Lagebericht

Frontenkarte für Donnerstag, den 27.01.2022

Aktuelle Wetterlage

Am Donnerstag verlagert sich ein Tief unter Verstärkung von Island zur Ostsee, dessen Tiefausläufer leitet auch in Deutschland wieder etwas abwechslungsreicheres Wetter ein. Nach Zwischenhocheinfluss am Freitag zeichnen sich für das Wochenende zeitweise stürmische Verhältnisse ab.

Überblick Warnungen

WIND
Die Informationen laufen meist von Donnerstagvormittag bis zum Freitagfrüh.

GEFRIERENDER SPRÜHREGEN
Die Warnungen und Vorwarnungen gelten meist bis Donnerstagmittag.

Warnausblick

Am Donnerstag zieht von Norden her etwas Regen durch, die Schneefallgrenze liegt dabei vom Sauerland bis zum Harz zunächst bei etwa 800 m. Am frühen Nachmittag erreicht der Regen die Mitte und besonders in Thüringen und Sachsen muss kurzzeitig mit gefrierendem Regen gerechnet werden. Vom Thüringer Wald bis zum Erzgebirge liegt die Schneefallgrenze  dazu bei etwa 300 bis 400 m. Mit Vorankommen des Regens steigt auch in Baden-Württemberg und Bayern die Gefahr von gefrierendem Regen. Ansonsten fällt vom Bayerischer Wald bis zu den Alpen oberhalb von 500 m Schnee. Dazu weht in der Nordhälfte kräftiger Westwind, dabei sind an den Küsten und im nördlichen Binnenland stürmische Böen zu erwarten, auf den Inseln auch Sturmböen.

Am Freitag fällt anfangs vom Erzgebirge über den Bayerischen Wald bis zu den Alpen oberhalb von 300 bis 500 m noch etwas Schnee. Bevorzugt an den Alpen kommen dabei rund 5 bis 10 cm Neuschnee zusammen. Ansonsten ziehen in der Südhälfte einzelne Schneeregen- und Graupelschauer durch. Dazu lässt der kräftige und anfangs im Nordosten noch stürmische Nordwestwind vorübergehend etwas nach.

Am Samstag weht vor allem in der Nordhälfte stürmischer West- bis Nordwestwind, an der Küste sind schwere Sturmböen zu erwarten. In der Nordosthälfte fällt etwas Regen,  im Thüringer Wald und Erzgebirge anfangs Schnee, bei einer von 400 auf 1000 m ansteigenden Schneefallgrenze geht dieser aber im Laufe des Tages in Regen über.

Autor

Christoph Matella
Donnerstag, 27. Januar 2022 um 07:15 Uhr

Warnlagebericht

Frontenkarte für Donnerstag, den 27.01.2022

Aktuelle Wetterlage

Am Donnerstag lässt der Hochdruckeinfluss allmählich nach, im Laufe des Abends erreicht die Okklusion eines Tiefs über Südskandinavien die Alpen, diese bringt vor allem entlang der Alpennordseite etwas Neuschnee. Dahinter setzt sich am Freitag wieder Zwischenhocheinfluss durch, ehe sich in Richtung Samstag eine markante Warmfront aus Nordwesten ankündigt.

Überblick Warnungen

WIND
Die Informationen laufen meist von Donnerstagabend bis Freitagabend.

SCHNEE
Die Informationen sind von Donnerstagnacht bis Freitagnacht gültig.

Warnausblick

Der Donnerstag beginnt im Flachland mit Hochnebel, tagsüber stellt sich generell ein freundlicher Sonne-Wolken-Mix ein. Am Abend trübt es sich von Norden her ein, im Wald- und Mühlviertel beginnt es leicht zu schneien, unterhalb von 600 bis 800 m zu regnen. Der Westwind weht zunehmend kräftig, am Alpenostrand ab den Abendstunden auch stürmisch.

In der Nacht auf Freitag breitet sich der Schneefall bis in die Nordalpen und ins östliche Flachland aus, wobei die Schneefallgrenze auf 400 bis 500 m absinkt. Entlang der Nordalpen kommen verbreitet 5 bis 10 cm Neuschnee zusammen. Dazu weht im Donauraum und am Alpenostrand kräftiger West- bis Nordwestwind, mit stürmischen Böen. Am Alpenostrand und in prädestinierten Föhntälern sind Sturmböen zu erwarten.

Am Freitag schneit es vom Bregenzerwald bis ins Mariazellerland anfangs verbreitet. Die Schneefallgrenze liegt dabei im Westen in den Tälern und im Mostviertel bei etwa 500 m. Dabei kommen weitere 10 bis 15 cm Neuschnee zusammen. Im Laufe des Tages lässt die Intensität langsam nach. Im Donauraum und im Osten ziehen Regen- und Graupelschauer durch, dazwischen zeigt sich ab und zu die Sonne. Häufig sonnig und meist trocken bleibt es im Süden, in prädestinierten Lagen weht weiterhin starker Nordföhn und auch von Oberösterreich bis ins Burgenland weht kräftiger, am Alpenostrand stürmischer Nordwestwind.

Der Samstag startet generell mit vielen Wolken, in den zentralen Nordalpen können auch ein paar Schneeflocken fallen. Am Nachmittag setzt von Salzburg bis ins Nordburgenland Regen ein, die Schneefallgrenze steigt auf 800 bis 1000 m. Am Abend und in der Nacht breiten sich Regen und Schneefall dann auf die gesamten Nordalpen aus. Der Wind weht lebhaft bis kräftig aus West.

Autor

Roland Reiter
Donnerstag, 27. Januar 2022 um 04:11 Uhr