Hagel, Starkregen und Sturmböen!

+++ Update 21:15 +++

Lebensgefahr bestand heut bei Valencia aufgrund sehr großen Hagels. Solch großes Potential liegt bei uns in Österreich heute nicht in der Luft!

+++ Update 21:00 +++

Die stärksten Gewitter sind derzeit noch in der Obersteiermark, im Mostviertl und eines in Kärnten unterwegs (schwarz markiert). Westlich von Graz hat sich eben ein kräftigerer Schauer entwickelt, der in den kommenden Minuten nördlich an Graz vorbei nach Nordosten ziehen wird.

Radarbild, UBIMET, ACG

+++ Update 20:45 +++

Das in diesem Sommer bisher blitzintensivste Bundesland ist mit Abstand Oberösterreich. Am heutigen Tag blitzte es am meisten aber in Salzburg, Tirol und gefolgt von der Steiermark:

+++ Update 20:30 +++

Ein Blick auf die aktuellen Temperaturen von 20 Uhr offenbart ein deutliches Ost-West-Gefälle. So hat es aufgrund der Schauer und Gewitter im Westen keine 20 Grad mehr – so etwa in  Pichl mit nur noch 17 Grad. Im Osten hingegen ist es bei ca. 27 Grad noch deutlich wärmer. Hier ist aber in der Nacht noch mit Gewittern und Schauern zu rechnen!

+++ Update 20:15 +++

Der aktuelle Blitzverlauf zeigt, dass in Osttirol von Südwesten her auch in der kommenden Stunde weiterhin mit Gewittern zu rechnen ist. Aber auch in Oberösterreich blitzt es nun an mehreren Orten, nicht nur im Salzkammergut, sondern auch bei Wels. Diejenigen im Salzkammergut brachten binnen kurzer Zeit Starkniederschläge, so z.B. Spital am Pyhrn mit über 44 Liter pro m².

BLitzverlauf

+++ Update 19:45 +++

Gut getroffen – zwar aus Südtirol, aber dennoch sehenswert 🙂

+++ Update 19:40 +++

Anbei ein Bild des Hagels im Raum Mittersill.

+++ Update 19:30 +++

Die kräftigsten Gewitter sind derzeit noch im Lungau bzw. der Obersteiermark unterwegs (weiß). Diese ziehen allmählich nach Osten und Nordosten weiter.

In Osttirol sollte man in der nächsten Stunde eher den Blick nach Italien werfen, denn von dort aus machen sich ebenfalls noch kräftige Schauer und eben auch Gewitter auf den Weg (schwarz):

Radarbild, UBIMET, ACG

+++ Update 19:15 +++

Werfen wir mal einen Blick auf die seit Mitternacht registrierten Blitze in Österreich:

Blitzverlauf
  • Um Mitternacht zog eine kräftige Linie von Bayern aus über Oberösterreich und Salzburg, löste sich aber bis Niederösterreich hin wieder auf (violett Markierungen).
  • In den Morgenstunden traf es dann Kärnten mit den nächsten Gewittern. (türkis)
  • Kurz nach Mitternacht entwickelte sich im Mittelburgenland ein Gewitter, das sich aber rasch nach Osten verabschiedete (gelblich)
  • Seitdem gewittert es primär in Tirol (orange-rötlich).

In nächster Zeit erreichen uns von Italien her neue Gewitter. Diese treffen primär auf Osttirol und Oberkärnten. Außerdem ziehen nach kräftige Zellen aus dem Lungau nordostwärts. Mit einigen Schauern ist zudem in Oberösterreich, speziell jetzt auch im Mühlviertel zu rechnen.

+++ Update 18:40 +++

Vor allem von Südtirol über die Tauern bis in den Pongau gehen derzeit kräftige Gewitter nieder. Diese ziehen ost- bis nordostwärts, somit nimmt die Gewitterneigung nun auch in Osttirol und Oberkärnten bzw. in der Obersteiermark und im Süden Oberösterreichs neuerlich zu. Örtlich besteht die Gefahr von Hagel, Starkregen und Sturmböen!

Böenfront im Pusrtertal (Südtirol). Dieses Gewitter nimmt Kurs auf Osttirol. © www.foto-webcam.eu

+++ Update 18:30 +++

Großen Dank an die Stormchaser von Stormscience Austria, die uns auch heute wieder mit Fotos und Einschätzung von den Gewittern live vor Ort versorgen!

+++ Update 18:15 +++

Das Gewitter bei Zell am See brachte neben kräftigem Regen (siehe Webcam-Vergeich) auch 74 km/h Windböen!

Webcam Vergleich Zell am See – foto-webcam.eu

Inzwischen haben erste Gewitter aber auch schon die Obersteiermark erreicht. Es gilt also nun auch hier vorsichtig zu sein!

Radarbild, UBIMET, ACG

+++ Update 18:00 +++

VORSICHT nun bei Zell am See!

Es ist weiterhin mit kleinkörnigem Hagel und stürmischen Böen zu rechen.
Die Webcam bei Zell am See hat auch schon die Niederschlagswand (rechts im Bild) eingefangen:

Niederschlagswand bei Zell am See – foto-webcam.eu
Blitzverlauf

+++ Update 17:30 +++

VORSICHT nun im Oberpinzgau!

Ein inzwischen kräftigeres Gewitter samt kleinkörnigem Hagel und stürmischen Böen (so etwa 85 km/h eben in Mittersill) zieht derzeit über Mittersill. Das Spiel zwischen Hertha und Gaziantep musste dort kurzzeitig unterbrochen werden. In weiterer Folge zieht das Gewitter Richtung Kaprun und Zell am See weiter.

Radarbild

Eine Webcam hat dabei den Schauervorhang festgehalten:

Schauer im Oberpinzgau – foto-webcam.eu

+++ Update 17:15 +++

Fuß- und Radwege in den Vorländern des Rheins vorsorglich gesperrt!

Ab der Rheinbrücke Wiesenrain bei Lustenau sind die Bereich bis zum Bodensee betroffen.
Die intensiven Niederschläge in den kommenden 24 Stunden lassen die Pegel deutlich ansteigen, der Pegelhöchststand wird am Sonntagnachmittag erwartet.

Prognostizierte Niederschlagsmenge für den Sonntag

+++ Update 17:00 +++

Sonne und Regentropfen – das sind die beiden Zutaten, die man für einen Regenbogen braucht. Um jenen dann auch noch in seiner vollen Pracht beobachten zu können, braucht man nur noch den richtigen Winkel: Sonne im Rücken, Regen vor einem.

Passt alles zusammen, bekommt man – wie hier bei einem Schauer über Winklern – nicht nur den Hauptbogen, sondern auch den eher selteneren, weil deutlich lichtschwächeren Sekundärbogen zu sehen. Letzterer ist übrigens in der Farbreihenfolge genau umgekehrt zum Hauptbogen – schaut selbst:

Regenbogen über Winklern – foto-webcam.eu

+++ Update 16:30 +++

Gewitter jetzt über Lienz (weißer Stern)!

Diese und auch diejenigen im Ober- und Unterland ziehen weiter nach Nordost. Eine Webcam in Osttirol hat dabei den gewittrigen Schauer eingefangen, wo man in dem etwas vergrößerten Ausschnitt auch gut die großen Tropfen erkennen kann.

Radarbild
Kartitsch – megacam.at

+++ Update 15:45 +++

Der Webcam-Vergleich zeigt eindrucksvoll das knapp nördlich von Innsbruck durchgezogene Gewitter. Zwischen beiden Fotos liegen nur 20 Minuten. Das Gewitter und die sich zudem im Umkreis befindlichen Schauer ziehen nun nach Nordosten weiter – ähnlich auch die nun von Italien aus auf Osttirol hereinziehenden Schauer:

Webcam-Vergleich Sistrans 15:20 Uhr zu 15:40 Uhr, stefanjud.net
Radarbild

+++ Update 15:15 +++

Dunkle Wolken ziehen über Innsbruck auf und in diesen Minuten werden auch bereits erste Tropfen verzeichnet an der Wetterstation Innsbruck-Kranebitten. Gestern meldete diese Station bei einem abendlichen Gewitter Sturmböen von 108 km/h. Diese wird es mit den jetzigen, gewittrigen Schauern nun nicht haben – viel mehr werden sie weit verfehlt.

+++ Update 14:45 +++

Ein erstes kräftiges Gewitter hat sich von der Buckligen Welt abgelöst und ist über das Mittelburgenland nach Ungarn gezogen. In Ritzing wurden 8 l/m² in 10 Minuten gemessen. Derweil sind im Tiroler Oberland Schauer entstanden, erste auch mit Blitz und Donner. Sie ziehen langsam nach Nordost bis Ost.

Radarbild von 14:50 Uhr @ UBIMET, ACG
Webcam mit Blick nach Westen @ https://www.foto-webcam.eu/webcam/innsbruck-uni-west

+++ Update 13:15 +++

Inzwischen wachsen inneralpin die Quellwolken in den Himmel. Erste Schauer und schwache Gewitter sind derweil am Alpenostrand entstanden und ziehen hier ostwärts ins Burgenland.

+++ Update 12:15 +++

Der Gewittercluster über Slowenien zieht rasch weiter Richtung Ungarn. Auf österreichischer Seite blitzt es zwar auch ab und zu, hierbei handelt es sich jedoch primär um Blitze innerhalb der Wolken und es fällt nur kräftiger Regen. Im Durchschnitt wurden bisher etwa 5 l/m² und Stunde gemessen.

3h-Niederschlagsmengen und aktuelles radarbild von 12:00 Uhr am 31.07.2021 @ UBIMET, ZAMG, ACG

+++ Update 12:00 +++

Noch ein Nachtrag zu gestern: Edith Danzer hat uns über Facebook diesen Zeitraffer aus Zell am See zukommen lassen. Im Ort wurden durch den Starkregen einige Keller geflutet.

+++ Update 11:30 +++

Im gestrigen Liveticker wurde ja bereits ausführlich über die Unwetter im Großraum Graz berichtet, wir schauen nochmal kurz zurück. Denn die Regenmengen hatten ein historisches Ausmaß! An der Station Graz-Universität wurde sowohl mit der maximalen Stundenmenge von 61 l/m² als auch mit der Tagesmenge von 114 l/m² (gefallen in 6 Stunden) ein neuer Rekord für die Stadt aufgestellt.

Die nachfolgende Analyse basierend auf Radar- und Wetterstationsdaten kommt sogar auf 141 l/m² für Graz. Dies erscheint nur mehr als realistisch, da die Station Graz-Andritz des Hydrographischen Dienstes sogar 172,3 l/m² gemessen hat.

 

 

Analyse der Gesamtniederschlagsmenge am Freitag, den 30.07.2021 in der Steiermark @ UBIMET

 

 

 

 

+++ Update 11:15 +++

Was erwartet uns heute? Ausgehend von einem Tief namens FERDINAND über Dänemark erreicht eine Kaltfront die Alpen, über Norditalien löst der Kaltluftvorstoß im Verlauf die Bildung eines weiteren Tiefs aus. Besonders im Süden und Osten Österreichs liegt noch sehr energiereiche Luft, noch besser sehen die Strömungsbedingungen in Norditalien aus.

Hier werden sich am Nachmittag einige, sehr kräftige Gewitter entwickeln, insbesondere mit dem Potential für sehr großen Hagel und Sturmböen, und später auch in den Süden von Österreich ziehen. Zudem wird es im Bergland etwa vom Brenner ostwärts gewittrig. In den Abend- und Nachtstunden erscheint schließlich die Bildung eines so genannten MCS wahrscheinlich, also eines großräumigen Gewitterkomplexes mit Sturmböen und kräftigem Regen. Dieser sollte über den Südosten auch in den Osten Österreichs ziehen.

Weather Outlook @ https://www.severe-weather.eu

 

+++ Update 11:00 +++

Die Wetterlage ist auch für uns Meteorologen schwierig. Bereits in den Morgenstunden hält sich das Wetter nicht ganz an die prognostizierten Lösungen der verschiedenen Wettermodelle. In weiten Teilen des Landes ist es bereits sonniger als ursprünglich gedacht, damit sind generell höhere Temperaturen zu erwarten und auch für die Bildung von Gewittern ist dies später förderlich.

Aktuell zieht ein einzelner Gewittercluster von Italien kommend über Slowenien ostwärts, an seiner Nordseite regnete es in Kärnten und bald auch in der südlichen Steiermark kräftig und gewittrig durchsetzt:

Satellitenbild und Blitze von 10:40 Uhr @ UBIMET, nowcast, EUMETSAT

 

Ein paar wichtige Links für euch:

  • Hier könnt ihr euch mit dem aktuellen Radarfilm selber einen Überblick über die Gewitter und deren Zugbahn verschaffen.
  • Tabellen und Grafiken mit aktuellen Höchstwerten, Blitzentladungen und Regenmengen haben ihr stets auf dieser Seite parat.
  • Bleiben Sie immer rechtzeitig über aktuelle Unwetterereignisse informiert! Melden Sie sich für unsere Push-Benachrichtigungen an: Push-Nachrichten

 

Titelbild: AdobeStock

Ticker-Nachlese: Unwetter am Dienstag, 21.07.2020

Hagelkörner - pixabay.com

+++ Update 00:30 Uhr +++

Derzeit sind von der Koralpe bis zu den Fischbacher Alpen sowie im Südburgenland noch einige Gewitter unterwegs, diese ziehen nach Südosten weiter. Damit muss man im Südosten der Steiermark sowie im Südburgenland in den nächsten 2 Stunden noch mit Gewittern rechnen, ansonsten hat sich die Lage weitestgehend beruhigt. Vielen Dank fürs Mitlesen, kommt gut durch die Nacht bzw. schlaft gut!

+++ Update 23:25: Kräftiges Gewitter im Lavanttal! +++

Ein kräftiges Gewitter zieht derzeit von der Saualpe kommend in südöstlicher Richtung ins Lavanttal, auch hier muss mit Starkregen und kleinkörnigem Hagel gerechnet werden!

+++ Update 22:53 +++

Die Gewitter im Süden der Steiermark sowie im südlichsten Zipfel des Burgenlandes haben sich verstärkt, hier muss in den nächsten 30-45 Minuten man mit kräftigem Regen und kleinkörnigem Hagel rechnen!

+++ Update 21:45 +++

Derzeit ziehen speziell vom Unterinntal bis zur Obersteiermark sowie im Südosten noch einige Schauer und Gewitter durch, nördlich der Alpen lässt die Gewittertätigkeit nun deutlich nach. Morgen muss man speziell im Bergland und im Süden erneut mit Schauern und Gewittern rechnen, kräftig können diese im östlichen Bergland und im Süden ausfallen.

+++ Update 20:25 +++

Ein kräftiger Schauer erreicht nun die westlichen Stadtteile Wiens. Blitzaktiv ist dieser aber nicht mehr. Am rechten Bildrand kann man sehr gut die Fallstreifen erkennen.

Schauerzelle mit Fallstreifen

+++ Update 20:15 +++

Lokale Gewitter mit teils starkem Niederschlag in Tirol und Salzburg:
In Berchtesgaden und Salzburg wurden bei den Gewittern stellenweise 10 bis 17 Liter in nur wenigen Minuten gemessen. (Uhrzeit in UTC, dh 20 Uhr Ortszeit)

Webcam Vergleich Vorher und während eines gewittrigen Schauers:
Zwischen den beiden Fotos liegen 10min. Man kann bereits im linken, dem früheren der beiden Fotos den Niederschlagsvorhang erkennen.

Webcam-Verleich: foto-webcam.eu

+++ Update 19:25 +++

Sturmschaden nach dem Gewitter im Nordburgenland:
Die ca. 90 km/h waren für den Baum auf dem Foto der Storm Science Austria zu viel, er knickte um. Aufgenommen bei Halbturn im Burgenland, knapp östlich des Neusiedler Sees. Im Hintergrund kann man noch gut die abziehende Gewitterwolke erkennen.

Umgeknickter Baum bei Halbturn – Storm Science Austria

+++ Update 19:15 +++

Während sich das kräftige Gewitter, das quer durch Niederösterreich, über Wien und das nördliche Burgenland hinwegzog, nach Ungarn verabschiedet, ist bei einem weitern Gewitter im Mittel- und Südburgland noch mit Starkniederschlag und stürmischen Böen zu rechnen. In Summe brachte das Gewitter in der letzten Stunde bei Hartberg, Stmk 20,4 Liter Niederschlag und 65 km/h Windböen. Weiters sind in Tirol und Salzburg noch Gewitter aktiv. Das Gefahrenpotential ist bei diesen aber nicht sehr hoch.

Blitzverlauf

+++ Update 17:55 +++

Das ehemals Zwettler Gewitter, das auch in Wien kleinkörnigen Hagel brachte, zieht nun über den Seewinkel, bzw. den Norden des Neusiedler Sees Richtung Ungarn ab. Es ist weiterhin mit Hagel zu rechnen! Ansonsten sind derzeit eher noch lokale Wärmegewitter unterwegs, die aber kein großes Gefahrenpotential mehr beinhalten.

Die Stormchaser der Storm Science Austria haben uns auch von dieser Zelle bei Weiden am See ein Foto zukommen lassen:

Gewitterzelle bei Weiden am See – Storm Sciene Austria

+++ Update 17:20 +++

Von unserem Büro aus konnten wir ein Zeitraffer-Video des Gewitters über Wien erstellen.

Video

+++ Update 16:50 +++

Das Gewitter in Wien ist mittlerweile durch, in der Innenstadt gab es stürmische Böen bis 74 km/h und kleinen Hagel.

Zuvor hat das Gewitter allerdings im Raum Krems lokal auch für großen Hagel gesorgt!

+++ Update 16:30 +++

Die Gewitter im Nordosten haben bereits örtlich wie etwa in Imbach (Krems Land) für Hagel und stürmische Böen um 70 km/h gesorgt. Demnächst trifft das Gewitter auch auf Wien.

+++ Update 16:20 +++

Zwischendurch mal eine Übersicht über den Blitzverlauf in Österreich der letzten 3 Stunden. Die weißen Blitzsymbole markieren dabei aktuelle Blitze.

3-stündiger Blitzverlauf, Quelle: UBIMET

+++ Update 16:05 +++

Ein kräftiges hat nun zwischen Pinkafeld und Kirchschlag auch das Burgenland erreicht. Die Zelle von Markt Allhau aus. Sehr gut zu erkennen sind die Niederschalgs-Fallstreifen direkt über den Bäumen in der rechten Bildhälfte.

Gewitterzelle bei Markt Allhau um 15:55 Uhr – Storm Science Austria

+++ Update 15:50 +++

Die zuvor noch getrennten Gewitter im Waldviertel schließen sich in diesem Moment zusammen und ziehen als ein kräftige weiter nach Südost. Vorsicht ist geboten im Bereich zwischen Sankt Pölten und Ernstbrunn besonders vor Starkregen!

Danke hierbei auch an Martin Kührer, der uns dieses Foto der Zelle von Sitzendorf aus geschickt hat:

+++ Update 14:55 +++

Nun sind bereits 2 kräftige Gewitter in Niederösterreich unterwegs: eines bei Zwettl und das andere bei Horn. Bei diesen ist mit Starkregen und stürmischen Böen zu rechnen!

+++ Update 14:10 +++

Achtung im Waldviertel, vor allem in Weitra und später auch im Großraum Zwettl: Ein kräftiges Gewitter zieht aus Nordwesten auf mit Hagel und Sturmböen!

Blitze um 14 Uhr - nowcast, UBIMET
Blitze um 14 Uhr – nowcast, UBIMET

+++ Update 13:55 +++

Ein schönes Bild aus Pinkafeld mit ersten Quellwolken, aufgenommen vor 10 Minuten von unseren Kollegen der Storm Science Austria.

Quellwolken über Pinkafeld um 13:45 Uhr - Storm Science Austria
Quellwolken über Pinkafeld um 13:45 Uhr – Storm Science Austria

+++ Update 13:40 +++

Hier noch ein aktuelles Satellitenbild mit der Regionen, wo in den kommenden Stunden die Unwettergefahr am höchsten ist:

Satellitenbild um 13 Uhr und Unwettergefahr am heutigen Dienstag - EUMETSAT, UBIMET
Satellitenbild um 13 Uhr und Unwettergefahr am heutigen Dienstag – EUMETSAT, UBIMET

+++ Update 13:30 +++

Erste Gewitterwolken auch aus der Turracher Höhe sichtbar:

Webcam Turracher Höhe - https://www.foto-webcam.eu/webcam/turrach-ost/
Webcam Turracher Höhe – https://www.foto-webcam.eu/webcam/turrach-ost/

+++ Update 13:20 +++

Die erste Rotwarnung des Tages ist jetzt aktiv zwischen dem oberen Murtal und dem Grazer Bergland:

Warnungen um 13:15 Uhr - UBIMET
Warnungen um 13:15 Uhr – UBIMET

+++ Update 13:10 +++

Die 30-Grad-Marke ist gefallen! Spitzenreiter Bad Radkersburg mit 30.3 Grad bis jetzt.

Tageshöchswerte bis 13 Uhr - UBIMET
Tageshöchswerte bis 13 Uhr – UBIMET

+++ Update 12:50 +++

Im Waldviertel sowie im oberen Murtal geht es allmählich zur Sache. Sogar schon die ersten Blitze wurden von unserem Blitzortungssystem detektiert!

Radarbild um 12:50 Uhr - Austrocontrol, UBIMET
Radarbild um 12:50 Uhr – Austrocontrol, UBIMET

+++ Update 12:00 +++

Erste, schwache Schauer jetzt auch von der Flattnitz bis zum Grazer Bergland unterwegs. Interessant ist auch die Entwicklung im Südwesten Tschechiens (Südböhmen): Hier hat sich bereits ein kräftiger Schauer gebildet. Dies wird in den kommenden Stunden für das Waldviertel interessant.

Satellitenbild um 12 Uhr - EUMETSAT, UBIMET
Satellitenbild um 12 Uhr – EUMETSAT, UBIMET
Webcam in Volary (Südböhmen, Tschechien) - CHMI http://portal.chmi.cz/files/portal/docs/meteo/kam/prohlizec.html?cam=volary
Webcam in Volary (Südböhmen, Tschechien) – CHMI http://portal.chmi.cz/files/portal/docs/meteo/kam/prohlizec.html?cam=volary

+++ Update 11:20 +++

Der erste Schauer hat sich im Wechselgebiet gebildet und zieht langsam über die Südautobahn hinweg in Richtung der Buckligen Welt. Die Gewitterlinie über der Slowakei zieht nach Osten ab.

Radarbild um 11:10 Uhr - Austrocontrol, UBIMET
Radarbild um 11:10 Uhr – Austrocontrol, UBIMET
Der Schauer auf dem Webcam in Schwarzenbach - https://www.foto-webcam.eu/webcam/schwarzenbach/
Der Schauer auf dem Webcam in Schwarzenbach – https://www.foto-webcam.eu/webcam/schwarzenbach/
Der Schauer auf dem Webcam in Hochwolkersdorf - https://www.foto-webcam.eu/webcam/hochwolkersdorf/
Der Schauer auf dem Webcam in Hochwolkersdorf – https://www.foto-webcam.eu/webcam/hochwolkersdorf/

+++ Update 10:30 +++

Bis zu 32 Grad stehen heute im Osten und Südosten auf dem Programm, die 30-Grad-Marke wird aber wohl in allen Bundesländern fallen. In der Osthälfte wurde lokal schon einen Sommertag (Temperaturmaximum größer 25 Grad) verzeichnet!

Temperaturhöchstwerte am heutigen Dienstag bis 9:50 Uhr - UBIMET
Temperaturhöchstwerte am heutigen Dienstag bis 9:50 Uhr – UBIMET

+++ Update 10:00 +++

Noch ist es verbreitet sonnig, aus Westen ziehen aber schon vermehrt Wolken auf. Ab etwa Mittag bilden sich dann südlich des Hauptkamms sowie zwischen Mühl- und Waldviertel erste Schauer und Gewitter, die sich im weiteren Verlauf nach Osten und Südosten ausbreiten.

Satellitenbild um 10 Uhr und Unwettergefahr am heutigen Dienstag - EUMETSAT, UBIMET
Satellitenbild um 10 Uhr und Unwettergefahr am heutigen Dienstag – EUMETSAT, UBIMET

Auch wenn heute die Unwettergefahr im Nordosten bzw. im Süden am größten ist, sind in der zweiten Tageshälfte und in der Nacht auf Mittwoch auch nach Westen zu Schauer und Gewitter einzuplanen. Meist besteht hier aber keine Gefahr von schadensträchtigen Ereignissen.

So sieht unsere Vorwarnkarte für den heutigen Tag aus:

Vorwarnungen der UWZ für den Dienstag - UBIMET
Vorwarnungen der UWZ für den Dienstag – UBIMET

Titelbild: Hagelkörner – pixabay.com

Rückblick: Kräftige Gewitter am Freitag, 10. Juli

Übersicht:

  • Ständig aktualisierte Gewitter-Warnungen findet ihr auf der Hauptseite der Unwetterzentrale.
  • Und hier erhaltet hier einen Überblick über die Höchsttemperaturen, Niederschlagsmengen, Blitzentladungen etc. in Österreich nahezu in Echtzeit.

23:50 Uhr – Niederschlagsmengen von heute

Mit einem Blick auf die Niederschlagsmengen beenden wir unseren heutigen Liveticker. Die größte Regenmenge wurde mit 45 Liter/m² in Wels registriert, auch in Horn fielen mit Durchzug des Gewitters innerhalb etwa einer Stunde rund 33 Liter/m² an Regen. Morgen Samstag wird es dann auch im Osten und Süden nass und teilweise gewittrig! Vielen Dank fürs Mitlesen, schönen Abend noch!

23:02 Uhr – Gewitterlinie in Osttirol

Neben dem abziehenden Gewitter über Retz zieht aktuell eine Gewitterlinie von Osttirol nach Oberkärnten bzw. vom Pinzgau in den Pongau – auch hier kann es kurzzeitig kräftig regnen!

Im Vorfeld einer markanten Kaltfront entstehen im Verlauf des Abends teils heftige Gewitter. Dabei kann es zu Starkregen, Hagel sowie Sturmböen kommen. Wir halten euch mit diesem Liveticker auf dem Laufenden!

22:43 Uhr – Frisches Lüfterl

All  jene, die noch durch Wien flanieren, werden es schon bemerkt haben: der Wind hat von Süd auf West gedreht und damit gehen nun auch die Temperaturen um gut 5 Grad zurück. Einem angenehmen Nachtschlaf steht somit – zumindest temperaturmäßig – nichts im Wege. 😉

21:52 Uhr – Wallcloud über Reichenau im Mühlkreis

Eindrucksvolles Foto der Wallcloud aufgenommen in Reichenau im Mühlkreis – die kräftigsten Gewitter gehen derzeit im Raum Retz nieder und ziehen in der Folge nordostwärts ab.

Quelle: Storm Science Austria

21:20 Uhr – Druckwelle im östlichen Donauraum

Durch den kühlen Ausfluss der Gewitter ist der Bodendruck im westlichen Donauraum deutlich höher als im Osten. Dieser Druckunterschied führt zu einer sogenannten Druckwelle, somit muss von St. Pölten bis ins Wiener Becken in der nächsten Stunde mit kräftig auffrischendem Westwind gerechnet werden.

20:45 Uhr – Böenwalze im Donauraum

Der Gewitterkomplex hat nun auch den Donauarm im Mostviertel erreicht, anbei die Bilder der Böenwalze. Nun aber auch hier aufpassen, rechnet mit Starkregen, Hagel und Sturmböen!

Quelle: UBIMET

20:10 Uhr – Gewitter ziehen in Richtung Wald- Mostviertel

In Oberösterreich hat sich ein sogenanntes mesoskaliges konvektives System (MCS) gebildet, also ein großer Gewitterkomplex. Dieser zieht in den nächsten Stunden in Richtung Most- und Waldviertel.

19:45 Uhr – Sturmböen auch im Flachland

Im Vorfeld einer markanten Kaltfront entstehen im Verlauf des Abends teils heftige Gewitter. Dabei kann es zu Starkregen, Hagel sowie Sturmböen kommen. Wir halten euch mit diesem Liveticker auf dem Laufenden!Die heftigsten Gewitter gibt es derzeit in Oberösterreich. In Vöcklabruck wurde nun auch eine Sturmböe von 98 km/h gemessen! In diesem Bereich ist nun auch vermehrt die Feuerwehr im Einsatz.

Quelle: LFK OÖ

19:30 Uhr – Kräftiges Gewitter in Linz

Vorsicht im Raum Linz! Kräftige Gewitter ziehen auf die Landeshauptstadt zu. Nachfolgend ziehen diese in nordöstliche Richtung ins Mühl- und Waldviertel. Rechnet mit Starkregen, Hagel und Sturmböen.

19:00 Uhr – Gewitter ziehen ins Alpenvorland

Die entstandenen kräftigen Gewitter in den Alpen verlagern sich nun in Richtung Norden und Nordosten ins Alpenvorland. Besonders im Inn- und Traunviertel muss man in den nächsten Stunden mit teils heftigen Gewitter rechnen. Bitte hier aufpassen!

Quelle: UBIMET/EUMETSAT/Nowcast/Austrocontrol

18:15 Uhr –  Vorsicht im Raum Salzburg

Eine Gewitterlinie zieht derzeit ins Berchtesgadener Land und in weiter Folge auch in Richtung Salzburg. In der kommenden Stunde muss hier also mit kräftigen Gewittern gerechnet werden!Im Vorfeld einer markanten Kaltfront entstehen im Verlauf des Abends teils heftige Gewitter. Dabei kann es zu Starkregen, Hagel sowie Sturmböen kommen. Wir halten euch mit diesem Liveticker auf dem Laufenden!

Quelle: UBIMET/Nowcast

18:00 Uhr – Sturmböen in Tirol

Zwar handelt es sich hier um eine Bergstation, aber 104 km/h am Galzig sind beachtlich und verdeutlichen das Potential der heutigen Gewitter.

Quelle: UBIMET

17:35 Uhr – Gewittergefahr im Salzburger Land

Die Gewitterlinie verlagert sich langsam in Richtung Osten und somit bilden sich auch im Pinz- und Pongau erste Schauer und teils kräftige Gewitter.

Aufziehende Gewitter in Saalfelden © https://www.foto-webcam.eu/webcam/saalfelden/

17:30 Uhr – Gewitter im Mühlviertel

Im Bayrischen Wald hat sich eine kräftige Zelle gebildet, diese zieht nun nach Osten in Richtung oberes Mühlviertel. Die weißen Reflektivitäten bedeuten dass in dem Gewitter Hagelkörner sind. Bitte hier also in der kommenden Stunde aufpassen!

Quelle: UBIMET/Austrocontrol

17:00 Uhr – Hagel in Nordtirol

Die kräftigsten Gewitter sind derzeit in Nordtirol, vom Außerfern bis zum Karwendel, unterwegs. Rechnet hier mit Hagel, Starkregen und Sturmböen. Die Gewitter verlagern sich dabei in Richtung Norden und Nordosten.

Quelle: UBIMET/Nowcast/Austrocontrol

16:10 Uhr – Erste kräftige Gewitter in Nord- und Osttirol

Das aktuelle Satellitenbild zeigt die Kaltfront in der Mitte von Deutschland. An der Vorderseite entstehen in der feucht-labilen Luft erste Gewitter in Westen von Österreich sowie auch in Bayern und der Schweiz.

Quelle: Ubimet

Nach der Hitze bilden sich heute im Laufe des Abends vor allem im Westen und Norden teils heftige Gewitter. Ein Liveticker am heutigen Tag hat bereits über die Hitze und ersten Gewitter des heutigen Tages berichtet, bei diesem Liveticker legen wir aber auf Fokus auf die Entwicklung der Gewitter.

Quelle Titelbild: Storm Science Austria

Stellenweise mehr als 100 Liter Regen pro Quadratmeter in 36 Stunden

Gewitter und Regen.

Ein Höhentief mit Kern über dem Balkan hat am Wochenende mit einer nördlichen Höhenströmung sehr feuchte Luftmassen in den Nordosten Österreichs geführt. Besonders im Mostviertel und im Tullnerfeld  ist mit teils mehr als 100 Liter pro Quadratmeter Regen innerhalb von zwei Tagen vielerorts mehr als der übliche Monatsniederschlag gefallen. Durch den starken Regen sind die Pegel einiger Flüsse über HQ-1 bzw. vereinzelt auch über die HQ-5-Marke angestiegen. Beachtlich waren allerdings auch die Regenmengen im Nordburgenland von 40 bis 60 Liter pro Quadratmeter.

Niederschlagsanalyse von Samstagmorgen bis Sonntagnachmittag.

Anbei die nassesten Wetterstationen am gesamten Wochenende:

  • 126 mm Lilienfeld / Tarschberg
  • 121 mm Lunz am See
  • 120 mm Kirchberg an der Pielach
  • 116 mm Rekawinkel
  • 111 mm Langenlebarn
  • 106 mm Wieselburg
  • 102 mm St. Pölten

Steigende Pegelstände am Neusiedler See

Bedingt durch die großen Regenmengen wurde nicht nur das bislang bestehende Niederschlagsdefizit im Nordosten Österreichs mehr als kompensiert, die Starkniederschläge wirken sich auch unmittelbar auf den Wasserstand im Neusiedler See aus: Seit Samstagfrüh verzeichnen die Messtationen bei den Pegelständen ein Plus zwischen zwei und teils über 10 cm. Der Unterschied lässt sich durch den derzeit vorherrschenden kräftigen Nordwestwind erklären, der das Wasser in den südöstlichen Teil des Sees drückt. Auf das langjährige Mittel fehlen aber weiterhin 20 cm auf den Sollwert, das entspricht einer Regenmenge von 200 Liter pro Quadratmeter.

Niederschlagsabweichung vom laufenden Klimamittel.
Der Pegel in Podersdorf. Daten: Hydrographischer Dienst Burgenland

Vorübergehende Wetterberuhigung

Der Tiefdruckeinfluss lässt zu Wochenbeginn zwar nach, der Wind bleibt aber im Osten des Landes auch zu Wochenbeginn weiterhin ein Thema. Ab Dienstag sorgt ein umfangreiches Hochdruckgebiet vorübergehend im ganzen Land für überwiegend sonnige Verhältnisse, ein stabiles Sommerhoch ist vorerst jedoch nicht in Sicht. Schon im Laufe des Mittwochs macht sich ein weiteres Höhentief von Nordosten her mit Wolken und Schauern bemerkbar, das uns auch am Donnerstag erhalten bleibt. Wettergünstigt sind dann nur noch der Westen und Süden des Landes mit Höchstwerten jenseits der 25-Grad-Marke.

Auch im Spaghetti-Plot (Ensemble-Prognose) liegt das Höhentief am Mittwoch über Ostösterreich.

Juni endet hochsommerlich

Trotz aller Wetterkapriolen dürfte der Juni-Endspurt recht sommerlich ausfallen. Schenkt man den Mittelfristprognosen Glauben, erwartet uns am kommenden Wochenende im ganzen Land sonniges und sommerlich warmes Wetter mit Höchstwerten teils jenseits der 30-Grad-Marke. Ein Wert, der anders als im vergangenen Juni in diesem Jahr erst an einigen wenigen Orten erreicht worden ist. Mehr als ein Hochsommertag wurde aber bislang noch an keiner einzigen Wetterstation erzielt, der letztjährige Rekord-Juni brachte hingegen verbreitet 5 bis 15 Tage mit Höchstwerten jenseits der 30-Grad-Marke. Auch wenn viele diesen Juni als zu kalt empfinden, entsprechen die Temperaturen tatsächlich dem langjährigen Mittel. Dies war zuletzt 2013 der Fall, die Junimonate 2014 bis 2019 lagen teilweise deutlich über dem klimatologischen Mittel.

Rückblick Kaltfrontdurchzug, 23.05.2020

+++ Vorläufiges Résumé +++

Ein wettertechnnisch ereignisreicher Tag neigt sich dem Ende entgegen. Die Kaltfront von Tief Gudrun brachte kräftige Gewitter mit Starkregen, kleinem Hagel und Sturmböen. Besonders traf es dabei Salzburg, das Salzkammergut, wie auch das Waldviertel und die Obersteiermark.

Anbei eine Grafik mit den bisher in Gewitternähe gemeldeten Sturmböen:

Maximale Windböen vom 23.05.2020

Der folgenden Grafik kann man entnehmen, dass bereits am frühen Nachmittag in Vorarlberg die ersten Gewitter entstanden, ähnlich wie in Bayern und Tschechien. Diese erreichten dann zum Abend hin Salzburg bzw. das Waldviertel:

Blitzverlauf am 23.05.2020

Lokal wurden hohe Niederschlagsraten und eine hohe Blitzanzahl gemessen:

Blitzanzahl am 23.05.2020

 

Wir hoffen, von euch ist keiner zu Schaden gekommen, wünschen noch einen schönen Abend und beenden hiermit den Liveticker.
In den nächsten Stunden regnet es noch weiter, stellenweise auch noch etwas kräftiger. Unwetterartige Gewitter und Sturmböen sind aber nicht mehr zu erwarten.

+++ Update 20:30 Uhr +++

Hier noch ein Bild aus dem Wiener Becken (Bad Vöslau um 19:50 Uhr MESZ) von den Stormchasern des Vereins „Storm Science Austria“. Die Böenfront schwächt sich jetzt allmählich ab und auch die Gewitteraktivität lässt nach.

+++ Update 20:00 Uhr +++

Die Böenfront hat jetzt auch das südliche Wiener Becken erreicht und zieht nach Osten und Südosten weiter:

Böenfront im Bezirk Neunkirchen (NÖ) - Roland Reiter | UBIMET
Böenfront im Bezirk Neunkirchen (NÖ) – Roland Reiter | UBIMET

+++ Update 19:45 Uhr +++

Etwa 500 km lange Schauer- und Gewitterlinie entlang der aufziehenden Kaltfront von Südtirol bis nach Wien:

+++ Update 19:20 Uhr +++

Die Stormchaser des Vereins „Storm Science Austria“ folgen immer noch dem Gewitter in Niederösterreich und haben uns ein paar Bilder von der Zelle im Waldviertel (bei Kirchberg am Walde vor etwa einer Stunde und bei Kirchberg am Wagram vor wenigen Minuten) geschickt:

+++ Update 19:00 Uhr +++

Vor allem im östlichen Bergland wird es in den kommenden Minuten recht stürmisch! In der letzten Stunde wurden vielerorts teils schwere Sturmböen gemessen und die Gewitterlinie zieht rasch nach Osten und Südosten weiter. Mittlerweile sind auch erste Videos von Sturmschäden in Tirol aufgetaucht.

+++ Update 18:40 Uhr +++

Zwei Gewitterlinien ziehen aus Nordwesten in Richtung Weinviertel/Wien bzw. Mur-Mürz-Furche/Alpenostrand. Nach wie vor werden schwere Sturmböen (z.B. Moosland-Hieflau 103 km/h) und Hagel gemeldet!

+++ Update 18:10 Uhr +++

Größte Gefahr: Sturmböen! Vom Salzburger Land und dem Ennstal breitet sich eine Böenfront mitsamt Blitz und Hagel nach Osten und Südosten aus. In den kommenden Minuten muss man also auch in Teilen Niederösterreichs und in der Obersteiermark oft mit stürmisch auffrischendem West- bis Nordwestwind rechnen!

+++ Update 17:30 Uhr +++

Das größte Gewitterrisiko besteht derzeit entlang der nördlichen Voralpen im Salzkammergut, zwischen Linz und Wels sowie in kürze auch im nördlichen Waldviertel. In diesen Regionen werden nach wie vor teils schwere Sturmböen (z.B. Abtenau mit 101 km/h) und Hagel gemeldet!

+++ Update 17:00 Uhr +++

Hier noch ein Bild der kräftigen Gewitterlinie über dem Flachgau (Blich aus Norden), das die Stormchaser des Vereins „Storm Science Austria“ uns geschickt haben.

+++ Update 16:35 Uhr +++

Auch im westlichen Donauraum steigt jetzt die Gewitterneigung rasch an. Die Stadt Salzburg wird in kürze von einer kräftigen Gewitterlinie mitsamt Sturmböen, Hagel und Starkregen erreicht! Hier das Livebild vom Flughafen Salzburg: https://livecam.salzburg-airport.com/

+++ Update 16:25 Uhr +++

Vorsicht: In den kommenden Minuten sind im Inntal lokal schwere Sturmböen möglich! Die Station in Haiming meldete schon Böen bis zu 102 km/h mit der hereinfließenden Kaltluft.

+++ Update 15:45 Uhr +++

Aktuell ziehen die Gewitter vor allem an der Alpennordseite entlang nach Osten. Gerade die Zelle bei München hat im Radarbild zwischenzeitlich auch durchaus Superzellenstrukturen aufgewiesen.

Blitzverlauf über die letzten 90 Minuten @ UBIMET
Webcambild Achensee @ https://wiesenhof.panomax.com

+++ Update 15:15 Uhr +++

Auf beachtliche 32 Grad ist die Temperatur inzwischen in Imst gestiegen, gleichzeitig liegt der Taupunkt 29 Grad niedriger. Der Luftdruckunterschied zwischen St. Anton am Arlberg und Landeck beträgt 8 hPa. Hier schrillen bei jedem Meteorologen die Alarmglocken -> Für das Tiroler Oberland ergibt sich ein großes Sturmpotential.

+++ Update 14:30 Uhr +++

Übrigens wurde soeben im Tiroler Oberland zum ersten Mal im Jahr 2020 die 30 Grad-Marke erreicht (Landeck; Imst und Haiming noch knapp darunter). Die Taupunkte liegen hier jedoch nur im niedrigen einstelligen Bereich, d.h. die Luft ist sehr trocken. Dies ist ein Indiz für potentiell schwere Sturmböen in Verbindung mit Gewittern und der Kaltfront.

Bis 14 Uhr gemessene Höchstwerte @ UBIMET

+++ Update 14:15 Uhr +++

Die ersten Gewitter erreichen nun Vorarlberg. Im Bild zu sehen sind die aktuellen Blitze und die Regenmengen der letzten Stunde. Man erkennt: Die Gewitter liegen an der Vorderseite eines größeren Regengebietes:

Regenmengen der letzten Stunde und aktuelle Blitze @ UBIMET
Regenmengen der letzten Stunde und aktuelle Blitze @ UBIMET

 

+++ Update 13:30 Uhr +++

Über der Schweiz und nördlich des Bodensees entstehen nun immer mehr Gewitter, sie werden im Rheintal nicht mehr lange auf sich warten lassen. Die kräftigeren Gewitter erwarten wir jedoch entlang der Alpennordseite, hier gibt es zumindest ein Potential für so genannte Superzellen und Bow-Echos, welche mit Hagel und schweren Sturmböen einhergehen können.

Gewittergefahr am heutigen Nachmittag und Abend @ UBIMET

+++ Update 12:45 Uhr +++

Die Hauptgefahr bei den heutigen Gewittern geht von Sturmböen aus, aber auch abseits von Gewittern wird der Wind mit der Kaltfront bis in viele Täler stürmisch auffrischen. Entsprechend gelten aktuell folgende Sturmwarnungen:

Sturmwarnungen für Samstagnachmittag und -abend @ UBIMET

+++ Update 12:30 Uhr +++

Über Nacht und am Vormittag ist bereits die Warmfront des Tiefs über den Norden und Osten des Landes gezogen, gebietsweise hat es für ein paar Stunden geregnet. Hier die bisherigen Regenmengen:

Analyse der Regenmengen bis Samstag, 11 Uhr @ UBIMET

 

Nach Abzug dieser Front lockern die Wolken nun auch im Osten langsam auf, von Vorarlberg bis in die Steiermark scheint die Sonne schon längere Zeit. Hier konnte sich die Luft bereits auf bis zu 26 Grad erwärmen, knapp 30 Grad sind hier heute das Maximum. Mit jedem Grad steigt auch der Energiegehalt der Luft, sie wird also zunehmend instabiler und spätestens mit dem Eintreffen der Kaltfront löst dies Schauer und Gewitter aus.

Rückblick: Unwetter am Pfingstmontag

@ https://stock.adobe.com

+++ Update 23.05 Uhr +++

Damit schließen wir für heute unseren Live-Ticker. Auch morgen zeichnen sich in der Osthälfte erneut teils heftige Gewitter ab, wir halten euch wieder mit einem Ticker auf dem Laufenden. Kommt gut durch die Nacht, tschüss!

+++ Update 22.55 Uhr +++

Die Gewitterlinie zieht soeben über Dresden (edit: 33 Liter pro Quadratmeter!) und das südliche Brandenburg hinweg nach Nordosten, ansonsten sind kaum noch Gewitter unterwegs. Allerdings kommt im Südwesten erneut teils gewittrig durchsetzter Starkregen auf, entsprechende Starkregenwarnungen wurden bereits ausgegeben.

+++ Update 22.35 Uhr +++

In Leipzig hat es mit Durchzug des Gewitterclusters deutlich abgekühlt, 18 Grad zeigt hier derzeit das Thermometer. Dazu fielen in der letzten Stunde rund 11 l/m².

+++ Update 21.47 Uhr +++

Auch die Bundeshauptstadt wird heute spät am Abend, voraussichtlich nach 23 Uhr noch von Gewittern getroffen, neben Starkregen besteht auch die Gefahr von Sturmböen!

+++ Update 21.15 Uhr +++

Hier die einstündigen Regenmengen von 20 bis 21 Uhr. Die Menge in Hude ist aber mindestens zweifelhaft.

62,5 l/m² Hude/Oledenburg (Nds)
39,1 l/m² Schwanewede-Neuenkirchen (Nds)
31,9 l/m² Falkeberg (BY)
30,8 l/m² Carlsfeld (SA)
22 l/m² Stützengrün-Hundshübel (SA)
20,2 l/m² Hagelstadt (BY)
16,6 l/m² Aue (SA)
13,2 l/m² Schmieritz-Weltwitz (TH)

+++ Update 20.55 Uhr +++

Das aktuelle Satellitenbild zeigt eine ausgedehnten Wolkenschirm über Südostdeutschlands und Tschechien. Zudem sind die Blitze der letzten Stunde dargestellt. Es gilt: Je pinker, desto höher und damit kälter. Teils ragen die Gewitter sogar bis in die unterste Stratosphäre in über 15 km Höhe hinauf!

Aktuelles Satellitenbild von 20.45 Uhr © EUMETSAT/NOWCAST

+++ Update 20.45 Uhr +++

Die beiden Radarbilder zeigen die beiden Gewitterschwerpunkte am heutigen Abend. Zum einen im Nordwesten mit einer kräftigen Zelle bei Bremen, zum anderen im Südosten mit kräftigen Zellen im Osten Bayerns und von Leipzig bis ins Erzgebirge.

+++ Update 20.20 Uhr +++

Aufpassen nun am Erzgebirge. Dort ist muss nun ebenfalls mit großem Hagel und Sturmböen gerechnet werden.

Radarbild von 20.10 Uhr © DWD

+++ Update 20.10 Uhr +++

In Mühldorf am Inn wurde eine Orkanböe von 120 km/h gemessen. Alos weiter Vorsicht.

+++ Update 19.55 Uhr +++

Dieses imposante Bild zeigt den rotieren Teil einer Superzelle, der so genannte Mesozyklon.

+++ Update 19.30 Uhr +++

Weiteres Bild des enormen Hagels aufgenommen in Landsberg am Lech.

+++ Update 19.10 Uhr +++

Am Münchener Flughafen wurde eine orkanartige Böe mit 118 km/h gemessen! Zudem nun verstärkte Zellentwicklung am Fichtelgebirge. Damit rückt nun auch der Osten zunehmend in den Fokus.

+++ Update 19.00 Uhr +++

Weiterer Tweet aus München über die Folgen des heftigen Unwetters.

+++ Update 18.45 Uhr +++

Die heftigen Unwetter ziehen nun allmählich in Richtung Bayerischer Wald. Also im gesamten Südosten Bayerns Vorsicht, weiterhin ist großer Hagel, orkanartige Böen und Starkregen mit dabei.

Radarbild von 18.40 Uhr © DWD

+++ Update 18.30 Uhr +++

Wie gestern bereits angekündigt, gibt es auch Schauer und Gewitter im Nordwesten. Dieses sind jedoch längst nicht so heftig, wie die im Süden. Hier ein aktuelles Radarbild.

Radarbild von 18.25 Uhr © DWD

+++ Update 18.15 +++

Das Hagelunwetter hinterlässt seine Spuren. Zudem wurde an der Station Schongau eine Böe von 94 km/h registriert.

 

+++ Update 18.00 Uhr +++

Hagel in München.

Ein Video aus München

 

View this post on Instagram

 

Unwetter in München #sturm #hagel #dieweltgehtunter

A post shared by Michael Müller (@nolimit013) on

 

+++ Update 17.50 Uhr +++

Aktuelles Blitzbild der Superzelle bei München. © NOWCAST

 

Blick auf die Superzelle.

 

+++ Update 17.45 Uhr +++

 

+++ Update 17.40 Uhr +++

 

Dazu das aktuelle Radarbild.

Radarbild um 17.35 Uhr © DWD

+++ Update 17.25 Uhr +++

Vorsicht München ein schweres Unwetter mit großem Hagel und schweren Sturmböen zieht auf die Stadt zu.

Radarbild um 17.10 Uhr © DWD

+++ Update 17.20 Uhr +++

Hagel im Allgäu.

+++ Update 17.15 Uhr +++

Im Bereich der Zelle im Allgäu gibt es heftigen Starkregen. Hier die einstündige Niederschlagsmenge.

Niederschlag der letzten Stunde im l/m² © DWD

+++ Update 16.45 +++

Die Gewitterzelle im Allgäu verstärkt sich weiter. Es sind Großhagel und orkanartige Böen möglich! Das Gewitter zieht nun in den nördlichen Großraum Münchens. Vorsicht hier! Das Satellitenbild verrät zudem an der tief-rosa Färbung, dass das Gewitter sehr hoch reichend ist, was ein Maß für die Stärke von Gewittern ist.

Satellitenbild und Blitze der letzten Stunde © EUMETSAT/NOWCAST

+++ Update 16.25 +++

Ein Webcambild aus Kaufbeuren.

Kaufbeuren aktuell.© http://webcam.online-service.de/webcams/kf-rathaus/current.jpg

+++ Update 16.15 Uhr +++

Achtung nun im Allgäu, ein Schwergewitter mit der Möglichkeit für großen Hagel und orkanartigen Böen zieht Kaufbeuren zu. Dort zurzeit die höchste Warnstufe violett!

Radarbild von 16.15 Uhr © DWD/UBIMET

+++ Update 16.00 Uhr +++

Die Zelle aus der Gegend von Memmingen hat sich weiter verstärkt. Nun sind auch schwere Sturmböen im Umfeld der Zelle zu erwarten. Zudem können einzelne Hagelkörner in der Größenordnung von 1 cm fallen. Ebenfalls Achtung auch im Allgäu, diese Zelle verstärkt sich nun ebenfalls, mit der Gefahr von Hagel und Sturmböen.

Radarbild von 16.00 Uhr © DWD/UBIMET

+++ Update 15:45 +++

Ein kräftige Zelle zieht nun von Aachen ausgehen nach Nordosten und sollte in der kommenden Stunde den Raum Mönchengladbach/Düsseldorf erreichen. Die Zelle bringt Starkregen und kleinen Hagel!

Radarbild 15.45 Uhr © DWD/UBIMET

+++ Update 15:30 +++

Nun hat sich eine erste Gewitterzelle in der Nähe von Memmingen entwickelt. Diese bringt momentan nur kräftigen Regen, kann aber im Verlauf auch kleinen Hagel bringen. Zudem ziehen nun von Vorarlberg Gewitter ins Allgäu hinein.

Radarbild um 15.30 Uhr © DWD/UBIMET

+++ Update 14:30 Uhr +++

Auch im Nordwesten bilden sich ein paar Gewitter. Zwar ist die Luftmasse hier weniger energiereich, die Windscherung ist durch die Nähe zum Tiefzentrum jedoch auch hier sehr günstig für die Entwicklung organisierter Gewitter. Über Belgien sind die ersten Gewitter bereits aktiv, auch auf NRW-Seite wird es nicht mehr lange bis zum ersten Blitz dauern.

Radarbild von 14:25 Uhr @ DWD, UBIMET
Radarbild von 14:25 Uhr @ DWD, UBIMET

+++ Update 13:30 Uhr +++

Ein erstes Gewitter hat kurz vor 13 Uhr den Bodensee von der Schweiz kommend überquert und verlagert sich nun entlang der Schwäbischen Alb nach Nordosten. Mit rund 70 km/h ist es recht schnell unterwegs.

+++ Update 11:00 Uhr +++

Einen ausführlichen Artikel zum heutigen Wettergeschehen haben wir euch bereits gestern hier geschrieben. Heute entstehende Gewitter haben das Potential großen Hagel mit über 5 cm Durchmesser sowie heftige Sturmböen zu bringen. Die Voraussetzungen für die Entstehung so genannter Superzellen sind sehr günstig.

+++ Update 09:00 Uhr +++

In der Uckermark wurden die Menschen bereits von Donnergrollen geweckt. Reste nächtlicher Schauer intensivierten sich östlich von Berlin mit der aufgehenden Sonne und brachten auf ihrem Weg nach Nordosten gebietsweise kräftigen Regen. So wurden in Heckelberg 17 mm in einer Stunde gemessen, in Angermünde waren es noch 13 mm, knapp östlich davon in Berkholz-Meyenburg 15 mm. In Anbetracht der Trockenheit zuletzt hielt sich der Unmut über die morgendliche ‚Ruhestörung‘ sicherlich in Grenzen.

 

 

Titelbild: @ https://stock.adobe.com

Zyklon Trevor bedroht Nordaustralien

Kaum besiedelt

Die Halbinsel liegt im tropischen Norden des australischen Bundesstaates Queensland und weist eine Fläche von rund 137.000 km² auf, das entspricht mehr als dem 1,6-fachen der Fläche Österreichs. Die Kap-York Halbinsel wird lediglich von 18.000 Menschen bewohnt und zeichnet sich durch eine beinahe unberührte Wildnis aus. In Nord-Süd-Richtung durchqueren lediglich zwei Straßen die Halbinsel: die Peninsula Developmental Road und die Telegraph Road. Beide Straßen sind unbefestigt, nur für Wagen mit Allradantrieb geeignet und in der Regenzeit oft nicht passierbar.

Zweiter Landfall

Nach Passage der Halbinsel zieht der Zyklon weiter westwärts in den Golf von Carpentaria, wo er bei Wassertemperaturen zwischen 29 und 31 Grad ideale Bedingungen vorfindet und sich nach derzeitigen Prognosen explosionsartig verstärken wird. Beim zweiten Landfall im Bereich der Limmenbucht drohen dann sogar Böen von teils über 200 km/h und Regenmengen an die 500 Liter pro Quadratmeter.

Marillenblüte startet um 3 Wochen zu früh

Die offenen weiß-rosa Blüten sind nicht nur hübsch anzusehen, sondern verströmen auch einen verführerischen Frühlingsduft und sind ein äußerst lohnendes Ausflugsziel. Das Auto kann man dabei ruhig stehen lassen, bei einer Radtour durch die blühenden Marillenkulturen in der Wachau lässt sich das Naturschauspiel ungleich besser genießen.

Der Frost, das Gfrast

Die frühe Blüte der Marillenbäume lässt aber nicht bei alle Menschen Frühlingsgefühle aufkommen, die Marillenbauern fürchten mögliche Frostnächte. Schon Tiefstwerte von minus drei Grad würden ausreichen, um die Blüten abfrieren zu lassen.

Folge des Klimawandels

Langjährige Beobachtungen zeigen, dass bedingt durch die Erderwärmung die Blüte bei den Obstbäumen früher im Schnitt um 7 bis 10 Tage einsetzt als es noch vor 30 bis 40 Jahren der Fall war. Parallel dazu nimmt aber die Gefahr von Spätfrösten zu, was schon in den vergangenen Jahren immer wieder zu Ernteausfällen geführt hat.

Frostschutz

Zwar gibt es grundsätzlich Möglichkeiten im Erwerbsobstbau, das Risiko von Frostschäden während der Blüte zu reduzieren, oft lassen sich diese aber nur schwer umsetzen: Effizientes Mittel ist eine Frostberegnung, für diese braucht es aber 20 bis 30 m³ Wasser pro Hektar und Stunde. Auf die Verwendung von Paraffinkerzen wird vielerorts nicht nur aus Kosten- , sondern auch aus Umweltschutzgründen verzichtet.

Das Wetter zum Jahresausklang

Der Himmel präsentiert sich um Mitternacht oft klar.

Unter Zwischenhocheinfluss und der Zufuhr warmer Luft aus Südwest endet das Jahr 2017 überwiegend freundlich, dazu wird es vor allem nördlich der Alpen ausgesprochen mild.

Der Silvestertag startet östlich von Salzburg noch mit letzten Regenschauern, diese klingen aber bald ab. Tagsüber setzt sich nach Nebelauflösung im Großteil des Landes die Sonne durch, am Nachmittag dann auch im Norden und Osten. Somit verläuft auch die Silvesternacht trocken und oft sternenklar, dichte Wolken und erste Schauer gibt es im Westen erst nach Mitternacht.

Alpennordseitig und im Osten weht lebhafter Südwest- bis Westwind. Die Luft erwärmt sich auf 1 bis 14 Grad. Relativ kühl bleibt es dabei in den windgeschützten Tal- und Beckenlagen des Südens, Frühlingsgefühle kommen hingegen im Wiener Becken auf.

Die Silvsternacht verläuft zunächst oft klar oder gering bewölkt, erst nach Mitternacht ziehen wieder kompaktere Wolken auf.  Zudem steigt im Laufe der Nacht im östlichen Flachland das Nebelrisiko deutlich an.  Die Temperaturen liegen um Mitternacht zwischen -6 Grad in St. Jakob (Osttirol) und +8 Grad auf der Hohen Wand (NÖ).