Warnlagebericht Deutschland

Aktuelle Wetterlage

Am Sonntag liegt Deutschland im Einflussbereich eines Hochdruckgebietes mit Kern über dem Baltikum. In Kombination mit einem Höhentief über der Iberischen Halbinsel gelangen somit von Osten her deutlich trockenere Luftmassen ins Land, sodass verbreitet die Sonne zum Vorschein kommt. Zeitgleich legt der Wind im Osten etwas an Stärke zu. Der Hochdruckeinfluss bleibt auch zu Beginn der kommenden Woche bestehen.

Überblick Warnungen

WIND
Die Warnungen im Erzgebirge gelten von Samstagnachmittag bis Dienstagfrüh.

Warnausblick

Die Nacht auf Sonntag verläuft verbreitet ruhig, lediglich im Erzgebirge frischt der Südostwind kräftig auf.

Am Sonntag frischt in exponierten Lagen entlang des Erzgebirges teils stürmischer Südostwind auf.

Am Montag legt der Südostwind in Sachsen eine Spur zu. Vor allem vom Vogtland bis in die Oberlausitz ist mit stürmischem Südostwind zu rechnen. In exponierten Lagen des Erzgebirges sind auch einzelne Sturmböen nicht ausgeschlossen.

Am Dienstag schwächt sich der Wind aus Südost im Erzgebirge ab und stürmische Böen sind nur noch in exponierten Lagen zu erwarten.

Autor

Jessica Spengler
Samstag, 17. Januar 2026, 15:10 Uhr

Warnlagebericht

Bodendruck- und Frontenkarte für Samstag, 17. Jänner 2026, 13:00 MEZ (Quelle: UBIMET)

Aktuelle Wetterlage

Zwischen einem Tiefdruckkomplex über dem Nordmeer und einem mächtigen Hochdruckgebiet über Russland liegt Österreich in einer Zone mit ruhigem Winterwetter. In höheren Luftschichten strömen milde Luftmassen aus dem Mittelmeerraum heran. Bodennah verstärkt sich die Ostströmung, die kontinentale Kaltluft herantransportiert.  Die Neigung für beständigen Nebel und Hochnebel in den Niederungen, samt leicht erhöhter Glättegefahr bleibt somit bestehen. Einzig bei stärker auffrischendem Wind kann sich der Nebel lichten. An der Alpennordseite wird es leicht föhnig.

Überblick Warnungen

GEFRIERENDER (NIESEL-)REGEN
Die Warnungen im Süden und Osten haben bis Samstagvormittag Gültigkeit.

WIND
Die Vorwarnung im Osten hat bis Samstagabend Gültigkeit, jene im Westen von Sonntag- bis Dienstagnacht. Die Warnungen im Norden laufen von Samstagnacht bis Dienstagabend.

Wetterausblick

Der Samstag beginnt in den Niederungen unterhalb von rund 1000 m mit Hochnebel, welcher im Osten allmählich auflockert. Im nördlichen Alpenvorland hält er sich dagegen oft hartnäckig, im Süden ziehen auch über dem Nebel Wolken durch und bringen dort vereinzelt etwas Regen. Die Sonne zeigt sich am häufigsten an der leicht föhnigen Alpennordseite. Im Nordosten weht lebhafter, in Böen auch kräftiger Südostwind.

Am Sonntag halten sich in den Niederungen anfangs Nebel und Hochnebel, tagsüber lässt sich zunehmend die Sonne blicken. Nur stellenweise, etwa am Bodensee und im Südosten, ist der Hochnebel zäh. Vom Tiroler Alpenhauptkamm bis nach Oberkärnten ziehen kompakte Wolken durch, vereinzelt fallen daraus ein paar Flocken. An der Alpennordseite ist es leicht föhnig, im Osten weht lebhafter bis kräftiger, in Böen vereinzelt stürmischer und kalter Südostwind.

Der Montag hat entlang und nördlich der Alpen viel Sonnenschein zu bieten, im Osten und Süden ziehen hochnebelartige Wolken durch. Von Unterkärnten bis ins im Wein- und Waldviertel fallen diese zeitweise kompakt aus, es bleibt aber auch dort trocken. In den prädestinierten Tälern der Alpennordseite ist es weiterhin föhnig, während mit dem kräftigen Südostwind noch etwas kältere Luft in den Osten gelangt.

Am Dienstag lösen sich die hochnebelartigen Wolken auf, sodass in weiten Landesteilen die Sonne zum Vorschein kommt. Am längsten trüb bleibt es im Waldviertel und im Südosten, aber auch hier wird es ab Mittag zunehmend sonnig. Der Föhn bzw. Südostwind lässt langsam etwas nach, weht aber in exponierten Lagen noch lebhaft bis kräftig.

Autor

Isabella Winterer
Samstag, 17. Jänner 2026, 13:00 Uhr