Warnlagebericht Deutschland

Aktuelle Wetterlage

Zu Beginn der Karwoche dominiert eine kräftige, feuchtkalte Nordwestströmung. In dieser ziehen teils intensive Regen-, Schnee- und Graupelschauer durch, vereinzelt auch mit Blitz und Donner. Dabei weht zeitweise kräftiger West- bis Nordwestwind, und die Temperaturen verbleiben unter dem für die Jahreszeit üblichen Niveau. Ab Mittwoch sorgt ein sich über Mitteleuropa aufbauendes Hochdruckgebiet für eine allmähliche Wetterberuhigung.

Überblick Warnungen

SCHNEE
Die Warnungen an den Alpen gelten von Montagvormittag bis Mittwoch.

GEWITTER
Die Warnungen erfolgen bei Bedarf zeitnah.

Warnausblick

Im Verlauf des Montags schwächt sich der Wind an den Küsten wieder ab, während er am Alpenrand und in den südlichen Mittelgebirgen kräftig, in Böen auch stürmisch, aus West weht. Vom Schwarzwald bis zum Böhmerwald fällt oberhalb von etwa 500 bis 700 m zeitweise Schnee. Am Abend verlagert sich der Niederschlagsschwerpunkt zu den Alpen. Zudem ziehen tagsüber verbreitet teils gewittrige Regen-, Schneeregen- und Graupelschauer durch.

Auch am Dienstag treten landesweit Regen-, Schneeregen- und Graupelschauer auf, die vor allem in der Nordhälfte gewittrig ausfallen können. An den Alpen schneit es bei einer Schneefallgrenze zwischen 400 und 600 m anhaltend. An der Nordseeküste lebt der Nordwestwind frisch bis stark auf.

Der Mittwoch bringt allgemein eine Wetterberuhigung, lediglich im Alpenvorland gehen vereinzelte Schnee-, Schneeregen- und Graupelschauer nieder.

Am Gründonnerstag sind keine warnrelevanten Wettererscheinungen in Sicht.

Autor

Marcus Rubel
Montag, 30. März 2026, 10:25 Uhr

Warnlagebericht

Aktuelle Wetterlage

Zu Wochenbeginn verbleibt der Alpenraum unter dem Einfluss einer feuchtkalten nordwestlichen Höhenströmung. Im Verlauf des Montagvormittags erreicht eine Okklusion die Alpennordseite. Dabei ist insbesondere im Nordstau des westlichen Berglandes mit nennenswertem Neuschnee zu rechnen. Am Dienstag hält die Zufuhr höhenkalter Luft bei nordwestlicher Anströmung an, wodurch sich das Wetter weiterhin unbeständig gestaltet. Erst zur Wochenmitte nimmt der Einfluss eines Zwischenhochs vorübergehend zu.

Überblick Warnungen

STURM
Die Warnungen gelten für den Montag, sowie von Dienstag- bis Mittwochfrüh.

SCHNEE
Im Westen gelten die Warnungen von Montagvormittag bis in die Nacht auf Mittwoch.

Wetterausblick

Der Montag beginnt meist trocken, an der Alpennordseite setzt jedoch rasch Regen ein. Oberhalb von etwa 500 bis 800 m geht dieser in Schneefall über. Am Abend und in der Nacht schneit es in den Nordalpen zeitweise kräftig weiter. Im Osten und Süden ziehen nur vereinzelt kurze Schauer durch, häufig bleibt es dort trocken und zumindest bis Mittag scheint im Süden etwas die Sonne. Besonders im Donauraum und im östlichen Flachland weht ein lebhafter bis kräftiger Westwind.

Am Dienstag dominieren die Wolken, in den Nordalpen kommt es wiederholt zu Schneefall. Auch im Osten treten zeitweise Niederschläge auf, im Süden bleibt es überwiegend trocken. Die Schneefallgrenze steigt im Tagesverlauf auf 500 bis 700 m an. Dort zeigt sich die Sonne häufiger, zeitweise auch im Norden und Osten. Der Wind weht mäßig bis lebhaft, im Osten sowie in den Nordföhntälern zeitweise auch kräftig aus Nordwest.

Der Mittwoch verläuft an der Alpennordseite trüb und spätwinterlich mit zeitweiligem Schneefall, wobei die Schneefallgrenze zwischen 500 und 700 m schwankt. Im Tagesverlauf lässt die Intensität nach, gegen Abend klingen die Niederschläge weitgehend ab. Abseits der Alpen bleibt es hingegen meist trocken und aufgelockert. Bei lebhaftem bis kräftigem, im Süden föhnigem Nordwind zeigt sich auch zeitweise die Sonne.

Am Gründonnerstag scheint vor allem von Vorarlberg bis Osttirol zeitweise die Sonne. Im Norden und Osten stellt sich ein Mix aus Sonne und Wolken ein. In den östlichen Nordalpen halten sich hingegen noch dichtere Wolken, lokal fällt auch etwas Regen. Die Schneefallgrenze steigt gegen 1000 m an, in weiten Landesteilen bleibt es aber trocken. Der Wind weht im Osten und in den Föhntälern im Süden weiterhin noch lebhaft bis kräftig aus nördlichen Richtungen.

Letzte Aktualisierung:

Montag, 30. März 2026, 08:05 Uhr