Aktuelle Wetterlage
Am Sonntag liegt Deutschland unter Zwischenhocheinfluss. Mit einer nördlichen Strömung gelangen aber kalte Luftmassen arktischen Ursprungs ins Land. In der Nacht auf Montag erreicht die Warmfront eines Atlantiktiefs den Westen der Bundesrepublik, die im Laufe des Tages ostwärts über das Land zieht. In der Höhe steigen die Temperaturen deutlich an, während sich bodennah zunächst noch kalte, frostige Luft hält. In weiten Teilen des Landes kündigt sich somit eine ausgeprägte Glatteislage an!
Überblick Warnungen
SCHNEE
Die Warnungen gelten teils bis Samstagnacht, teils bis Sonntagmittag.
Warnausblick
Am Sonntag klingt der Schneefall in den Alpen ab und vorübergehend sind keine markanten Wettererscheinungen zu erwarten.
In der Nacht auf Montag setzt im Westen allmählich zunächst kurzfristig Schneefall ein, der aber rasch in gefrierenden Regen übergeht. Es besteht teils erhebliche Glättegefahr.
Der Montag startet in der Osthälfte mit strengem Frost, im Westen fällt hingegen verbreitet gefrierender Regen. Tagsüber breitet sich das Niederschlagsgebiet allmählich auf das gesamte Land aus. Anfangs fällt vorübergehend Schnee, dieser geht von Westen her aber rasch in gefrierenden Regen über, es besteht erhebliche Glättegefahr! Die Schwerpunkte des gefrierenden Regens liegen anfangs im westlichen Mittelgebirgsraum, am Abend im Osten Bayerns sowie in der Nacht im äußersten Nordosten. Regional kann sich hier auf freien Gegenständen ein ausgeprägter Eispanzer bilden!
Am Dienstag ist im äußersten Nordosten anfangs noch mit Glättegefahr durch gefrierenden Regen zu rechnen, sonst macht sich eine Wetterberuhigung bemerkbar und die Temperaturen steigen spürbar an.
Am Mittwoch zieht ein Regengebiet über das Land, wobei aber nur im äußersten Südosten in den Abendstunden eine leichte Glättegefahr besteht.
Autor
Andreas Demel
Sonntag, 11. Januar 2026, 10:00 Uhr






















