Am Sonntag sorgte Tief PIRMIN vom Alpenrand bis Sachsen für kräftigen Schneefall, verbreitet fielen 15 bis 30 cm Neuschnee. So gab es auch in den Großstädten München und Dresden rund 25 cm Neuschnee. Im Bergland schneite es teils noch mehr und insgesamt liegt im Erzgebirge und Bayerischen Wald gut 1 Meter Schnee und auch am Alpenrand türmen sich die Schneemassen.
Viel Neuschnee
In den vergangenen Tagen gab es besonders in den Pyrenäen in den französischen und italienischen Alpen großen Neuschneezuwachs. Gerade in höheren Tallagen fiel teils über 1 Meter Neuschnee. Durch die großen Schneemengen gab es stellenweise auch Lawinenabgänge, wie hier nahe Grenoble:
Une avalanche de très grande ampleur a coupé la route du hameau du Rivier d’Allemont (Belledonne 1300m) ce vendredi 1er février frolant les habitations.
Énormes volumes de neige mobilisés et gros dépôt encombré de multiples arbres brisés.📷 Duclos Alain via @datavalanche pic.twitter.com/lLKuAS4ZdN
— Météo Grenoble (@MeteoGrenoble38) 3. Februar 2019
Am Samstag sorgte der starke Schneefall in Südtirol für ein Verkehrschaos. Die Brennerautobahn und -bundesstraße war für mehrer Stunden komplett gesperrt:
#Brenner Richtung Süden #Sterzing , Strecke befahrbar, aber langsame Fahrt möglich und nur eine Spur. Allen eine sichere Weiterfahrt. #Südtirol #Tirol #Brennerautobahn pic.twitter.com/x188KsOiZU
— Max Mueller (@maxmueller6) 3. Februar 2019
Perfektes Skivergnügen
In den größeren Skigebieten liegt also nun überall ausreichend Naturschnee, der auch in den kommenden Wochen nicht so schnell weichen wird. Zudem scheint sich die Großwetterlage etwas umzustellen und Hochdruckgebiete dürften in den Folgewochen in Mitteleuropa für längere sonnige Phasen sorgen.
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