Aktuelle Wetterlage
Eine Okklusion, die über dem Westen des Landes liegt, verliert langsam an Einfluss. Im Gegenzug wird der Süden bis hinauf zur Mitte zunehmend von einem Italientief beeinflusst. Der Donnerstag verläuft in der Südhälfte weiter tiefdruckdominiert und somit unbeständig. Die Nordhälfte gerät zunehmend unter den Einfluss des Skandinavienhochs DANIEL. Dabei wird durch auflebenden Nordostwind deutlich kältere Luft herantransportiert. Am Freitag nimmt der Hochdruckeinfluss zu, sodass der Schneefall in der Mitte und im Süden abklingt. Es bleibt aber verbreitet trüb durch Nebel, Hochnebel und Wolken. In der Nacht auf Samstag erreicht die Okklusion eines Tiefs über Südengland die Westhälfte Deutschlands. Dabei wird teils gefrierender Regen und Schnee wieder ein Thema.
Überblick Warnungen
SCHNEEFALL
Die Informationen im Allgäu und Tübingen gelten bis in den Donnerstagnachmittag.
Warnausblick
Der Donnerstag bringt zu Beginn von Nordrhein-Westfalen bis Sachsen und Bayern Schneefall bis in tiefe Lagen, nur in den tiefsten Lagen mischt sich Regen dazu. Am meisten Neuschnee fällt dabei von Franken über die Alb ins Allgäu. Im Tagesverlauf lässt die Intensität deutlich nach. Im Nordosten weht lebhafter kalter Ostwind.
Am Freitag fließt mit Nordostwind kontinentale Kaltluft ein. Verbreitet stellt sich ruhiges Winterwetter ein. Im Tagesverlauf kommt ganz im Südwesten Regen auf, neuerlich muss lokal mit gefrierendem Regen gerechnet werden. Später frischt an der Ostsee in Böen stürmischer Ostwind auf.
Der Samstag kommt von Westen erneut geringer Regen auf. Dieser kann besonders in der Nordhälfte lokal als gefrierender Regen fallen, es bestehen aber noch Unsicherheiten. Im Norden weht weiterhin lebhafter, eisig kalter Südostwind.
Autor
Marcus Rubel
Donnerstag, 29. Januar 2026, 04:35 Uhr






















