Warnlagebericht

Aktuelle Wetterlage

Schwacher Hochdruckeinfluss sorgt für häufig ruhiges Wetter, im Norden streift allerdings ein Tiefdruckausläufer samt leicht erhöhter Glättegefahr. Durch die in höheren Luftschichten heranströmenden milden Luftmassen nimmt die Neigung für beständige Nebel- und Hochnebelfelder weiter zu. Zum Wochenende dreht die Höhenströmung von West allmählich auf Süd, an der Alpennordseite wird es leicht föhnig.

Überblick Warnungen

GEFRIERENDER (NIESEL-)REGEN
Die Vorwarnungen im äußersten Nordosten haben bis Donnerstagabend Gültigkeit.

Wetterausblick

Der Donnerstag bringt deutlich mehr Wolken, in den Niederungen und besonders entlang der Donau sowie im Osten und Südosten hält sich zudem erneut teils zäher Nebel bzw. Hochnebel. Vereinzelt ist wieder Schneegriesel oder gefrierender Nieselregen möglich. Auch im Nordosten können ein paar Tropfen fallen, samt leicht erhöhter Glättegefahr. Im Westen und Südwesten sowie in den Alpen setzt sich nach Abzug hoher Wolkenfelder tagsüber zunehmend die Sonne durch.

Am Freitag zeigt sich auf den Bergen häufig die Sonne, im Flach- und Hügelland bleibt es hingegen bei zähem Hochnebel häufig trüb. Die Nebelobergrenze steigt gegen 800 bis 1000 m an. Gebietsweise ist aus dem Nebel mit Schneegriesel oder gefrierendem Nieselregen zu rechnen, die Glättegefahr ist somit leicht erhöht. Dazu weht im Donauraum mäßiger Ost- bis Nordostwind.

Der Samstag präsentiert sich in den Niederungen meist von seiner trüben Seite. Nördlich des Hauptkamms lockert der Nebel und Hochnebel im Tagesverlauf etwas auf. An der Grenze zu Italien und Slowenien ist leichter Regen nicht ausgeschlossen, oberhalb von 1300 bis 1500 m fallen ein paar Flocken. Im Nordosten weht der Südostwind mäßig bis lebhaft, in Böen auch kräftig.

Autor

Christoph Matella
Donnerstag, 15. Jänner 2026, 04:30 Uhr

Warnlagebericht Deutschland

Aktuelle Wetterlage

Am Donnerstag stellt sich in der Bundesrepublik eine straffe Südwestströmung ein, mit einer schwachen Warmfront, welche zu einem Tief über dem Nordmeer gehört, werden neuerlich milde Luftmassen herangeführt. Am Wochenende verstärkt sich der Einfluss eines ausgeprägten Hochdruckgebiets mit Kern über Russland. Während sich in höheren Luftschichten weiterhin milde Luft hält, gelangen bodennah in einer östlichen Höhenströmung kältere Luftmassen ins Land. Die Nebel- und Hochnebelneigung nimmt deutlich zu.

Überblick Warnungen

GEFRIERENDER (SPRÜH-)REGEN
Die Vorwarnungen im Nordosten gelten bis Donnerstagvormittag.

Warnausblick

Am Donnerstag ist im Nordosten zunächst lokal noch Glätte durch gefrierenden (Sprüh-)Regen möglich.

Am Freitag und Samstag sind keine markanten Wettererscheinungen zu erwarten.

Autor

Christoph Matella
Donnerstag, 15. Jänner 2026, 04:00 Uhr