Warnlagebericht Deutschland

Aktuelle Wetterlage

Am Freitag liegt Deutschland unter dem Einfluss eines Skandinavientiefs namens „Tizian“ und mit Drehung der Höhenströmung von West auf Nordwest gelangen feuchtkalte Luftmassen arktischen Ursprungs ins Land. Die Schneefallgrenze sinkt allmählich in tiefe Lagen ab und mit Durchzug weiterer Randtiefs fällt regional Schnee. Das winterliche Wetter setzt sich auch zu Beginn der neuen Woche fort.

Überblick Warnungen

STURM
Die Warnungen sind von bis inkl. Freitag aktiv.

SCHNEE
Die Warnungen gelten teils bis Freitag, teils bis Samstag.

GEWITTER
Warnungen vor Graupelgewittern erfolgen bei Bedarf zeitnah.

Warnausblick

An Neujahr ist es in der Nordhälfte stürmisch, in den exponiertesten Lagen der Küsten und der Mittelgebirge treten auch schwere Sturmböen aus West bis Südwest auf. Im Küstenumfeld sind zudem gewittrige Regen-, Schnee- und Graupelschauer zu erwarten. Diese stauen sich ab dem Nachmittag in den nördlichen und westlichen Mittelgebirgen, in höheren Lagen sind einige Zentimeter Schnee zu erwarten.

Am Freitag weht verbreitet frischer bis starker West- bis Südwestwind, besonders vom südlichen Niedersachsen bis in den Osten muss man mit stürmischen Böen bzw. im Küstenumfeld sowie in exponierten Lagen der Mittelgebirge mit Sturmböen rechnen. Im Stau der Mittelgebirge und der Alpen schneit es immer wieder, zudem ziehen besonders in der Nordhälfte teils kräftige Schneeschauer durch, strichweise kommen hier auch im Flachland ein paar Zentimeter Neuschnee zusammen. Im Nordwesten sind lokal auch Blitz und Donner mit dabei.

Der Samstag bringt vor allem in der Nordhälfte und in der Mitte weitere Schneeschauer, örtlich kommen selbst in tiefen Lagen ein paar Zentimeter Schnee zusammen. In den Staulagen der nördlichen Mittelgebirge schneit es zeitweise kräftig. Dazu lebt an der Nordsee im Laufe der zweiten Tageshälfte vorübergehend wieder stürmischer Nordwind auf.

Auch am Sonntag ziehen in der Nordhälfte lokale Schneeschauer durch.  Die Neuschneemengen bleiben nach derzeitigem Strand mit wenigen Ausnahmen aber gering.

 Autor

Nikolas Zimmermann
Donnerstag, 01. Januar 2026, 17:45 Uhr

Warnlagebericht

Aktuelle Wetterlage

Das Tief TIZIAN über der Ostsee lenkt am Donnerstag sehr kalte Luftmassen in den Alpenraum. Dessen Kaltfront bringt zudem entlang der Nordalpen etwas Neuschnee. Auch am Wochenende hält das winterlich kalte Wetter an, in der zunehmend trockenen Luft setzt sich aber mehr und mehr ruhiges und sonniges Winterwetter durch. Die neue Woche beginnt unverändert.

Überblick Warnungen

SCHNEE
Die Vorwarnungen und Warnungen gelten bis in den Samstagmorgen.

WIND
Die Vorwarnungen gelten für den Freitag.

Wetterausblick

In der Nacht auf Freitag bilden sich in den Tälern und Becken im Süden des Landes Nebel und Hochnebel. Im Norden setzt leichter Schneefall ein. Ansonsten verläuft die Nacht ruhig bei teils strengem Frost im Gebirge.

Am Freitag scheint in den Alpen zunächst zeitweise die Sonne, sonst überwiegen meist die Wolken. Im Tagesverlauf breiten sich diese auf weite Teile des Landes aus, nur im Süden und Südosten kommt immer wieder die Sonne zum Vorschein. Im Norden und später dann auch entlang der Nordalpen fällt in weiterer Folge etwas Schnee, in tiefsten Lagen mischt sich auch Regen dazu. Dazu weht nördlich der Alpen lebhafter bis kräftiger und in Böen stürmischer Westwind.

Der Samstag beginnt im Westen und Norden bewölkt und in den Nordalpen fällt anfangs noch ein wenig Schnee. Im Tagesverlauf stellen sich überwiegend freundliche Bedingungen ein. Die meisten Sonnenstunden gibt es in Osttirol und Kärnten. Überwiegend bewölkt bleibt es hingegen im Mühlviertel und im äußersten Südosten. Dazu weht am Alpenostrand mäßiger bis lebhafter und in Böen kräftiger Nordwestwind.

Am Sonntag überwiegen im Norden sowie von Unterkärnten bis ins Südburgenland zunächst die Wolken, in den Alpen scheint dagegen häufig die Sonne. Tagsüber lockern die Wolken auch im Süden rasch auf, im Norden kommt die Sonne dagegen bei lebhaftem Westwind nur zeitweise zum Vorschein.

Autor

Andreas Demel
Donnerstag, 01. Jänner 2026, 16:00 Uhr