Warnlagebericht Deutschland

Aktuelle Wetterlage

Zur Wochenmitte beruhigt sich das Wetter aufgrund eines Zwischenhochs kurz, am Donnerstag machen sich aber besonders in der Südwesthälfte Deutschlands zwei Tiefs über Frankreich bzw. Italien mit wieder wechselhafterem Wetter bemerkbar machen. Am Freitag sorgt ein weiteres Zwischenhoch über dem Osten Deutschlands in weiten Teilen der Bundesrepublik für ruhiges Wetter.

Überblick Warnungen

SCHNEE
Die Warnungen sind teils bis Mittwoch gültig.

Warnausblick

Der Mittwoch bringt warnfreie Bedingungen.

In der Nacht auf Donnerstag setzt im Süden Schneefall ein der allmählich in Regen übergeht, dabei muss stellenweise mit Glätte gerechnet werden.

Am Donnerstag sind vor allem in einem Streifen vom Niederrhein bis zum Alpenrand und dem Bayerischen Wald einige Zentimeter Neuschnee zu erwarten.

Am Freitag zieht im Laufe der zweiten Tageshälfte und von Westen her ein Regengebiet auf, Dabei besteht am Abend und in der Nacht auf Samstag von der Wesermündung bis in die Lausitz sowie im Süden erhöhte Glättegefahr durch gefrierenden Regen.

Am Samstag bleibt es nass, vor allem im Stau der Mittelgebirge regnet es zeitweise anhaltend, lokal fallen dabei warnrelevante Niederschlagsmengen.

Autor

Peter Wölflingseeder
Mittwoch, 18. Februar 2026, 10:00 Uhr

Warnlagebericht

Aktuelle Wetterlage

Am Mittwoch breitet sich über Mitteleuropa ein Zwischenhoch aus, damit beruhigt sich das Wetter auch im Alpenraum vorübergehend. Lediglich im Westen wird es mit einem Tief über Frankreich schon wieder leicht unbeständig. Am Donnerstag kommt schließlich ein Italientief auf, es sorgt nahezu landesweit für zunehmend winterliche Bedingungen. Nachfolgend geht es wechselhaft weiter, in der neuen Woche zeichnet sich eine deutliche Milderung ab.

Überblick Warnungen

SCHNEE
Die Warnungen im Westen laufen teils bis Mittwochmittag.

WIND
Der Vorwarnungen vor teils stürmischem Nordföhn sind bis Mittwochmittag aktiv.

Wetterausblick

Der Mittwoch startet vom Wald- und Mühlviertel bis in die Obersteiermark mit ein paar Schneeschauern, meist geht es aber trocken und gebietsweise sonnig in den Tag. Am Vormittag beginnt es in Vorarlberg, im Tagesverlauf auch in Nordtirol und im Pinzgau leicht zu schneien bzw. im Rhein- und Inntal zu regnen. Weiter östlich zeigt sich bei nur geringer Schauerneigung ab und zu die Sonne, trocken und häufiger sonnig bleibt es im Süden.

Am Donnerstag setzt am Vormittag vom Brenner bis nach Oberkärnten Schneefall ein. Tagsüber breitet er sich auf den gesamten Westen und Süden aus. Die Schneefallgrenze liegt zwischen den Tallagen in Osttirol und Oberkärnten sowie knapp 1000 m in Vorarlberg und im Südosten. Am späten Abend verlagert sich der Niederschlagsschwerpunkt in die Osthälfte des Landes. Die Schneefallgrenze liegt dann zwischen tiefen Lagen in Ober- und Niederösterreich sowie Wien und rund 500 m im Südosten. In der Nacht auf Freitag sinkt die Schneefallgrenze auch im Südosten in tiefe Lagen. Besonders im Osten schneit es kräftig.

Der Freitag beginnt verbreitet mit dichten Wolken und mit Schneefall bis in tiefe Lagen. Bis Mittag klingt der Schneefall aber ab und es beginnt aufzulockern, am längsten trüb bleibt es vom Bregenzerwald bis ins Salzkammergut. Abseits davon stellt sich ein zunehmend freundlicher Sonne-Wolken-Mix ein, im Süden dominiert bei starkem Nordföhn der Sonnenschein. Auch im Osten weht der Nordwestwind lebhaft bis kräftig.

Am Samstag regnet es an der Alpennordseite zeitweise, die Schneefallgrenze steigt in der Westhälfte auf über 1000 m an. Im Osten sowie in Osttirol und Oberkärnten ziehen ab Mittag Schauer durch, dort fällt bis auf etwa 600 m Schnee. Trocken und zeitweise sonnig bleibt es am ehesten vom Klagenfurter Becken bis ins Südburgenland. Im Osten weht mäßiger Südostwind, nördlich der Alpen frischt lebhafter Südwestwind auf.

Autor

Peter Wölflingseder
Mittwoch, 18. Februar 2026, 10:00 Uhr