Warnlagebericht

Aktuelle Wetterlage

Der Einfluss des kräftigen Hochdruckgebiets mit Kern über Nordwest Russland nimmt langsam ab. Mit einer markanten Südostströmung wird bodennah zunächst noch kontinentale Kaltluft herangeführt. Somit herrschen verbreitet ruhige, aber oft frostige Wetterverhältnisse. Zum Wochenende nimmt der Tiefdruckeinfluss deutlich zu und steuert schließlich von Süden her erste Frontensysteme gegen die Alpen. Zunächst ist aber nur im Süden und Westen mit etwas Schnee bzw. in tiefen Lagen auch Regen zu rechnen.

Überblick Warnungen

Aktuell sind keine Warnungen aktiv.

Wetterausblick

Am Donnerstag werden Nebel und Hochnebel in den Niederungen häufiger und zäher. Außerhalb und oberhalb der Nebelregionen setzt sich hingegen wieder oft strahlender Sonnenschein durch. Am Nachmittag können im Südwesten und Westen vorübergehend ein paar harmlose hohe Wolkenfelder durchziehen. Der Wind weht nur mehr schwach bis mäßig aus Südost.

Der Freitag verläuft im Donauraum sowie in den Niederungen des Ostens und Südostens oft trüb durch Hochnebel. Im Westen und Südwesten machen sich schon zu Beginn viele Wolken bemerkbar, welche sich tagsüber langsam ostwärts ausbreiten. Am späten Abend beginnt es vom Tiroler Alpenhauptkamm bis zu den Tauern und Lienzer Dolomiten leicht zu schneien. Im Donauraum weht wieder mäßiger Ost- bis Südostwind und am Alpenhauptkamm kommt mäßiger bis lebhafter Südföhn auf.

Am Samstag ziehen von Vorarlberg über Kärnten bis in die Steiermark dichte Wolken durch, dazu schneit es zeitweise leicht. In den tiefen Tälern und Beckenlagen Kärntens und der Steiermark fällt etwas Regen, der stellenweise gefrieren kann.  Am Nachmittag trocknet es im Westen und Süden wieder ab und es kann stellenweise noch die Sonne zum Vorschein kommen. Im Norden und im östlichen Flachland hält sich zäher Nebel und Hochnebel. Der Wind weht dazu mäßig aus Südost.

Autor

Peter Wölflingseder
Donnerstag, 22. Jänner 2026, 01:00 Uhr

Warnlagebericht Deutschland

Aktuelle Wetterlage

Am Donnerstag kommt die Okklusion des Tiefs KIRSTIN knapp westlich des Landes vorübergehend zur Ruhe, somit überwiegt zunächst noch der Einfluss des Hochs CHRISTIAN mit Zentrum über Südosteuropa. In der Nacht auf Freitag greift die Okklusion allmählich auf den Westen über. In weiterer Folge kommt sie langsam nordostwärts voran, wird dabei aber immer schwächer.  Am Samstag macht sich dann im Süden rege Tiefdruckaktivität über Norditalien allmählich bemerkbar, während im Norden ein kräftiges Hoch über Russland wetterbestimmend ist.

Überblick Warnungen

Derzeit sind keine Warnungen aktiv.

Warnausblick

Der Donnerstag bringt an den Küsten in exponierten Lagen einzelne stürmische Böen aus Ost, ansonsten herrscht zunächst warnfreies Wetter. In der Nacht auf Freitag muss vor allem in einem Streifen vom Emsland über das Sauerland bis zum Pfälzer Wald örtlich mit gefrierendem Regen und Glätte gerechnet werden.

Am Freitag muss anfänglich von Ostfriesland über das Weserbergland bis zum Spessart und Odenwald noch mit gefrierendem Regen gerechnet werden. An den Küsten weht der Ostwind kräftig und in Böen weiterhin stürmisch. In der Nacht auf Samstag kommt im Westen neuerlich gefrierender Regen mit Glättegefahr auf.

Am Samstag muss besonders vom Ems- und Münsterland bis ins Sauerland noch mit gefrierendem Regen gerechnet werden. Im äußersten Westen und Südwesten ziehen zeitweise Schnee-, bzw. Regenschauer durch.

Autor

Peter Wölflingseder
Donnerstag, 22. Jänner 2026, 01:00 Uhr