Lagebericht

Aktuelle Wetterlage

In der Nacht zum Montag und am Montag selbst erfasst die Kaltfront des Atlantiktiefs VICTORIA Deutschland und bis Dienstag verbleibt der Norden im Einflussbereich einer straffen Westströmung. Am Mittwoch bleibt uns mit Durchzug einer Okklusion landesweit das unbeständige, spätwinterliche Wetter erhalten, bevor am Donnerstag das Frontensystem eines ausgeprägten Islandtiefs unser Land erreicht.

Überblick Warnungen

STURM
Die Warnungen sind bis Sonntagnacht, teils auch bis Dienstag gültig.

Warnausblick

Am Sonntagabend erreicht die Kaltfront von Tief VICTORIA den Nordwesten des Landes. Von der Eifel bis nach Schleswig-Holstein setzt teils gewittriger Regen ein. Entlang der Front sind lokal auch schwere Sturmböen einzuplanen! Auch im Vorfeld der Kaltfront, also vor allem in den Mittelgebirgen und im Osten weht weiterhin teils stürmischen Südwestwind.

In der Nacht auf Montag zieht die Kaltfront langsam südwärts und erreicht die Mittelgebirge. Dabei weht entlang der Front sowie an der Nordsee noch stürmischer Südwestwind.

Am Montag zieht die Kaltfront langsam bis an die Alpen weiter. Dabei weht im äußersten Westen und Nordwesten weiterhin starker bis stürmischer Südwestwind, in Schauernähe sind auch Sturmböen möglich. Sonst lässt der Wind wieder nach. Im Schwarzwald regnet es zeitweise kräftig.

Am Dienstag ziehen in der Nordhälfte neuerlich teils gewittrige Schauer durch und der Wind weht stark aus West bis Südwest. Im Süden sind dagegen keine markanten Wettererscheinungen zu erwarten.

Der Mittwoch verläuft unbeständig, denn aus Nordwesten breiten sich Schauer und Gewitter auf das ganze Land aus. Dabei kann es im Zuge der Gewitter Graupel bis in tiefe Lagen geben. Sonst sinkt die Schneefallgrenze im Tagesverlauf von 800 m bis zum Abend auf 400 m ab.

Autor

Michele Salmi
Sonntag, 16. Februar 2020 um 17:00

Warnlagebericht

Aktuelle Wetterlage

Aktuell liegt Österreich zwischen einem Hoch über Südosteuropa und Sturmtief Victoria über dem Nordmeer.  Unter dem Einfluss einer westlichen Höhenströmung gelangen dabei sehr milde Luftmassen für die Jahreszeit in den Alpenraum. Am Montagabend erfasst dann die Kaltfront des mittlerweile über Skandinavien liegenden Tiefs das Land, gefolgt von einer weiteren Kaltfront am Mittwoch. Damit gelangt vorübergehend wieder kühle Luft an die Alpennordseite.

Überblick Warnungen

Derzeit sind keine Warnungen aktiv.

Warnausblick

In der Nacht bilden sich stellenweise in den Niederungen, sowie in manchen Tälern ein paar dünne Nebelfelder. Ansonsten verläuft die Nacht ruhig und warnfrei.

Am Montag scheint von Osttirol bis ins Burgenland bei mäßigem Südwestwind und nur harmlosen Schleierwolken verbreitet die Sonne. Auch an der Alpennordseite gibt es anfangs noch sonnige Auflockerungen, im Tagesverlauf verdichten sich die Wolken jedoch zunehmend und am Abend breitet sich ausgehend von Vorarlberg allmählich Regen aus. In der Nacht fällt auch im Osten etwas Regen und die Schneefallgrenze sinkt in den Nordalpen gegen 1000 m ab.

Am Dienstag gehen in den Nordalpen sowie im äußersten Süden anfangs letzte Schauer nieder, tagsüber stellt sich dann meist ein Mix aus Sonne und Wolken ein. Der Wind weht an der Alpennordseite lebhaft bis kräftig aus West, am Alpenostrand gibt es auch stürmische Böen.

Der Mittwoch bringt viele Wolken, nur im Osten und Südosten gibt es noch nennenswerte sonnige Auflockerungen. Im Laufe des Tages breitet sich zudem von Vorarlberg her Regen aus, wobei es ganz im Osten noch am längsten trocken bleibt. Die Schneefallgrenze sinkt von 1100 gegen 700 bzw. in den Nacht auf 500 m ab. Der Wind weht lebhaft aus West.

Autor

Andreas Demel
Sonntag, 16. Februar 2020 um 17:00