Warnlagebericht Deutschland

Bodendruck- und Frontenkarte für Samstag, 17. Jänner 2026, 13:00 MEZ (Quelle: UBIMET)

Aktuelle Wetterlage

Am Samstag erstärkt sich der Einfluss eines ausgeprägten Hochdruckgebiets mit Kern über Russland. Während sich in höheren Luftschichten weiterhin milde Luft hält, gelangt bodennah mit einer östlichen Anströmung kontinentale Kaltluft ins Land. Die Nebel- und Hochnebelneigung nimmt durch die sich aufbauende bzw. verstärkende Inversionslage deutlich zu. Am Sonntag gelangen von Osten her deutlich trockenere Luftmassen ins Land, sodass verbreitet die Sonne zum Vorschein kommt. Der Hochdruckeinfluss bleibt auch zu Beginn der kommenden Woche bestehen.

Überblick Warnungen

WIND
Die Vorwarnungen im Erzgebirge haben bis Montagabend Gültigkeit.

Warnausblick

Am Samstag sind keine markanten Wettererscheinungen zu erwarten.

Am Sonntag frischt in exponierten Lagen entlang des Erzgebirges teils stürmischer Südostwind auf.

Am Montag legt der Südostwind in Sachsen eine Spur zu. Vor allem vom Vogtland bis in die Oberlausitz ist mit stürmischem Südostwind zu rechnen. In exponierten Lagen des Erzgebirges sind auch einzelne Sturmböen nicht ausgeschlossen.

Autor

Bence Szabados
Freitag, 16. Januar 2026, 15:15 Uhr

Warnlagebericht

Bodendruck- und Frontenkarte für Samstag, 17. Jänner 2026, 13:00 MEZ (Quelle: UBIMET)

Aktuelle Wetterlage

Zwischen einem Tiefdruckkomplex über dem Nordmeer und einem mächtigen Hochdruckgebiet über Russland liegt Österreich in einer Zone mit ruhigem Winterwetter. In höheren Luftschichten strömen milde Luftmassen aus dem Mittelmeerraum heran. Bodennah verstärkt sich die Ostströmung, die kontinentale Kaltluft herantransportiert.  Die Neigung für beständigen Nebel und Hochnebel in den Niederungen, samt leicht erhöhter Glättegefahr bleibt bestehen. Einzig bei stärker auffrischendem Wind kann sich der Nebel lichten. An der Alpennordseite wird es leicht föhnig.

Überblick Warnungen

GEFRIERENDER (NIESEL-)REGEN
Die Warnungen im Süden und Osten haben bis Samstagvormittag Gültigkeit.

WIND
Die Vorwarnung im Osten hat von Samstagvormittag bis Samstagabend Gültigkeit.

Wetterausblick

In der Nacht auf Samstag bleibt es im Flach- und Hügelland bei zähem Nebel und Hochnebel. Vom Waldviertel über das Wiener Becken bis ins Südburgenland und die südliche Steiermark ist aus dem Nebel zeitweise mit Schneegriesel oder gefrierendem Nieselregen zu rechnen, die Glättegefahr ist somit leicht erhöht. Im Donauraum frischt kalter Ostwind auf.

Der Samstag beginnt in den Niederungen unterhalb von rund 1000 m mit Hochnebel, welcher im Osten allmählich auflockert. Im nördlichen Alpenvorland hält er sich dagegen oft hartnäckig, im Süden ziehen auch über dem Nebel Wolken durch und bringen dort vereinzelt etwas Regen. Die Sonne zeigt sich am häufigsten an der leicht föhnigen Alpennordseite. Im Nordosten weht lebhafter, in Böen auch kräftiger Südostwind.

Am Sonntag bleibt es im Flach- und Hügelland, aber auch generell im Süden trüb durch Nebel bzw. hochnebelartiger Bewölkung. Im Tagesverlauf lockert der Nebel im Norden und Nordosten allmählich auf und macht der Sonne Platz, im Süden bleibt es hingegen häufig trüb und hier ist zeitweiser leichter Nieselregen oder Schneegriesel möglich. Im Donauraum und im Osten weht lebhafter bis kräftiger Südostwind, in Böen vereinzelt stürmisch. In den Alpen macht sich in den prädestinierten Tälern mäßiger Südföhn bemerkbar.

Der Montag hat entlang und nördlich der Alpen viel Sonnenschein zu bieten, im Osten und Süden ziehen hochnebelartige Wolken durch. Von Osttirol bis in die südliche Steiermark fallen diese zeitweise kompakt aus, es bleibt aber auch dort trocken. In den prädestinierten Tälern der Alpennordseite ist es weiterhin föhnig, während mit dem kräftigen Südostwind noch etwas kältere Luft in den Osten gelangt.

Autor

David Kurz
Freitag, 16. Jänner 2026, 15:00 Uhr