Warnlagebericht

Aktuelle Wetterlage

Zu Neujahr macht sich ein ausgeprägteres Tief mit dem Namen TIZIAN mit Kern über Südnorwegen im Mitteleuropa bemerkbar. Dieses Tief bleibt auch am Freitag noch wetterbestimmend, zudem bildet sich ein kleines Italientief. Dieses vergrößert im Tagesverlauf seinen Einfluss auf das Wetter im Alpenraum.

Überblick Warnungen

SCHNEE
Die Vorwarnungen und Warnungen gelten bis Donnerstagfrüh.

WIND
Die Vorwarnungen und Warnungen sind bis Donnerstag aufrecht.

Wetterausblick

Der Donnerstag, Neujahr, startet im Norden und Osten mit einigen Wolken und vereinzelt fallen im östlichen Bergland noch ein paar Schneeflocken. Am Vormittag trocknet es rasch ab und die Wolken lockern auf, nachfolgend scheint bei einigen Schleierwolken landesweit zumindest zeitweise die Sonne.

Am Freitag scheint in den Alpen zunächst zeitweise die Sonne, sonst überwiegen meist die Wolken. Im Tagesverlauf breiten sich diese auf weite Teile des Landes aus, nur im Süden und Südosten kommt zeitweise noch die Sonne zum Vorschein. Im Norden und später dann auch entlang der Nordalpen fällt in weiterer Folge zeitweise etwas Schnee, in tiefsten Lagen mischt sich auch Regen dazu. Dazu weht nördlich der Alpen lebhafter bis kräftiger und in Böen stürmischer Westwind.

Der Samstag beginnt im Westen und Norden bewölkt und in den Nordalpen sowie im äußersten Süden fällt anfangs noch ein wenig Schnee. Im Tagesverlauf stellen sich meist freundliche Bedingungen ein. Die meisten Sonnenstunden gibt es in Osttirol und Kärnten sowie im Nordosten. Überwiegend bewölkt bleibt es hingegen im Mühlviertel und im äußersten Südosten. Dazu weht am Alpenostrand mäßiger bis lebhafter und in Böen stürmischer Nordwestwind.

Autor

Martin Templin
Donnerstag, 01. Januar 2026, 03:45 Uhr

Warnlagebericht Deutschland

Aktuelle Wetterlage

An Neujahr wird ein Tief über Südskandinavien wetterbestimmend für Deutschland. Dessen Kaltfront zieht im Laufe des Tages über die Nordhälfte des Landes, während der Süden unter Hochdruckeinfluss bleibt. Von Norden her wird dabei sehr kalte Höhenluft nach Deutschland gelenkt, was zu Graupel- und gewittrigen Schauern führt. Die winterliche Wetterphase hält somit weiter an. Am Freitag legt auch der Wind im Süden zu, dabei gehen weitere Schneeschauer nieder.

Überblick Warnungen

STURM
Die Warnungen sind von der Silvesternacht bis Freitag aktiv.

Warnausblick

An Neujahr ist es in der Nordhälfte stürmisch, in den exponiertesten Lagen der Küsten und der Mittelgebirge treten auch schwere Sturmböen aus West bis Südwest auf. Im Küstenumfeld sind zudem gewittrige Regen-, Schnee- und Graupelschauer zu erwarten. Diese stauen sich ab dem Nachmittag in den nördlichen und westlichen Mittelgebirgen, hier sind rund 5 cm Neuschnee zu erwarten.

Am Freitag ist im Küstenumfeld sowie in exponierten Lagen der Mittelgebirge mit stürmischen Böen zu rechnen, teilweise auch mit einzelnen Sturmböen. Dazu ziehen besonders in der Nordhälfte Schneeschauer durch, die lokal ein paar Zentimeter Neuschnee bringen können. Im Küstenumfeld sind auch Blitz und Donner mit dabei.

Am Samstag bringen durchziehende Schneeschauer besonders in der Nordhälfte lokal wieder etwas Neuschnee, örtlich sind 5 cm nicht ausgeschlossen. Dazu sind hier auch einzelne stürmische Böen aus West bis Nordwest zu erwarten.

 Autor

Martin Templin
Donnerstag, 01. Januar 2026, 03:45 Uhr