Update 21.30 Uhr
Mit der Niederschlagssummenkarte verabschieden wir uns für heute und bedanken uns für Ihr Interesse. Lokal sind heute über 100 L/m² Regen gefallen und bis zu 3 cm große Hagelkörner sind vom Himmel gefallen. Lokal kam es zu Überflutungen, wie in Wismar.

Update 21.05 Uhr – Regenmengen
Die folgende Liste gibt die zehn größten gemessenen Regenmengen der letzten 12 Stunden wieder:
Klein Germersleben (Sachsen Anhalt) | 107,9 L/m² |
Poel (Mecklenburg-Vorpommern) | 71,8 L/m² |
Ventschow (Mecklenburg-Vorpommern) | 67,1 L/m² |
Strausberg (Brandenburg) | 57,3 L/m² |
Friedrichswalde (Brandenburg) | 53,9 L/m² |
Seesen (Niedersachsen) | 53,6 L/m² |
Brück-Gömnigk (Brandenburg) | 51,7 L/m² |
Drewitz bei Burg (Sachsen-Anhalt) | 50 L/m² |
Bad Essen-Brockhausen (Niedersachsen) | 49 L/m² |
Münchehofe (Brandenburg) | 48,5 L/m² |
Update 20.50 Uhr – Auslöse in der Mitte
In diesen Minuten bilden sich besonders vom Siegerland bis Franken neue mitunter kräftige Gewitter. Hier muss auch in den kommenden Stunden mit Gewittern gerechnet werden.
Update 20.15 Uhr – Blitze nach Bundesländern

Update 20.00 Uhr – Überschwemmungen in Wismar
ACHTUNG!!!!
BITTE meiden Sie den Hafenbereich in Wismar und auch den Innenstadtbereich. Es kommt zu massiven Überschwemmungen.#SicherheitimStrassenverkehr pic.twitter.com/OQaerbTltJ— Polizei Wismar & NWM (@Polizei_NWM) June 13, 2020
Update 19.40 Uhr – MCS
Es hat sich nun über der Nordhälfte ein sogenanntes Mesoskaliges konvektives System gebildet. Der Wolkenschirm reicht von Sylt bis zur Lausitz und von Hannover bis nach Rügen. Das sind 580 km x 340 km! Zudem sieht man die Gewitter am Bodensee und im Allgäu.

Update 19.10 Uhr – weitere Stundenwerte
Waltershausen (Thüringen) | 33,8 L/m² |
Wittingen (Niedersachsen) | 31 L/m² |
Pohlitz (Brandenburg) | 26,6 L/m² |
Ummendorf (Sachsen-Anhalt) | 25,8 L/m² |
Ihringen (Baden-Würtemberg) | 20,6 L/m² |
Update 18.55 Uhr – Überschwemmungen
Ein Bild aus Damme im Osnabrücker Land.
#Damme säuft gerade ab #Gewitter pic.twitter.com/cXdu7yhNAP
— Name darf nicht leer sein (@DaGlueckaufer) June 13, 2020
Update 18.50 Uhr – Blick auf den Süden
Die Gewitter im Norden und Osten schwächen sich allmählich ab. Nun richtet sich der Blick auf den Süden, denn von Österreich und der Schweiz ziehen Gewitter in Allgäu und den Breis- und Hegau.
Update 18.20 Uhr – natürliches Satbild
Inzwischen überdeckt die Gewitterwolken gut ein Viertel der Fläche von Deutschland.

Update 18.15 Uhr – weiter heftiger Regen
Auch in der letzten Stunde gab es weiter heftigen Regen mit den Gewittern. 30,6 L/m² kamen in Walternienburg in Sachsen-Anhalt und 29,3 L/m² in Enger im Teutoburger Wald in einer Stunde herunter.
Update 18.00 Uhr – Hagelbilder aus Peine
Peiner Land, Niedersachsen auch mit #Hagel. https://t.co/5YjaldTIzJ
— Damian (@Gewitterjaeger) June 13, 2020
Update 17.50 Uhr – Rollcloud über Berlin
Bei dem „Nachschlag“ für Berlin gab es solch eine schöne Rollcloud zu sehen.
Spektakuläre Aufnahmen aus Friedrichshain: Einer sogenannte #Rollcloud hat sich im Vorfeld der Gewitter gebildet.
Quelle: Christian Lüder via @Skywarn_DE #Gewitter #Berlin /GP pic.twitter.com/3vfm1GBM2i— Wetter Berlin Dahlem (@wind_berlin) June 13, 2020
Update 17.30 Uhr – Radarbild
Weiterhin sind viele Gewitter unterwegs. Berlin bekommt aus Südosten einen „Nachschlag“. Zudem haben sich an der Konvergenzlinie von Nordhessen bis ins Emsland ebenfalls kräftige Gewitter mit lokalem Hagel und Starkregen gebildet.

Update 17.20 Uhr – Satbild
Inzwischen hat sich über dem Nordosten ein gröbere Gewitterkomplex entwickelt. Die Temperaturen an der Wolkenoberkante sind inzwischen auf -66 °C abgesunken, was für mächtige Aufwinde spricht.
Lokal gibt es auch Sturmböen bis 90 km/h mit den Gewittern, wie an der Station Langenlipsdorf in Brandenburg gemessen wurde.

Update 17.00 Uhr – Regenmengen der letzten 3 Stunden
Münchehofe (Brandenburg) | 39,5 L/m² |
Brück-Gömnigk (Brandenburg) | 38,1 L/m² |
Friedrichswalde (Brandenburg) | 38 L/m² |
Kirchdorf/Poel (MV) | 37,6 L/m² |
Nuruppin (Brandenburg) | 32,8 L/m² |
Update 16.30 Uhr – Hagelbilder
Schwere Gewitter, Hagel und heftiger Starkregen in Berlin https://t.co/s2M0gpUhJi pic.twitter.com/L0CIq3B2u7
— PNR24 (@CityReport) June 13, 2020
Update 15.45 Uhr – Neue Blitzverteilung
Man erkennt an der Blitzverteilung, dass besonders Brandenburg weiterhin viele Gewitter toben. Aber auch im Harzumland, am Erzgebirge, dem Sauerland und dem Teutoburger Wald sind Gewitter aktiv.

Update 15.35 Uhr – Seesen
Im Umfeld des Harzes fallen ergiebige Regenmengen. So sind an der Station in Seesen am Harz schon knapp 60 l/m² gefallen. Lokal sicherlich auch noch mehr. Zudem ist auch Hagel gefallen.
Update 15.30 Uhr – Hagel in Berlin
Schwere Gewitter, Hagel und heftiger Starkregen in Berlin https://t.co/s2M0gpUhJi pic.twitter.com/L0CIq3B2u7
— PNR24 (@CityReport) June 13, 2020
Update 15.20 Uhr – Mammatuswolken
Auf der Rückseite der Gewitter ist’s auch schön 😍. Mammatuswolken über Berlin-Schmöckwitz.#Gewitter #Berlin #Mammatus #Wolken pic.twitter.com/DVKM6uftfh
— Gregor Pittke (@WetterFroschBln) June 13, 2020
Update 15.00 Uhr – Die Amboswolke

Den Eisschirm von dem Gewittercluster nördlich bei Berlin kann sogar von der Ostsee sehen#Gewitter pic.twitter.com/4bHVlQl1YX
— the_christel (@TheRealChristel) June 13, 2020
Update 14:50 – Ein „Streuselkuchen“
Ja wie ein Streuselkuchen sieht das Radarbild momentan aus im Osten. Immer wieder auch Hagel dabei in den weißen Bereichen.

Update 14:30 – Satbild
Schön zu erkennen sind die hoch reichenden Gewittertürme von Schleswig-Holstein bis nach Tschechien.

Update 14:10 – Höchste Warnstufe
Lokal ist nun unsere höchste Warnstufe in Brandenburg in Kraft. Örtlich besteht hier die Gefahr von Hagel, Starkregen und Sturmböen. Ein Gewitter nimmt zudem Kurs auf Berlin, wo derzeit noch schwüle 31 Grad gemessen werden.

Update 14:05 – Extreme Regenmengen
In Seesen im Landkreis Goslar wurden vergangene Stunde 39 Liter pro Quadratmeter gemessen! Zum Vergleich: Der durchschnittliche Juniniederschlag in Braunschweig liegt bei 73 mm.
Update 13:30 – Örtlich Hagel
Die Gewitter in der schwülen Luft in Brandenburg rund um Berlin sorgen für die ersten Hagelmeldungen des Tages.
Hagel. Ich hatte kurz Angst um meine Fenster 😅 pic.twitter.com/JMj8RnIwuv
— Chromarzipartin (@Marzipartin) June 13, 2020
Ein Hagel Schauer👍
Bin noch rechtzeitig aus dem Pool gekommen. 😁 pic.twitter.com/tcAPFN1zkK— Mücke Andre (@mucke_andre) June 13, 2020
Update 13:10 – Immer mehr Blitze
Auch in Brandenburg sowie im südlichen Niedersachsen entstehen nun Gewitter, diese Gewitter können sich in der energiereichen Luft rasch verstärken! Ein ortsfestes Gewitter ist zudem auch im Böhmerwald entstanden.

Der Himmel über #hamburg Hamburg Photo by Juliane Garstka #gewitter pic.twitter.com/S8gey8iYz2
— Unwetteralarm ⛈️ (@unwetteralarm) June 13, 2020
Update 13:00 – Neuerlich Gewitter in Hamburg
Zwischen Hamburg und Lübeck ziehen nun zum zweiten Mal Gewitter durch. Starkregen bleibt die Hauptgefahr, so gab es vergangene Stunde 18 Liter pro Quadratmeter in Carlow und 12 in Lübeck -Blankensee.
Update 12:30 – 30 Grad im Osten
Die Temperaturen steigen derzeit in der Mitte und im Osten rasch an, in Brandenburg melden einige Stationen bereits 30 Grad. Auch Berlin wird demnächst die 30-Grad-Marke erreichen. Die Luft ist allerdings sehr schwül und energiereich, wie der Taupunkt von teils 20 Grad verdeutlicht!

Update 11:45 – Bereits 20.000 Blitze
Seit den Morgenstunden wurden in Deutschland bereits 20.000 Blitze detektiert (Wolken- und Bodenblitze), die meisten davon in Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein. In den kommenden Stunden wird diese Zahl noch deutlich steigen. Hier geht es zur Statistik mit automatischen, regelmäßigen Updates: Aktuelle Wetterdaten

Update 11:20 – Knapp 30 mm
Vergangene Stunde wurden in Ballerstedt im Landkreis Stendal 29 Liter pro Quadratmeter gemessen. Bei solchen Regenmengen besteht bereits die Gefahr von kleinräumigen Überflutungen. Das Gewitter trifft demnächst auf den östlichen Teil vom Landkreis Lüneburg rund um Bleckede.
Update 10:40 – Aktuelle Blitze
Die Gewitter in der Altmark ziehen weiter in nordwestliche Richtung und erfassen derzeit die östlichsten Regionen Niedersachsens. Diese Gewitter sorgen in erster Linie für kräftigen Regen, lokal kann es aber auch zu Hagel kommen. Nach aktuellem Stand wird dieser Gewittercluster knapp östlich an Hamburg vorbei ziehen.

Update 9:55 – Gewitter in der Altmark
Im Norden von Sachsen-Anhalt rund um Stendal ziehen derzeit bereits erste, kräftige Gewitter durch. Die Temperatur an der Wolkenobergenze liegt teils knapp unter -60 Grad, es handelt sich also um sehr hochreichende Gewitterwolken mit starken Aufwinden. Lokal kann es hier bereits zu Hagel kommen!

Update 9:30 – Ausblick
Anbei die aktuelles Einschätzung für die zweite Tageshälfte. Besonders im Norden zeichnen sich starke Gewitter mit teils extremen Regenmengen ab. Ab Abend wird es dann gebietsweise auch im Süden gewittrig.

Update 9:15 – Lokal viel Regen
Die Gewitter an der Ostseeküste von Schleswig-Holstein sorgen örtlich für starken Regen. Zum Teil gab es vergangene Stunde mehr als 20 Liter pro Quadratmeter Regen:
- 22 mm Hochwacht
- 20 mm Köhn
Update 8:40 – Gewitter in Brandenburg
Südlich von Brandenburg an der Havel ist das erste Gewitter des Tages in Brandenburg entstanden. Es zieht mit etwa 40 km/h nach Nordwesten in Richtung Stendal. Die Gewitter im Osten von Schleswig-Holstein ziehen weiter nordwärts entlang der Ostseeküste, auch Kiel wurde am Rande davon getroffen.
#Moin liebe Freunde 🙂☕👋#Wetter in #Kiel: Heftiges Gewitter und Regen bei 14,3 °C#Wasser 15,1 °C
Habt einen entspannten #Samstag und bleibt/werdet Gesund ✊🍀🍀🍀🍀 pic.twitter.com/XD9io1nPTL
— Amtsleiter im homofitz (🏰) (@Der_Amtsleiter) June 13, 2020
Update 08:10 – Aktuelle Regenmengen
Die Gewitter in Schleswig-Holstein ziehen weiter in nördliche bis nordwestliche Richtung und bringen örtlich kräftigen Regen. Anbei die nassesten Stationen in den letzten drei Stunden:
- 14 mm Bad Schwartau
- 6 mm Freiburg/Elbe
- 5 mm Hamburg-Fuhlbüttel
Aktuelle Daten gibt es stets auch hier: Wetterdaten aus Deutschland.
Update 07:30 – Erste Gewitter
Im Norden Deutschlands beginnt der Tag wie erwartet mit ersten Regenschauern und Gewittern. Aktuell befinden sie die Gewitterzellen nördlich von Hamburg und ziehen weiter in nordwestliche Richtung nach Kiel sowie St. Peter-Ording. Die Gewitter bringen kurzzeitig kräftigen Regen, so wurden etwa in Bad Schwartau 5 Liter pro Quadratmeter Regen gemessen. Die Unwettergefahr ist aber derzeit noch vergleichsweise gering, zumal die Gewitter noch abgehoben von der kühlen und teils nebeligen Grundschicht durchziehen.

+++++++++ Übersicht der Wetterlage +++++++++++
Mitteleuropa liegt derzeit am Rande eines Tiefdruckgebietes namens NADINE mit Kern über der Biskaya. Während sich in Osteuropa warme und labil geschichtete Luftmassen ausgebreitet haben, liegt Westeuropa unter dem Einfluss feuchter und kühler Luftmassen. Über Skandinavien etabliert sich in den kommenden Stunden allerdings Hoch THOMAS, damit nimmt die östliche Strömung zu und die gewitteranfälligen Luftmassen erfassen Deutschland.

Unwettergefahr im Nordosten…
Bereits in der Nacht zum Samstag sind vom Saarland bis ins Niederrheinische Tiefland sowie im Norden ein paar Schauer und Gewitter durchgezogen. Nach einer vorübergehenden Wetterberuhigung steigt die Gewitterneigung tagsüber von Sachsen bis nach Niedersachsen und Schleswig-Holstein rasch an, vor allem in einem breiten Streifen vom Leipziger Land bis zur Lüneburger Heide zeichnet sich Unwettergefahr ab! Zunächst kann es besonders im nördlichen Mittelgebirgsraum örtlich zu Starkregen und Hagel kommen, im Laufe des Nachmittags und Abends zeichnen sich im Norden Gewittercluster mit teils stürmischen Böen und vor allem ergiebigen Regenmengen in kurzer Zeit ab. Es besteht erhöhte Gefahr von Sturzfluten bzw. Überflutungen!
…Unwettergefahr im Süden
Am Samstagnachmittag tropft über dem Golf von Genua ein weiteres Höhentief ab, welches sich Samstagnacht in Richtung Adria verlagert. Damit breiten sich am Abend ausgehend von der Schweiz Schauer und Gewitter auf den Süden des Landes aus. Am Nordrand des Tiefs dreht die nur schwach ausgeprägte Höhenströmung in diesen Regionen von Südost über Nordost auf Nord, somit kommt die sehr feuchte Luft kaum vom Fleck. Am späten Abend und in der Nacht besteht somit in erster Linie vom Bodenseeraum bis nach Oberbayern die Gefahr von gewittrig durchsetztem Starkregen, auch in diesen Regionen kann es örtlich zu Überflutungen kommen!

Weiters nimmt auch im Bereich der sich verstärkenden Tiefdruckrinne über der Mitte des Landes die Gewitterneigung am Abend zu, in der Nacht zum Sonntag sind somit auch von Bayern bis ins Münsterland Gewitter mit großen Regenmengen zu erwarten.
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