Warnlagebericht

Aktuelle Wetterlage

Am Freitag befindet sich Österreich im Einflussbereich des Tiefs EDOUARD mit Kern über Nordostdeutschland. An dessen Vorderseite wird extrem heiße Luft herangeführt, im Tagesverlauf sorgt die herannahende Kaltfront jedoch von Westen her für teils heftige Gewitter. Freitagnacht und Samstag überquert die Kaltfront allmählich das ganze Land mit kräftigem Regen, ehe sich am Sonntag das Wetter unter steigendem Luftdruck wieder spürbar beruhigt.

Überblick Warnungen

Derzeit sind keine Warnungen aktiv.

Warnausblick

In der Nacht auf Freitag ist der Himmel zumeist klar oder nur gering bewölkt. Lediglich in Osttirol und Oberkärnten können sich einzelne dichtere Wolken halten.

Der Freitag startet landesweit sonnig. Im Laufe des Tages bilden sich über den Bergen immer mehr Quellwolken, aus denen am Nachmittag von Vorarlberg bis in die Obersteiermark ein paar heftige Gewitter heranwachsen. Dabei besteht die Gefahr von Sturmböen, Starkregen und Hagel! Die Gewitter ziehen zum Abend hin Richtung Norden ins angrenzende Flachland.

In der Nacht auf Samstag gehen anfangs von Vorarlberg bis ins Mühl- und Waldviertel teils noch kräftige Gewitter nieder. Diese gehen im weiteren Verlauf der Nacht in teils ergiebigen und gewittrig durchsetzten Regen über, der mit Ausnahme eines Streifens von Kärnten bis zum Marchfeld allmählich weite Teile des Landes erfasst. Dabei frischt im Donauraum und am Alpenostrand lebhafter Nordwestwind auf.

Der Samstag beginnt von Vorarlberg bis zum Waldviertel mit teils kräftigem und lokal gewittrig durchsetztem Regen. Im Süden und ganz im Osten scheint anfangs noch die Sonne, im Tagesverlauf gehen hier aber Regenschauer und besonders von Unterkärnten bis zum Südburgenland kräftige Gewitter nieder. Am Nachmittag lässt der Regen von Vorarlberg bis Oberösterreich wieder nach und die Sonne kommt da und dort noch zum Vorschein. Der Wind dreht auf Nordwest und frischt vor allem ganz im Osten vorübergehend kräftig auf.

Am Sonntag beruhigt sich das Wetter spürbar. Bei einem trockenen Mix aus Sonnenschein und Quellwolken ist der lebhafte bis kräftige Nord- bis Nordwestwind im Osten noch am markantesten.

Autor

Martin Templin
Donnerstag, 09. Juli 2020 um 16:10 Uhr