Derzeit befindet sich Hurrikan MICHAEL über dem nördlichen Golf von Mexiko. Über den knapp 30 Grad warmen Gewässern hat sich der Wirbelsturm in der Nacht zum Mittwoch weiter verstärkt und wird mittlerweile als Hurrikan der Kategorie 4 eingestuft mit mittleren Windgeschwindigkeiten von 210 km/h und Böen bis 270 km/h.
#Michael is really taking on that symmetrical look this morning, indicative of a very strong & dangerous storm.https://t.co/8dZYBMKGUf pic.twitter.com/3KOtd7cD1M
— Becky DePodwin (@wx_becks) 10. Oktober 2018

Trifft auf US-Golfküste
MICHAEL zieht schnurstracks nach Norden und trifft am Mittwochabend europäischer Zeit auf den Westen von Florida auf Land. Sollte er die aktuelle Stärke bis zum Landfall beibehalten, wird erstmals seit Beobachtungsbeginn ein Hurrikan der Kategorie 4 oder höher auf den „Florida Panhandle“ treffen. Die betroffenen Küstenbewohner müssen sich einstellen auf:
- Sturmflut von bis zu 3 m
- Orkanböen um 200 km/h
- Regenmengen über 200 l/m²
In weiterer Folge zieht der Sturm nordostwärts in Richtung US-Ostküste, wo er am Freitag auf den Atlantik hinauszieht. Der Sturm verliert im Inland an Kraft, trotzdem sind weiterhin schwere Sturmböen und große Regenmengen im Umfeld des Tiefs zu erwarten.

Bereits Schäden auf Kuba
In der Nacht zum Dienstag sorgte der Hurrikan bereits für Schäden auf Kuba. Betroffen waren die Regionen westlich der Hauptstadt Havanna. Enorme Regenmengen sorgten für Überschwemmungen und Erdrutsche.
Hurricane Michael is battering Cuba
– We’re showing you #newvideo into our @wptv newsroom right now until 7 this morning
– @glennglazer has the new track & how it affects Florida
#michael #cuba #hurricane #hurricanemichael #weather #severeweather pic.twitter.com/KgknCirzPK— Mike Trim WPTV (@MikeTrimWPTV) 9. Oktober 2018
Titelbild: https://visualhunt.com/f2/photo/3404462850/020421dc1c/