Warnlagebericht

Aktuelle Wetterlage

Der Alpenraum befindet sich derzeit im Einflussbereich eines kräftigen Hochdruckgebiets mit Kern über Osteuropa, flankiert von Tiefdruckgebieten über Süd- und Westeuropa. Mit einer markanten Südostströmung wird bodennah zudem trockene Kaltluft herangeführt. Somit herrschen verbreitet ruhige, aber oft frostige Wetterverhältnisse. Nur entlang der Nordalpen und im Westen bleibt es aufgrund föhniger Effekte etwas milder. Zum Wochenende nimmt der Tiefdruckeinfluss schließlich von Süden her zu, zunächst ist aber nur im Süden und Westen mit etwas Schnee bzw. in tiefen Lagen auch Regen zu rechnen.

Überblick Warnungen

Aktuell sind keine Warnungen aktiv.

Wetterausblick

Der Mittwoch hat vielerorts oft strahlenden Sonnenschein zu bieten, wenn überhaupt ziehen nur ein paar harmlose Wolkenfelder durch. Nur im Südosten, im Waldviertel sowie am Bodensee kann der Hochnebel auch wieder hartnäckiger bleiben. Dazu weht schwacher bis mäßiger, im Osten auch noch lebhafter und eisiger Südostwind.

Am Donnerstag werden Nebel und Hochnebel in den Niederungen häufiger und zäher. Abseits der Nebelregionen setzt sich hingegen wieder oft strahlender Sonnenschein durch, nur vorübergehend können ein paar harmlose Wolken durchziehen. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Südost.

Der Freitag verläuft in den Niederungen des Ostens und Südostens wieder oft trüb durch Hochnebel. Im Westen und Südwesten machen sich hingegen schon Beginn viele Wolken bemerkbar, welche sich tagsüber langsam ostwärts ausbreiten. Am längsten sonnig bleibt es im Mühlviertel sowie im zentralen und östlichen Bergland. Am späten Abend beginnt es vom Tiroler Alpenhauptkamm bis zu den Tauern und Lienzer Dolomiten leicht zu schneien.

Autor

Peter Wölflingseder
Mittwoch, 21. Jänner 2026, 00:30 Uhr

Warnlagebericht Deutschland

Aktuelle Wetterlage

Am Mittwoch liegt die Bundesrepublik zwischen dem kräftigen Hoch JULIA mit Zentrum über Russland und dem Tief KIRSTIN mit Kern bei den Britischen Inseln. Dessen Warmfront streift im Tagesverlauf den Westen des äußersten Landes. Am Donnerstag kommt dessen Okklusion knapp westlich des Landes vorübergehend zur Ruhe, ehe sie in der Nacht auf Freitag allmählich den Westen erreicht. In weiterer Folge kommt sie langsam nordostwärts voran. Erst zum Wochenende hin könnte es aus Westen etwas unbeständiger werden.

Überblick Warnungen

Derzeit sind keine Warnungen aktiv.

Warnausblick

Am Mittwoch ist kein warnrelevantes Wetter in Sicht.

Der Donnerstag bringt an den Küsten in exponierten Lagen einzelne stürmische Böen aus Ost, ansonsten herrscht zunächst warnfreies Wetter. In der Nacht auf Freitag muss im Westen des Landes örtlich mit gefrierenden Regen und Glätte gerechnet werden.

Am Freitag muss im Westen und Südwesten des Landes anfänglich mit gefrierendem Regen gerechnet werden. Zudem weht an den Küsten weiter in Böen stürmischer Ostwind.

Autor

Peter Wölflingseder
Mittwoch, 21. Jänner 2026, 00:30 Uhr