Warnlagebericht Deutschland

Aktuelle Wetterlage

Am Samstag schwächt sich das Sturmtief ELLI deutlich ab und zieht südwärts. In der Folge dreht die Höhenströmung auf Nord, wodurch polare Luft nach Deutschland gelangt. Die Temperaturen gehen dadurch zurück und am Sonntag bleibt es verbreitet frostig. Gleichzeitig beruhigt sich das Wetter vorübergehend durch ein kurzes Zwischenhoch. Bereits von Sonntag auf Montag nähert sich jedoch die Warmfront eines Atlantiktiefs, die am Montag von West nach Ost über das Land zieht und wieder deutlich mildere Luftmassen heranführt.

Überblick Warnungen

SCHNEE
Die Informationen sind für den Freitag gültig.

WIND
Die Warnungen gelten bis Samstagmittag.

Warnausblick

In der Nacht auf Samstag schneit es vor allem in der Mitte des Landes weiterhin mäßig, hier kommen weitere 5 bis 10 cm Neuschnee zusammen.  Der Schwerpunkt verlagert sich aber allmählich in den Süden. Dazu lässt der Westwind im Süden allmählich nach, an den Küsten weht weiterhin in Böen stürmischer Ost- bis Nordostwind.

Am Samstag schwächt sich der Wind ab, weht aber an den Küsten weiterhin stürmisch. In der Mitte und im Süden muss weiterhin mit Schnee, bzw. in tiefsten Lagen anfangs mit Schneeregen gerechnet werden. Ab den mittleren Lagen des Bayrischen Waldes und des Schwarzwaldes kommen weitere 5 bis 10 cm, an den Alpen bis zu 20 cm Neuschnee zusammen.

In der Nacht auf Sonntag zieht sich der Schneefall an den Alpenrand zurück. Hier kommen in den Staulagen nochmals 10 bis 15 cm pulvriger Neuschnee zusammen. 

Für den Sonntag zeichnen sich keine warnrelevanten Ereignisse ab. 

Der Montag startet besonders in der Osthälfte verbreitet mit strengem Frost.  Im Laufe des Vormittags zieht aus Westen ein Niederschlagsgebiet auf, zunächst als Schnee, gefolgt von gefrierendem Regen und letztlich Regen.  Lokal ist mit erheblicher Glätte zu rechnen.

 

Autor

Isabella Winterer
Freitag, 09. Januar 2026, 21:00 Uhr

 

Warnlagebericht

Aktuelle Wetterlage

Am Samstag schwächt sich das wetterbestimmende Tief ELLI ab, die Höhenströmung dreht generell auf nördliche Richtungen und besonders im Nordstau der Alpen schneit es vorübergehend teils kräftig. Im Laufe des Nachmittags erreicht aus Norden schließlich wieder deutlich kältere und trockenere Luft polaren Ursprungs den Alpenraum, am Sonntag stellt sich somit verbreitet Dauerfrost ein. Die Nächte verlaufen mit oft strengem Frost klirrend kalt. Zu Wochenbeginn zieht von Westen her die nächste Warmfront auf, somit wird wieder gefrierender Regen und Glätte zum Thema.

Überblick Warnungen

SCHNEE
Die Informationen im Süden gelten bis Samstagfrüh, jene im Westen teils bis Sonntag und die Warnungen entlang der östlichen Nordalpen für den Samstag.

Wetterausblick

In der Nacht schneit es besonders in Kärnten wieder zunehmend mäßig bis teils kräftig, recht verbreitet kommen noch einmal einige Zentimeter Neuschnee zusammen. In der ersten Nachthälfte ist auch von den Salzburger Gebirgsgauen bis ins Obere Murtal noch mit teils kräftigem Schneefall zu rechnen, in der zweiten Nachthälfte setzt auch im Arlberggebiet wieder Schneefall ein. Im Südosten ist hingegen gebietsweise noch mit gefrierendem Regen bzw. Schneeregen und entsprechender Glätte zu rechnen.

Am Samstag schneit es an der Alpennordseite zunehmend häufig und im Bergland kräftig, nur in den tiefsten Lagen am Bodensee und im westlichen Donauraum ist vorübergehend auch Regen dabei. Dagegen geht es im Osten noch meist trocken in den Tag, die Sonne zeigt sich aber kaum und ab dem Nachmittag fällt auch hier etwas Schnee. Im Süden klingt der Schneefall dagegen in der Früh ab und die Sonne lässt sich blicken. Gebietsweise weht lebhafter Nordwestwind.

Der Sonntag beginnt von Vorarlberg bis ins Mostviertel mit Schneefall, welcher tagsüber nachlässt. Im Donauraum und im östlichen Flachland ziehen einzelne Schneeschauer durch, dazwischen zeigt sich gelegentlich die Sonne. Häufiger scheint sie im gebietsweise föhnigen, aber dennoch kalten Süden. Der Wind weht mäßig bis lebhaft, im Osten kräftig und eisig kalt aus Nordwest.

Am Montag scheint im Süden und anfangs auch noch im Osten zeitweise die Sonne, Restwolken im östlichen Bergland lockern rasch auf. Im Westen zieht es zu und in den Morgenstunden setzt leichter Schneefall ein, der sich entlang der Alpennordseite ausbreitet und gegen Abend etwa bis ins Mostviertel vorankommt. Am Nachmittag geht er von Westen her unterhalb von 1500 m in Regen über, dabei besteht erhöhte Glättegefahr.

Autor

Christoph Matella
Freitag, 09. Jänner 2026, 17:00 Uhr