Warnlagebericht Deutschland

Bodendruck- und Frontenkarte für Mittwoch, 04. Februar 2026, 13:00 MEZ (Quelle: UBIMET)

Aktuelle Wetterlage

In der Nacht auf Mittwoch bringt die Okklusion des Tiefs ROMINA dann überwiegend im Nordwesten gefrierenden Regen und Schnee. Am Mittwoch liegen die Reste der Front dann noch über dem Norden der Republik. Zeitgleich zieht ein Tiefdruckgebiet von Norditalien über Österreich Richtung Polen. Dabei erreicht dessen Warmfront am Donnerstag den äußersten Osten des Landes. In der Folge löst sich dieses kleine Tief über der Ostsee wieder auf. Am Freitag zieht im Südwesten des Landes bereits die nächste Warmfront eines Biskayatiefs auf.

Überblick Warnungen

GEFRIERENDER REGEN
Die Warnungen im Nordwesten sind von der Nacht auf Mittwoch teils bis Mittwochvormittag, teils bis Mittwochmittag aufrecht.

WIND
Die Warnungen an Nord- und Ostsee sind bis Mittwoch früh und Mittwochabend, im Erzgebirge bis in die Nacht auf Mittwoch gültig.

SCHNEE
Die Warnungen in der Mitte gelten bis Dienstagnacht.

Warnausblick

In der Nacht auf Mittwoch greifen die Niederschläge weiter nordwärts aus. Dann muss insbesondere von Ostfriesland bis zum Harz mit anhaltendem gefrierenden Regen und erhöhter Glättegefahr gerechnet werden. Der Ostwind an den Küsten weht in Böen stürmisch mit leicht nachlassender Intensität.

Der Mittwoch bringt an den Küsten der Nord- und Ostsee weiterhin kräftigen Ostwind, in exponierten Lagen sind vereinzelt noch stürmische Böen möglich. Zudem muss in Richtung Ostfriesland und im Oldenburgischen noch mit gefrierendem Regen samt erhöhter Glättegefahr gerechnet werden. Am späteren Abend setzt schließlich zwischen dem Thüringer Wald und der Lausitz Schneefall ein.

In der Nacht auf Donnerstag breitet sich von Thüringen und Sachsen ausgehend mäßiger Schneefall nach Nordwesten aus. Dieser geht in Richtung Lausitz zügig in gefrierenden Regen über. In weiterer Folge breitet sich dieser über den Spreewald und die Bundeshauptstadt bis zum Oderbruch aus. Verbreitet ist die Glatteisgefahr deutlich erhöht. Zwischen dem Harz und der Elbe sind hingegen strichweise um die 5 cm Neuschnee zu erwarten. An der See weht kräftiger Ostwind.

Am Donnerstag lässt der kräftige Ostwind an der Nord- und Ostsee deutlich nach. Im Norden und Nordosten ist aber verbreitet mit Schneefall zu rechnen, dabei können teils größere Neuschneemengen zusammenkommen. Im Osten Brandenburgs und Vorpommerns ist zudem weiterhin mit gefrierendem Regen und erhöhter Glättegefahr zu rechnen.

Am Freitag lässt der gefrierende Regen in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern nach. Allerdings zieht im Westen bereits das nächste Niederschlagsband auf und in einem Streifen vom Emsland bis nach Franken setzt neuerlich teils gefrierender Regen, samt lokaler Glättegefahr ein.

Autor

Martin Templin
Dienstag, 3. Februar 2026, 19:15 Uhr

Warnlagebericht

Bodendruck- und Frontenkarte für Mittwoch, 04. Februar 2026, 13:00 MEZ (Quelle: UBIMET)

Aktuelle Wetterlage

Zur Wochenmitte bestimmt ein Italientief das Wetter im Alpenraum samt Regen und Schneefall. Das Tief zieht am Donnerstag nach Osteuropa ab und das Wetter beruhigt sich zumindest vorübergehend. Bereits am Freitag macht sich jedoch eine weitere, atlantische Front bemerkbar, die unter Abschwächung das Land überquert. Am Wochenende verbleibt Österreich in einer Zone schwacher Druckgegensätze, die feucht-trübe Witterung in tieferen Schichten bleibt somit erhalten. Erst zu Beginn der neuen Woche könnte aus jetziger Sicht kältere, trockenere Luft aus Osteuropa die Osthälfte des Landes streifen.

Überblick Warnungen

GEFRIERENDER REGEN
Die Informationen gelten meist für den Mittwochmorgen bzw. -vormittag, im Oberen Waldviertel teils auch bis Donnerstagmorgen.

SCHNEE
Die Informationen im Südwesten gelten von Mittwochmorgen bis Donnerstagmorgen.

REGEN
Die Informationen im Süden haben von Mittwochmorgen bis Donnerstagmorgen Gültigkeit.

Wetterausblick

In der Nacht auf Mittwoch lässt der Wind generell nach und es bleibt landesweit meist trocken. Entlang der Nordalpen von Vorarlberg bis Oberösterreich ist es auch oft klar, sonst überwiegen Wolken, Nebel und Hochnebel. Im Südosten setzt zum Morgen hin Regen ein, vereinzelt sind hier noch glatte Verhältnisse möglich.

Am Mittwoch scheint bei nachlassendem Föhn an der Alpennordseite anfangs noch ab und zu die Sonne, im Nordosten und Osten fällt von der Früh weg etwas Regen. Anfangs besteht dabei gebietsweise Glättegefahr. Im Tagesverlauf breitet sich der Niederschlag nach Kärnten und Osttirol aus. Schnee fällt meist oberhalb von 800 bis 1200 m, die Neuschneemengen bleiben aber überwiegend gering. Lediglich im Oberen Drautal, in den Karawanken und in den Karnischen Alpen kann es bei stärkeren Niederschlagsraten auch bis etwa 600 m zeitweise kräftig schneien. Im Donauraum weht mäßiger Ostwind.

Der Donnerstag startet bis auf den äußersten Westen bewölkt und gebietsweise nass, die Schneefallgrenze liegt zwischen 800 und 1000 m. Speziell vom Mühl- und Oberen Waldviertel bis ins Salzkammergut besteht stellenweise Glättegefahr. Am Vormittag trocknet es ab, in Vorarlberg und Nordtirol zeigt sich zeitweise die Sonne. Nach Osten und Süden hin bleibt es trüb.

Am Freitag überwiegen die Wolken, von Vorarlberg bis Oberösterreich und Kärnten fällt zeitweise etwas Regen. Die Schneefallgrenze steigt rasch über 1500 m an, auf nennenswerten Neuschnee wartet man selbst im Hochgebirge vergeblich. Weiter östlich bleibt es meist trocken, besonders von der Dachstein-Tauern-Region bis zum Alpenostrand lässt sich ab und zu die Sonne blicken. Im Flachland hält sich gebietsweise Hochnebel.

Autor

Michele Salmi
Dienstag, 03. Februar 2026, 18:10 Uhr