Warnlagebericht

Aktuelle Wetterlage

Der Alpenraum befindet sich derzeit im Einflussbereich eines kräftigen Hochdruckgebiets mit Kern über der Ukraine, flankiert von Tiefdruckgebieten über Süd- und Westeuropa. Dadurch herrscht meist ruhiges Winterwetter. Mit einer markanten Südostströmung wird bodennah zudem trockene Kaltluft herangeführt, wodurch die Nebelneigung insbesondere von Osten her zurückgeht. In der Folge dominieren sonnige, jedoch zunehmend frostige Wetterverhältnisse. Entlang der Nordalpen bleibt es aufgrund föhniger Effekte etwas milder.

Überblick Warnungen

WIND
Die Vorwarnungen im Westen bleiben bis Dienstagnacht aufrecht. Die Informationen im Norden laufen von Samstagnacht bis Dienstagabend.

Wetterausblick

Am Dienstag lösen sich die hochnebelartigen Wolken rasch auf, sodass in weiten Landesteilen die Sonne zum Vorschein kommt. Am längsten trüb bleibt es im Waldviertel und im Südosten, aber auch hier wird es ab Mittag zunehmend sonnig. Der Föhn bzw. Südostwind lässt langsam etwas nach, weht aber in exponierten Lagen noch lebhaft mit teils kräftigen Windböen.

Der Mittwoch bringt vielerorts einmal mehr strahlenden Sonnenschein, lediglich vereinzelt ist mit Nebel zu rechnen. Im Osten und Südosten hält sich hingegen längere Zeit Hochnebel, es bleibt aber auch dort trocken. Gegen Abend zeigen sich ganz im Westen harmlose Schleierwolken. Der Wind weht schwach bis mäßig, vom Seewinkel bis ins nördliche Waldviertel lebhaft aus Südost.

Am Donnerstag wird der Nebel- und Hochnebel im Donauraum, im Osten und Südosten wieder häufiger und zäher, auch darüber ziehen im Tagesverlauf aus Südwesten einige Wolken durch. Es bleibt jedoch weiterhin trocken, am längsten zeigt sich die Sonne vom Montafon die Alpennordseite entlang bis ins Mariazellerland. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Südost.

Autor

Roland Reiter
Dienstag, 20. Januar 2026, 00:27 Uhr

Warnlagebericht Deutschland

Aktuelle Wetterlage

Am Dienstag liegt Deutschland weiterhin im Einflussbereich des Hochs CHRISTIAN mit Kern über Rumänien, ruhiges Winterwetter ist die logische Konsequenz. Daran ändert sich auch am Mittwoch und Donnerstag nichts, obwohl sich das Hoch zur Türkei verlagert. Atlantische Tiefs schaffen es weiterhin nicht bis zur Bundesrepublik. Erst zum Wochenende hin könnte es aus Westen etwas unbeständiger werden.

Überblick Warnungen

WIND
Die Warnungen im Erzgebirge gelten bis Dienstagmorgen.

Warnausblick

Am Dienstag schwächt sich der Südostwind im Erzgebirge und in der Sächsischen Schweiz ab, stürmische Böen sind auch dort nur noch in exponierten Lagen zu erwarten.

Am Mittwoch ist mit Ausnahme einzelner stürmischer Böen aus Ost im Küstenumfeld kein warnrelevantes Wetter in Sicht.

Der Donnerstag bringt an den Küsten in exponierten Lagen weiter einzelne stürmische Böen aus Ost, ansonsten herrscht warnfreies Wetter.

Autor

Roland Reiter
Dienstag, 20. Januar 2026, 00:22 Uhr