Warnlagebericht Deutschland

Aktuelle Wetterlage

Zu Beginn der neuen Woche liegt Deutschland weiterhin im Einflussbereich eines Hochdruckgebiets über Russland. In Kombination mit einem Höhentief über Südeuropa bleibt bodennah die Südostströmung erhalten, wodurch trockene Kaltluft von Osten herantransportiert wird. Zeitgleich legt der Wind im Umfeld des Erzgebirges etwas an Stärke zu und verbreitet kommt die Sonne wieder zum Vorschein. Besonders in den sternenklaren Nächten sinken die Temperaturen in den frostigen Bereich.

Überblick Warnungen

WIND
Die Warnungen im Erzgebirge gelten bis Dienstagmorgen.

GEFRIERENDES NIESELN
Die Informationen sind bis Montagvormittag aufrecht.

Warnausblick

Am Montag legt der Südostwind in Sachsen eine Spur zu. Vor allem vom Vogtland bis in die Oberlausitz ist mit stürmischem Südostwind zu rechnen. In exponierten Lagen des Erzgebirges sind auch einzelne Sturmböen nicht ausgeschlossen.

Am Dienstag schwächt sich der Wind aus Südost im Erzgebirge ab und stürmische Böen sind nur noch in exponierten Lagen zu erwarten.

Am Mittwoch ist mit Ausnahme einzelner stürmischer Böen aus Ost im Küstenumfeld kein warnrelevantes Wetter in Sicht.

Der Donnerstag bringt an den Küsten in exponierten Lagen weiter einzelne stürmische Böen aus Ost.

Autor

Martin Templin
Montag, 19. Januar 2026, 10:00 Uhr

Warnlagebericht

Aktuelle Wetterlage

Der Alpenraum liegt derzeit zwischen Tiefdruckgebieten über Süd- und Westeuropa und einem kräftigen Hoch über der Ukraine in einer Zone mit meist ruhigem Winterwetter. Mit einer kräftigen Südostströmung wird bodennah trockene Kaltluft herangeführt und die Nebelneigung verringert sich von Osten her deutlich. Somit stellen sich verbreitet sonnige, aber zunehmend frostige Tage ein. Lediglich entlang der Nordalpen bleibt es durch föhnige Effekte noch etwas milder.

Überblick Warnungen

WIND
Die Vorwarnungen im Westen bleiben bis Dienstagnacht aufrecht. Die Informationen im Norden laufen von Samstagnacht bis Dienstagabend.

Wetterausblick

Der Montag hat entlang und nördlich der Alpen viel Sonnenschein zu bieten, im Osten und Süden ziehen hochnebelartige Wolken durch. Von Unterkärnten bis ins Wein- und Waldviertel fallen diese zeitweise kompakt aus, es bleibt aber auch dort trocken. In den prädestinierten Tälern der Alpennordseite ist es weiterhin föhnig, während mit dem kräftigen Südostwind noch etwas kältere Luft in den Norden und Osten gelangt. In exponierten Lagen sind hier weiterhin stürmische Böen zu erwarten.

Am Dienstag lösen sich die hochnebelartigen Wolken rasch auf, sodass in weiten Landesteilen die Sonne zum Vorschein kommt. Am längsten trüb bleibt es im Waldviertel und im Südosten, aber auch hier wird es ab Mittag zunehmend sonnig. Der Föhn bzw. Südostwind lässt langsam etwas nach, weht aber in exponierten Lagen noch lebhaft mit teils kräftigen Windböen.

Der Mittwoch bringt vielerorts einmal mehr strahlenden Sonnenschein, lediglich vereinzelt ist mit Nebel zu rechnen. Im Osten und Südosten hält sich hingegen längere Zeit Hochnebel, es bleibt aber auch dort trocken. Gegen Abend zeigen sich ganz im Westen harmlose Schleierwolken. Der Wind weht schwach bis mäßig, vom Seewinkel bis ins nördliche Waldviertel lebhaft aus Südost.

Am Donnerstag wird der Nebel- und Hochnebel im Donauraum, im Osten und Südosten wieder häufiger und zäher, auch darüber ziehen im Tagesverlauf aus Südwesten einige Wolken durch. Es bleibt jedoch weiterhin trocken, am längsten zeigt sich die Sonne vom Montafon die Alpennordseite entlang bis ins Mariazellerland. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Südost.

Autor

Marcus Rubel
Montag, 19. Jänner 2026, 08:00 Uhr