Warnlagebericht

Frontenkarte für Samstag, den 29.02.2020, 13 MEZ @ UBIMET

Aktuelle Wetterlage

Das Tief BIANCA ist inzwischen über Rumänien abgezogen, wetterbestimmend ist in den Abendstunden ein Zwischenhoch über Mitteleuropa. Nach Warmfrontdurchgang herrscht am Samstag verbreitet ruhiges Wetter, in den Alpen frischt Südföhn auf. Am Sonntag zieht dann eine schwache Kaltfront durch, über Norditalien bildet sich anschließend ein Tief. Dieses bringt dann zu Beginn der neuen Woche im Süden des Landes kräftigen Regen und Schnee.

Überblick Warnungen

FÖHN
Die Warnungen sind am Samstag gültig.

GEFRIERENDER REGEN
Die Vorwarnungen gelten für den Samstagmorgen.

 

Warnausblick

In der Nacht auf Samstag ziehen dichte Wolken der Warmfront über die Nordhälfte, aus denen es kurzfristig vom Innviertel bis ins Waldviertel auch etwas nass werden kann. Besonders in den Morgenstunden besteht dabei eine leichte Gefahr vor gefrierendem Regen.

Am Samstag geht es mit einem Sonne-Wolken-Mix durch den Tag. Markant wird der Südföhn, er greift im Tagesverlauf mit stürmischen Böen und Sturmböen bis in viele Täler der Nordalpen durch. Auch im Umfeld der Koralpe macht sich stürmischer Südwestwind bemerkbar.

Am Sonntag fällt in den Zentralalpen sowie südlich davon Regen, stellenweise auch kräftig. Die Schneefallgrenze liegt oberhalb von 700 bis 1000 m. In der Nordhälfte des Landes ziehen nur ein paar Regenschauer durch, im Westen bleibt es trocken und zeitweise scheint hier auch die Sonne.

Der Montag verläuft entlang des Alpenhauptkammes sowie im Süden dicht bewölkt und zunehmend regnerisch. Im Norden und Osten scheint anfangs zeitweise die Sonne, am Nachmittag ziehen aber dichte Wolken auf und am Abend beginnt es auch hier zumindest zeitweise zu regnen. Die Schneefallgrenze liegt bei rund 1200 m und sinkt zum Abend auf 1000 m ab.

Autor

Andreas Demel
Freitag, 28. Februar 2020 um 17:45 Uhr

Am Samstag mildes Wetter bei Sonne-Wolken-Mix

Prognose für die Schweiz

Am Samstag teilweise sonnig, später von Westen Wolken und Regen, Südwestwind, 11 bis 15 Grad, mit Föhn im Osten lange trocken, bis 16 Grad.

Aussichten für die Schweiz

Am Sonntag nach letzten Schauern teilweise sonnig, Südwestwind und 10 bis 13 Grad. Im Süden Sonne und Wolken. 11 bis 12 Grad.

Titelbild: pixabay.com

Wettertechnisch ereignisreicher Februarbeginn

Zu Beginn des Februars, vergangenen Samstag stellte sich eine Großwetterlage ein, die den Startschuss legte für wettertechnisch ereignisreiche Tage. Über der Iberischen Halbinsel befand sich ein Hochdruckgebiet. Dieses sorgte in Mitteleuropa für eine westliche Strömung, d.h. für eine Westwetterlage. Bereits am Samstag zog das Frontensystem eines Tiefs über dem Nordatlantik von Westen her über Deutschland hinweg. Dieses bescherte besonders dem Südwesten anhaltenden und intensiven Regen.

Wintergewitter am Samstagabend

Die an der Kaltfront in den Abendstunden gebildeten, kräftigen Gewitter sorgten zudem für Starkregen und Sturmböen. Bis Mitternacht zogen die Gewitter von der Mosel über Südhessen und Baden-Württemberg bis nach Bayern – siehe Grafik.

Zeitlicher Blitzverlauf

Sturmböen über 90 km/h und Platzregen sorgten für abgedeckte Hausdächer, umgestürzte Bäume, einige Überschwemmungen und somit auch zahlreiche Einsätze.

Dauerregen am Sonntag und Montag

Tief OTTILIA bescherte einen verregneten Sonntag. Die Warmfront dieses Tiefs überquerte Deutschland bereits am Sonntagvormittag mit erneut einsetzendem Regen. In der Nacht auf Montag folgte dann dessen Kaltfront. Da diese strömungsparallel über Süddeutschland zum Liegen kam, konnte es dort und besonders in den südlichen Mittelgebirgen langanhaltend und intensiv regnen. Im Schwarzwald wurden dabei beachtliche 125 l/qm binnen 24 Stunden gemessen. Im ganzen Februar regnet es dort durchschnittlich nur etwa 100 l/qm.

Niederschlagssumme für den 3.2.2020

Tauwetter

Das Hoch, das sich immer noch über der Iberischen Halbinsel befand, lenkte feucht-warme Luftmassen aus Süden zu uns. In der Folge stiegen die Temperaturen auch in den höheren Lagen deutlich an und sorgten für starkes Tauwetter im Hochschwarzwald bzw. in den Alpen. Dies lies die Pegel mehrerer Bäche und Flüsse weiterhin ansteigen.

Sturmtief PETRA

An der weiterhin über Süddeutschland befindlichen Luftmassengrenze entwickelte sich im Laufe des Montags ein kleinräumiges Tief, das spätere Sturmtief PETRA – siehe Karte:

Isobarenkarte mit Sturmtief PETRA, Quelle: GFS

Das Tief zog in der Nacht auf Dienstag vom Saarland bis nach Tschechien und in weiterer Folge bis zum Schwarzen Meer. Entlang dessen Zugbahn kam es nicht nur zu weiteren intensiven Niederschlägen, sondern auch verbreitet zu Sturmböen bis hin zur Orkanstärke in exponierten Lagen. Betroffen war hiervon die gesamte Südhälfte Deutschlands – siehe Grafik:

Maximale Windböen für den Dienstag, 4.2.2020

Vielerorts waren abgedeckte Dächer, umgestürzte Bäume und herumfliegende Gegenstände zu beklagen. Mehrere Zuglinien mussten sturmbedingt ausgesetzt werden, auch der Münchner S-Bahn-Verkehr wurde eingestellt.

Hochwasser an der Mosel

Die anhaltenden und intensiven Niederschläge besonders im Bereich der Vogesen und des Schwarzwaldes, sowie das Tauwetter führten zu steigenden Flusspegeln. Vereinzelt wurde zwar nur die Hochwasser-Warnstufe 1 erreicht, die Mosel hingegen trat zwischenzeitlich deutlich übers Ufer.

Quelle Titelbild: pixabay.com

Starkniederschläge im Süden Österreichs

Großwetterlage

Am Dienstag, 05.11.2019 befand sich von Frankreich bis zum Baltikum ein ausgedehnter Tiefdruckkomplex. In diesem Zusammenhang entwickelte sich in der Nacht auf Dienstag auch über Norditalien ein Tief. Dieses drückte im Laufe des Tages von Süden her feucht-warme Luftmassen gegen die Alpen.

Bodendruckkarte, 2019-11-05 12UTC, Quelle: GFS

Stauniederschlag

Bei südwestlicher Höhenströmung wurden zudem feucht-warme Luftmassen aus dem Mittelmeerraum nach Norden bewegt. Diese waren aufgrund der Alpen gezwungen aufzusteigen und wurden dabei regelrecht ausgequetscht. Binnen 24 Stunden fielen dabei in Kärnten verbreitet bis zu 40 Liter Niederschlag, an den Karawanken, speziell am Loibl-Pass sogar über 100 Liter.

Niederschlagssumme 2019-11-05

Der Ebriacher Bach bei Bad Eisenkappel reagierte sofort auf diese großen Niederschlagsmengen. Um die Mittagszeit fielen dort binnen 3 Stunden knapp 30 Liter, weshalb an der Messstation Bad Eisenkappel kurzfristig auch HQ10 erreicht wurde. Dies steht für eine bestimmte Durchflussmenge bei Hochwasser, die im Schnitt nur alle 10 Jahre auftritt. Andere Flüsse, allen voran die Drau und die Gail, reagierten aber nur verhalten mit vorübergehenden Anstiegen unterhalb der HQ1-Marke.

Abfluss Ebriacher Bach, Quelle: Hydrographischer Dienst Kärnten

Hochwasserkatastrophe von 2012 in Lavamünd

Auf den Tag genau vor 7 Jahren gab es im unteren Drautal, speziell in Lavamünd ein katastrophales Hochwasserereignis. Die Wettersituation war eine ähnliche: Ein Italientief drückte feucht-warme Luftmassen aus dem Mittelmeerraum an die Alpen und ließ es an den Karnischen Alpen und den Karawanken langanhaltend und kräftig regnen. Verbreitet wurden in Unterkärnten binnen 24 Stunden um ca. 60 Liter gemeldet. Am Loibl-Pass und in Eisenkappel sogar über 100 Liter. Speziell bei Lavamünd wurde HQ100 registriert. Es kam zu katastrophalen Hochwasserschäden in Millionenhöhe.

Hochwasserkatastrophe Nov. 2012 Lavamünd

Wird sich nun ein solches Hochwassereignis wiederholen?

Vor 7 Jahren war zwar ein ähnliches Italientief verantwortlich für die großen Niederschlagsmengen, aber entscheidend war der Wetterverlauf in den Wochen zuvor und die sehr hohe Schneefallgrenze. Bereits vor diesem Hochwasserereignis hatte es in Unterkärnten binnen weniger Tage diejenige Menge Niederschlag geregnet, die es üblicherweise im ganzen Monat regnet. Somit waren die Böden gesättigt und konnten kaum mehr Regenwasser aufnehmen. Auch die auf über 2000m Höhe liegende Schneefallgrenze sorgte dafür, dass der gesamte Niederschlag nicht in fester Form als Schnee liegen blieb, sondern innerhalb kurzer Zeit die Flüsse anschwellen ließ.

Die am heutigen Dienstag gefallen Niederschlagsmengen alleine führen daher nicht zu einem erneuten Hochwasserereignis. Für Freitag sind aber in Südösterreich bereits weitere große Regenmengen zu erwarten, weniger aber in Unterkärnten.

Titelbild, Quelle: pixabay.com

USA: Tropischer Sturm Nestor richtet Schaden an

Über St. Vincent Island im Nordwesten von Florida traf Sturm Nestor am Samstag auf Land. Er ist inzwischen der 14. registrierte Sturm der diesjährigen Hurrikansaison im Atlantik. Bei anhaltend 72 km/h Wind, mit Spitzen von knapp 100 km/h, brachte er zudem große Niederschlagsmengen. Schäden durch Sturm und Überschwemmungen waren verbreitet an der Küste die Folge.

Zahlreiche Tornados

Viel mehr wird Nestor aber aufgrund der hohen Anzahl an Tornados in Erinnerung bleiben. Bisher wurden 8 Tornados  aus den Bundesstaaten Florida, Georgia und South Carolina gemeldet, die aufgrund des Tropensturms entstanden sind.

Der stärkste war dabei ein Tornado der Kategorie EF2 mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 217 km/h. Dieser sorgte in der Nähe des Lakeland Regional Airports für erhebliche Schäden an mindestens 50 Häusern und entwurzelte hunderte Bäume. Zudem brach in dieser Gegend die Stromversorgung zusammen.

Kleine Sturmflut

Abgesehen von zerstörerischen Tornados brachte Nestor dem Florida Panhandle eine kleine Sturmflut. In Apalachicola, Florida stieg das Wasser um knapp einen Meter. Die Niederschlagsmengen betrugen durchschnittlich 51-102 mm.

Obwohl es in einigen Gebieten von Florida und Georgia zu Sturzfluten kam, brachten diese nach der schweren Dürre in den letzten Monaten auch das lang ersehnte Nass.

Schwächer als Hurrikan Michael

Nestor traf ungefähr auf das gleiche Gebiet, über das Hurrikan Michael im letzten Jahr hinwegfegte. Von diesem Kategorie 5 – Hurrikan haben sich die Betroffenen immer noch nicht ganz erholt bzw. sämtliche Schäden repariert. Solch ein tropischer Sturm ist nichts, was Menschen in ihrer Region haben wollen. Aber im Fall von Nestor, der im Vergleich zu Michael deutlich schwächer war, sagen viele Bewohner des Panhandle in Florida, dass sie ihn hinnehmen würden.

Sturmtief MORTIMER

Inzwischen ist Sturmtief MORTIMER nach Osten abgezogen und die Wetterlage hat sich wieder entspannt. Im Folgenden geben wir einen Überblick, wie stark und wo genau das Sturmtief über das Land zog.

Orkanböen auf den Bergen

Bergstationen und auch andere exponierte Stationen meldeten bereits in den Morgenstunden des Montags schwere Sturmböen. Der Höhepunkt des Sturms wurde in den Mittagsstunden erreicht. Auf den Bergen hat sich MORTIMER bis zur Orkanstärke gesteigert. Aber auch im Flachland von Ober- und Niederösterreich wurden teils schwere Sturmböen gemessen:

MORTIMER fordert ein Todesopfer in Deutschland

Neben vielerorts einigen Sturmschäden durch umgeknickte Bäume und herabgefallene Äste hat Sturmtief MORTIMER in Deutschland auch ein Todesopfer gefordert. Ein 41-jähriger Autofahrer wurde in Sachsen-Anhalt von einem umstürzendem Baum erschlagen.

Spätsommerliche Temperaturen

Nicht nur hohe Windgeschwindigkeiten wurden heute gemessen, im Süden und Osten Österreichs wurden verbreitet auch spätsommerliche Temperaturen erreicht. Besonders in der Südoststeiermark und im südlichen Burgenland konnte bei Temperaturen über der 25 Grad – Marke ein weiterer Sommertag registriert werden. Güssing war heute mit 28,2 Grad der wärmste Ort in Österreich.

 

Die Aussichten

Nach Abzug von Sturmtief MORTIMER befinden wir uns am Dienstag kurzfristig unter Einfluss eines Zwischenhochs. Dieses beschert uns an der Alpennordseite weitgehend ruhiges und sonniges Wetter.

Der Mittwoch wird bedingt durch die Kaltfront von Tief NILS von Westen beginnend unbeständig und deutlich kühler.

Titelbild: pixabay.com

Mistral – Der meisterliche Wind

Mistral - Surfer

Wettertechnisch dominieren derzeit zwei Themen die Medien. Überall kann man aktuelle Bilder und Prognosen zu Hurrikan Dorian und Taifun Lingling lesen. Beim Thema Wind gibt es derzeit aber auch aus Europa einiges interessantes zu berichten. Ein Blick nach Frankreich zeigt, dass die Großwetterlage in diesen Tagen ein berüchtigtes Wetterphänomen in Kraft setzt – den Mistral.

Aktuelle Großwetterlage hat Mistral zur Folge

Derzeit befindet sich ein Hochdruckgebiet über dem Ostatlantik, ein Tiefdruckgebiet über Skandinavien und ein weiteres Tief über Oberitalien. Bei dieser Konstellation – Luftmassen strömen im Uhrzeigersinn aus dem Hoch und gegen den Uhrzeigersinn in das Tief – resultiert ein Wind über Frankreich aus nordwestlicher Richtung.

Orographie und Bernoulli-Effekt

Besonders zwischen dem französischem Zentralmassiv und den Alpen wird die Strömung in das Rhônetal hinein kanalisiert. Aufgrund des Bernoulli-Effektes, welcher besagt, dass eine Strömung beschleunigt, sobald sie kanalisiert wird, resultieren hohe Windgeschwindigkeiten, die nicht selten bis zur Mittelmeerküste zu orkanartigen Böen führen. Der Mistral wird daher auch als katabatischer Wind bezeichnet, was so viel bedeutet, wie ein kalter Fallwind.

Die Pyrenäen haben einen ähnlichen Düseneffekt, dort kommt der Wind aber aus West bis Nordwest und wird Tramontane genannt. Je nach Ort an der französischen Mittelmeerküste bläst der Mistral aus nördlicher bis nordwestlicher Richtung und hat oft wolkenlosen Himmel, gute Fernsicht und abfallende Temperaturen zur Folge.

Erste Böen über 100 km/h

Maximale Windgeschwindigkeiten, 18 Uhr, 05.09.2019, Quelle: Ubimet

Der Blick auf die aktuellen Windgeschwindigkeiten verrät, dass der Mistral zwar noch nicht vollständig ausgeprägt ist, aber bereits erste Böen über 100 km/h gemeldet wurden.

Entsprechend interessanter ist, wie sich der Mistral in den nächsten Stunden entwickelt. Hierzu wurde eine Animation des Ubimet-eigenen Wettermodells erstellt. Sie zeigt die maximalen Windböen bis Freitag, 17 Uhr:

Animation der maximalen Windböen

Beeindruckende Motive sind an solchen Tagen an der ganzen Küstenregion zu finden:

Quelle Titelbild: Visualhunt.com

 

Hurrikan Dorian nimmt Kurs auf Florida

Satellitenaufnahme von Hurrikan Dorian, Quelle: worldview.earthdata.nasa.gov/

Der Tropensturm Dorian hat in den letzten Stunden Teile der Karibischen Inseln Puerto Rico und US Virgin Islands mit sehr großen Niederschlagsmengen und Spitzenböen von bis zu 150 km/h überquert. Die trockeneren Luftmassen über den Inselketten, die für eine Intensivierung hinderlich sind, hinter sich gelassen, befindet sich Dorian inzwischen wieder über dem offenen Atlantik. Aufgrund der überdurchschnittlich warmen Wassertemperaturen konnte sich Dorian weiter intensivieren und wurde daher auf Hurrikanstärke 1 hochgestuft.

Hurrikan Dorian prognostizierte Zugbahn
Hurrikan Dorian prognostizierte Zugbahn

Eine weitere Intensivierung über dem freien Atlantik ist sehr wahrscheinlich. Nach den neuesten Wettermodellen wird ein Richtungswechsel der Zugbahn nach Westen erwartet, was einen Landgang an der Ostküste Floridas zu Beginn der nächsten Woche zur Folge hätte. Bereits am Samstag Abend werden erste Ausläufer an der Küste Floridas erwartet.

Dorian zog in den letzten Tagen etwas nördlicher als erwartet und verfehlte somit das Hügelland von Puerto Rico. Dieses hätte eine abschwächende Wirkung zur Folge, weil der Hurrikan teilweise von den für sein Fortbestehen wichtigen feuchtwarmen Luftmassen über dem Meer abgeschnitten gewesen wäre. Stattdessen konnte sich Dorian aufgrund des überdurchschnittlich warmen Atlantiks weiter intensivieren. In folgender Grafik ist die Anomalie der Wasseroberflächentemperatur dargestellt. Zu erkennen ist, dass die Temperatur des Atlantiks teilweise um bis zu +2 Grad vom Durchschnitt abweicht, was beste Bedingungen für eine Weiterentwicklung eines Hurrikans bedeutet.

Temperaturanomalie der Wasseroberfläche des Atlantiks
Temperaturanomalie der Wasseroberfläche des Atlantiks

Neueste Wettermodelle prognostizieren, dass sich Dorian in den nächsten Tagen weiter verstärken und Kategorie 3 erreichen wird. Aufgrund eines Hochdruckgebietes, welches sich über dem Nordatlantik bilden wird, ist davon auszugehen, dass Hurrikan Dorian die Richtung seiner Zugbahn ändern und am ehesten zwischen Südflorida und South Carolina auf Land treffen wird. In der Nacht von Sonntag auf Montag wird aus heutiger Sicht der Kern auf Florida treffen, wo besondere Gefahr von sehr großen Niederschlagsmengen und sehr hohen Windgeschwindigkeiten besteht.

Quelle Titelbild:  worldview.earthdata.nasa.gov/