Warnlagebericht Deutschland

Bodendruck- und Frontenkarte für Sonntag, 18. Jänner 2026, 13:00 MEZ (Quelle: UBIMET)

Aktuelle Wetterlage

Am Sonntag liegt Deutschland im Einflussbereich eines Hochdruckgebietes mit Kern über dem Baltikum. Dabei verstärkt sich bodennah die Südostströmung, wodurch kontinentale, trockenere Kaltluft von Osten heran transportiert wird. Damit kommt verbreitet wieder die Sonne zum Vorschein. Zeitgleich legt der Wind im Osten etwas an Stärke zu. Der Hochdruckeinfluss bleibt auch zu Beginn der kommenden Woche bestehen.

Überblick Warnungen

WIND
Die Warnungen im Erzgebirge gelten bis Dienstagmorgen.

Warnausblick

Am Sonntag frischt in exponierten Lagen entlang des Erzgebirges teils stürmischer Südostwind auf.

Am Montag legt der Südostwind in Sachsen eine Spur zu. Vor allem vom Vogtland bis in die Oberlausitz ist mit stürmischem Südostwind zu rechnen. In exponierten Lagen des Erzgebirges sind auch einzelne Sturmböen nicht ausgeschlossen.

Am Dienstag schwächt sich der Wind aus Südost im Erzgebirge ab und stürmische Böen sind nur noch in exponierten Lagen zu erwarten.

Autor

Andreas Demel
Sonntag, 18. Januar 2026, 02:00 Uhr

Warnlagebericht

Bodendruck- und Frontenkarte für Sonntag, 18. Jänner 2026, 13:00 MEZ (Quelle: UBIMET)

Aktuelle Wetterlage

Zwischen reger Tiefdrucktätigkeit über Süd- und Westeuropa und einem mächtigen Hochdruckgebiet über Russland liegt Österreich in einer Region mit ruhigem Winterwetter. Bodennah verstärkt sich die Südostströmung, die kontinentale – von Osten her aber auch etwas trockenere – Kaltluft herantransportiert.  Bei lebhaft bis kräftig auffrischendem Wind geht die Nebelneigung von Osten her somit deutlich zurück. Eine Reihe oft sonniger, aber auch zunehmend kalter Tage bahnt sich an. Nur entlang der Nordalpen bleibt es föhnbedingt noch länger etwas milder.

Überblick Warnungen

WIND
Die Vorwarnungen im Westen haben von Sonntag- bis Dienstagnacht Gültigkeit. Die Informationen im Norden laufen von Samstagnacht bis Dienstagabend.

Wetterausblick

Am Sonntag halten sich in den Niederungen des Westens und Südens anfangs Nebel und Hochnebel, tagsüber lässt sich auch hier zunehmend die Sonne blicken. Nur stellenweise, etwa am Bodensee und im Südosten, ist der Hochnebel zäh. Vom Tiroler Alpenhauptkamm bis nach Oberkärnten ziehen kompakte Wolken durch, vereinzelt fallen daraus ein paar Flocken. An der Alpennordseite greift der Südföhn in manchen Tälern teils kräftig durch, im Osten und Norden weht lebhafter bis kräftiger, kalter Südostwind. In exponierten Lagen sind stürmische Böen einzuplanen.

Der Montag hat entlang und nördlich der Alpen viel Sonnenschein zu bieten, im Osten und Süden ziehen hochnebelartige Wolken durch. Von Unterkärnten bis ins Wein- und Waldviertel fallen diese zeitweise kompakt aus, es bleibt aber auch dort trocken. In den prädestinierten Tälern der Alpennordseite ist es weiterhin föhnig, während mit dem kräftigen Südostwind noch etwas kältere Luft in den Norden und Osten gelangt. In exponierten Lagen sind hier weiterhin stürmische Böen zu erwarten.

Am Dienstag lösen sich die hochnebelartigen Wolken rasch auf, sodass in weiten Landesteilen die Sonne zum Vorschein kommt. Am längsten trüb bleibt es im Waldviertel und im Südosten, aber auch hier wird es ab Mittag zunehmend sonnig. Der Föhn bzw. Südostwind lässt langsam etwas nach, weht aber in exponierten Lagen noch lebhaft bis kräftig mit teils stürmischen Windböen.

Autor

Andreas Demel
Sonntag, 18. Jänner 2026, 02:00 Uhr