Hitze mit bis zu 50 Grad in Australien

Eine Hitzwelle sorgt in Australien für extreme Temperaturen

In Australien steht der Hochsommer zwar noch bevor, schon jetzt haben die Leute aber mit einer ausgeprägten Hitzewelle zu kämpfen, zudem ist auch die Gefahr von Buschfeuern bereits deutlich erhöht.

Vielerorts gab es Temperaturen über 40 Grad
Höchstwerte in Australien am Freitag

Knapp 50 Grad in WA

Vor allem in Teilen des Bundesstaats Westaustralien, im Landesinneren sowie an der Südküste vom Bundesstaat Südaustralien gab es in den vergangenen Tagen extreme Hitze, so wurden recht verbreitet Temperaturen von über 45 Grad gemessen. Die 50-Grad-Marke wurde im Nordwesten von Westaustralien am Donnerstag nur knapp verfehlt:

Marble Bar 49,3 Grad
Onslow Airport 49,2 Grad
Roebourn 49,0 Grad

Der Höchstwert von Marble Bar stellt einen neuen Stationsrekord in der über 100-jährigen Messgeschichte dar. Auch in den Großstädten gab es allerdings sehr hohe Temperaturen:

  • 43,8 Grad Adelaide
  • 39,9 Grad Melbourne Airport
  • 37,5 Grad Melbourne Olympic Park
  • 36,9 Grad Canberra
  • 34,0 Grad Sydney Airport

Weiterhin heiß

In den nächsten Tagen steigen die Temperaturen zwar nicht mehr auf ganz so extreme Werte, besonders im Westen und im Landesinneren ist aber weiterhin mit Höchstwerten über der 40-Grad-Marke zu rechnen.

Knapp 50 Grad: Hitzewelle hält Australien fest im Griff

Große Hitze in Australien

Während in Europa die Wintersonnenwende die längste Nacht des Jahres bringt, gibt es in Australien den längsten Tag. Der Hochsommer steht zwar noch bevor, bereits jetzt hat Australien aber mit großer Hitze und zunehmender Buschfeuergefahr zu kämpfen.

Bis zu 50 Grad

Besonders heiß war es in den letzten Tagen im nördlichen Bereich der Westküste Australiens sowie recht verbreitet im Landesinneren. Die 50-Grad-Marke wurde im Bundesstaat Westaustralien am Donnerstag nur knapp verfehlt.

  • 49,3 Grad Marble Bar, WA
  • 49,2 Grad Onslow Airport, WA
  • 49,0 Grad Roebourne , WA
  • 47,8 Grad Mardie, WA
  • 47,5 Grad Telfer, WA

Der Temperaturwert von Marble Bar stellt einen neuen Stationsrekord in der über 100-jährigen Messgeschichte dar. In Tennant Creek (Northern Territory) wurden am Freitag zudem schon zum 25. Mal in diesem Monat die 40-Grad-Marke übertroffen. Der bisherige Rekord wurde im 1972 mit 16 Tagen aufgestellt. Auch in den Großstädten gab es allerdings sehr hohe Temperaturen:

  • 43,8 Grad Adelaide
  • 39,9 Grad Melbourne Airport
  • 37,5 Grad Melbourne Olympic Park
  • 36,6 Grad Canberra
  • 32,5 Grad Sydney Airport

Anhaltende Hitze

In den kommenden Tagen wird es zwar nicht mehr ganz so heiß, besonders im Westen und im Landesinneren sind aber weiterhin Tageshöchstwerte um oder oberhalb der 40-Grad-Marke zu erwarten.

Großer Sandsturm zog über den Südosten Australiens

Am 21 November gab es einen großen Sandsturm in Australien

Am Nordrand des Tiefs mit Kern über dem Grenzbereich von Victoria und Südaustralien frischt am vergangenen Mittwoch stürmischer Westwind auf. Dieser wirbelte im äußersten Westen von New South Wales, wo derzeit eine Dürre herrscht, erheblich Mengen an Sand bzw. Staub auf, welche sich in weiterer Folge auf weite Teile des Landes ausgebreitet haben. Die Sichtweite ging hier bei Böen um 70 km/h innerhalb weniger Minuten auf wenige Meter zurück.

Über 800 km lang

Auf den Weg nach Osten wurde das betroffenen Gebiet immer großräumiger und erreicht schließlich ein Länger von mehr als 800 km. Im weiterer Verlauf wurde die Sandkonzentration aber etwas geringer, somit hielten sich die Auswirkungen auf die East Coast in Grenzen. Dennoch wurde der Himmel auch hier vorübergehend sehr diesig.


Extremer Sandsturm im 2009

Der Sandsturm am 21. November 2018 stellt in dieser Größenordnung ein außergewöhnliches Ereignis im Südosten Australiens dar und kommt durchschnittlich nur alle 10 Jahre vor. Noch wesentlich markanter war allerdings das Ereignis rund um den 23. September 2009, als ein bis zu 3.000 km langer Sandsturm über Queensland und NSW hinweg zog. In den ariden Regionen Australiens kommt es allerdings gelegentlich zu kleinräumigen Sandstürmen in der Umgebung von Gewittern.

Knapp 1000 km breiter Sandsturm zog über Südost-Australien hinweg

Ein ungewöhnlicher Sandsturm in NSW Australien

Kräftiger bis stürmischer Westwind hat ausgehend vom Grenzbereich zwischen Südaustralien und New South Wales für einen markanten Sandsturm gesorgt. Zunächst war die Region rund um Broken Hill im Westen von NSW betroffen, einem Gebiet in dem eine anhaltende, schwere Dürre herrscht. Die Sichtweite ging hier bei stürmischen Windböen auf wenige Meter zurück.

 

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1.000 km Sandfront

Im Vorfeld einer Kaltfront wurde der Sandsturm im Laufe des Mittwochs immer größer und reichte schließlich vom Süden Queenslands bis zum Grenzbereich von NSW und Victoria. Dies entspricht einer Breite von fast 1000 km! Auch an der East Coast von Sydney über Newcastle bis Port Macquarie wurde der Himmel durch den Staub vorübergehend fahl bzw. diesig. Die Sichtweite wurde nach Osten zu allerdings nicht vergleichbar stark beeinträchtigt wie im Outback und mittlerweile hat sich der Schwerpunkt schon auf den Ozean verlagert.

Seltenes Phänomen

Großräumige Sandstürme treten in Australien nur etwa alle 10 Jahre auf. Letztmals war das 2009 der Fall, als ein mehr als 2000 km langer Sandsturm über Queensland und NSW zog. Im Outback kommt es im Zuge von Gewittern allerdings häufiger zu kleinräumigen Sandstürmen.

Titelbild: https://www.facebook.com/BarrierReunion/

150 km/h: Wintersturm im Südosten Australiens

Im Südsosten Australiens steht ein heftiger Wintersturm bevor.

Die Insel Tasmanien ist kräftigen Wind gewohnt, ganz besonders in den Wintermonaten, so treten Böen im Bereich der 100-km/h-Marke auf den Bergen und an exponierten Küstenabschnitten regelmäßig auf. Orkanböen von 130 bis 140 km/h sind allerdings auch hier selten. Anbei die bisherigen Spitzenböen des Winters:

Ort, Seehöhe
Spitzenböe (km/h; ab 1.6.) Datum
Maatsuyker Island, 146 m 135 6. Juli
Scotts Peak, 408 m 115 17. Juli
Hobart, 50 m 102 10. August
Mt. Wellington, 1261 m 144 17. Juli
Cape Grim, 93 m 113 29. Juli
Launceston, 166 m 85 17. Juli
Hogan Island, 116 m 150 29. Juli
Devonport, 9 m 93 24. Juli

Kaltfront bringt Regen und Sturm

In diesen Tagen liegt der Süden Australiens unter dem Einfluss einer kräftigen, westlichen Höhenströmung, dabei kündigt sich mit Durchzug einer Kaltfront in der Nacht zum Mittwoch ein außergewöhnliches Sturmereignis an. Besonders an der Westflanke Tasmaniens fällt zudem kräftiger Regen bzw. auf den Berggipfeln Schnee.

Der stärkste Wintersturm des Jahres steht bevor.
Die prognostizierten Spitzenböen in Australien. © UBIMET

Orkanböen bis 150 km/h

Böen von 80 bis 110 km/h sind verbreitet zu erwarten, so auch in den dichter besiedelten Regionen Tasmanies rund um Hobart und Launceston. Im Bereich der Küsten sowie in höheren Lagen muss man mit orkanartigen Böen von 100 bis 120 km/h rechnen, in besonders exponierten Lagen wie etwa die Insel Maatsuyker oder Mt. Wellington sind aber sogar Orkanböen von bis zu 150 km/h nicht ausgeschlossen! Stürmisch wird es zudem auch im Süden von Victoria und New South Wales.

 

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Titelbild: st4rbucks on Visualhunt / CC BY-NC-ND

Rekordkälte und Sturm in Australien

Ein frostiger Morgen in Australien.

Eisig kalt

Weite Teile des Kontinents erlebten heute Morgen ein eisiges Erwachen. Mit -1,2 Grad am Olympiagelände von 2000 wurde in der Millionenmetropole Sydney ein neuer Tiefstwert für das Jahr 2018 gemessen. Ebenso im subtropischen Brisbane, hier fielen die Temperaturen auf +5 Grad. Am kältesten war es in Glen Innes im Norden von New South Wales, wo fast -10 Grad erreicht wurden.

 

Sturm am Dienstag

Eine kräftige Kaltfront bringt unterdessen dem Süden des Kontinents – genauer gesagt den Regionen südlich der Linie Adelaide-Sydney – am Dienstag stürmischen Wind. Die höchsten Windgeschwindigkeiten von bis zu 120 km/h werden dabei in den Australischen Alpen und auf Tasmanien erreicht. Doch auch in Melbourne drohen Böen bis zu 80 km/h!

Sturm bringt Sturmböen am Dienstag in Australien. © UBIMET
Sturm bringt Sturmböen am Dienstag in Australien. © UBIMET

Winterliche Bedingungen in den Australischen Alpen

Auf den Bergen Australiens gibt es viel Schnee.

Der Südosten Australiens liegt derzeit zwischen einem Tief über der Tasmanischen See und einem Hoch über der Großen Bucht im Süden des Landes. Mit einer südwestlichen Strömung gelangen dabei schubweise feuchte und kühle Luftmassen ins Land.

Schneereicher Winter

Der Saisonstart verlief heuer in den Australischen Alpen außergewöhnlich schneereich, wie berichteter darüber hier: Wintereinbruch in Australien. Nun können sich Skifahrer und Winterfreunde auf weiteren Schneefall freuen. Besonders in Höhenlagen oberhalb von 1.300 m gibt es tiefwinterliche Bedingungen.

Weiterer Neuschnee am Wochenende

Im Laufe des Wochenendes gibt es weitere Schneeschauer, dabei gibt es in den Alpen von New South Wales oberhalb von etwa 1.500 m weitete 20 bis 40 cm Neuschnee. Auch in Victoria sind in höheren Lagen etwa weitere 20 cm der weißen Pracht zu erwarten. Die Schneefallgrenze steigt allmählich von 900 gegen 1.200 m an.

Besonders in den Alpen von NSW gibt es viel Neuschnee.
Schneeprognose für die Australischen Alpen. © UBIMET

Title-Photo credit: NeilsPhotography on VisualHunt / CC BY

Viel Schnee in den Australischen Alpen

Känguru in Australien im Schnee. © shutterstock.com

Die Wintersaison in den Bergen im Südosten Australiens ist perfekt gestartet. Im Wintersportgebiet Perisher, im Grenzbereich von New South Wales und Victoria, gab es in den letzten zwei Tagen bereits über 30 cm Neuschnee. Am Wochenende gibt es weitere Schneeschauer, somit wird in Summe in den Gipfellagen noch ein halber Meter Schnee erwartet. Da die Temperaturen kalt bleiben, können die Betreiber der Lifte zudem auch die Schneekanonen einsetzen.

Druckverteilung in etwa 5.500 m Höhe am Freitag. © GFS / UBIMET
Druckverteilung in etwa 5.500 m Höhe am Freitag. © GFS / UBIMET

Blizzard auf den Bergen

In den Hochlagen wurde der Schneefall in den letzten Tagen allerdings auch von teils stürmischem Wind begleitet, somit gab es zeitweise einen regelrechten Blizzard. An der Gipfelstation von Thredbo gab es in 1.957 m Höhe sogar orkanartige Böen von bis zu 113 km/h. Im 1.735 m hoch gelegenen Feriendorf Perisher Valley wurden bei anhaltendem Schneefall Sturmböen von 85 km/h verzeichnet.

Die Betreiber der Skilifte hoffen nun auf eine gute Wintersaison, wenngleich der Gesamtschnee im Juni im Mittel keine Rolle für den weiteren Saisonverlauf spielt. So folgten die bislang schneereichsten Winter im 1956 und 1981 jeweils auf einen schneearmen Junibeginn.

Flutwelle erreicht nach 2 Monaten Lake Eyre in Australien

Trockenheit am Lake Eyre.

Anfang März dieses Jahres kam es im Nordwesten von Queensland zu kräftigen Regenfällen und Überflutungen. Nach über zwei Monaten erreichte das entlang des Diamantina Rivers abfließende Wasser am 15. Mai erstmals den Lake Eyre in Südaustralien, nach über 1000 Kilometern Wegstrecke.

Der Weg des Wassers. © google.com
Der Weg des Wassers. © google.com

Arides Klima

Der Lake Eyre liegt etwa 15 Meter unter dem Meeresspiegel und stellt den tiefsten Punkt Australiens dar. Es handelt sich somit um einen abflusslosen See in einer ariden Klimazone, wo es seit Monaten nicht mehr geregnet hat und im Mittel nur 125 mm pro Jahr fallen.

Yacht-Club in der Wüste

Der Wasserstand des Sees wird maßgeblich durch die Regenmenge des Monsuns bestimmt, zudem ist der See lediglich viermal pro Jahrhundert gänzlich gefüllt. Im Laufe des Sommers verdunstet der größte Teils des Wassers dann wieder. Der See besitzt dennoch einen Yacht-Club, deren Mitglieder in den letzten Tagen nach längerer Zeit wieder Segeln konnten.

Die Natur erwacht

Die Flutwelle hat in diesem Fall aber positive Auswirkungen auf die Pflanzen- und Tierwelt, da es in diesem Gebiet seit Dezember nahezu gänzlich trocken war. Weiters lockt das Naturschauspiel auch zahlreiche Touristen an: Die letzte Flutwelle gab es vor etwa 9 Jahren im 2009.

Titelbild: shutterstock.com

Herbststurm nimmt Kurs auf Australien

Tief bei Australien. © NCEP / UBIMET

Ein außergewöhnlich stark ausgeprägtes Hochdruckgebiet sorgt derzeit verbreitet für ruhiges Herbstwetter in Australien. Im Laufe der zweiten Wochenhälfte kündigt sich in Westaustralien mit Ankunft eines Herbststurms allerdings ein abruptes Ende des ruhigen Wetters an. Besonders im Südwesten muss man dann mit Sturmböen und kräftigem Regen rechnen, in exponierten Lagen sind auch orkanartige Böen von bis zu 110 km/h möglich. Auch in der Metropolregion von Perth sind aus jetziger Sicht teils schwere Sturmböen um 90 km/h zu erwarten.

Sturmpotential von Donnerstag bis Samstag. © UBIMET
Sturmpotential von Donnerstag bis Samstag. © UBIMET

Gewittriger Starkregen

Mit Durchzug der Kaltfront fällt von Donnerstagabend bis Freitagfrüh kräftiger, gewittrig durchsetzter Regen, zeitweise sind sogar Regenraten von rund 30 Litern pro Quadratmeter innerhalb von drei Stunden möglich. Für diese Region ist das durchaus bemerkenswert, so gab es am Flughafen von Perth seit dem 16. Januar nicht mehr als 10 Liter pro Quadratmeter innerhalb von einem Tag. Die Gefahr von lokalen Überflutungen nimmt somit besonders in den Küstenregionen zu.

Regenprognose von Donnerstagnacht bis Freitagnacht. © UBIMET
Regenprognose von Donnerstagnacht bis Freitagnacht. © UBIMET

Zweiter Sturm

Bereits vor etwa zwei Wochen war der Südosten Australiens von einem kräftigen Herbststurm betroffen, dabei kam es unter anderem in Hobart und Melbourne zu Sturmböen und kleinräumigen Überflutungen. Im Bergland wurde hingegen bis in mittlere Höhenlagen Schnee beobachtet, wir berichteten darüber hier: Sturm, Regen und Schnee in Südostaustralien.

Herbststurm im Südosten Australiens

Satellitenbild am Donnerstagabend (Lokalzeit). © JMA / UBIMET

Der Südosten Australiens liegt derzeit unter dem Einfluss eines ausgeprägten Tiefdruckgebietes mit Kern über der Tasmansee. Mit einer südlichen Höhenströmung gelangten in den letzten Tagen feuchte und kühle Luftmassen in den Südosten des Landes, welche nach und nach sogar New South Wales erfasst haben. Lokal geb es im Bereich der Australischen Alpen bis 500 m herab nassen Schneefall, was ein durchaus außergewöhnliches Ereignis darstellt.

In Teilen von Tasmanien und Vicotria fiel anhaltender Regen. In Hobart, der Hauptstadt von Tasmanien, kam es zu Regenmengen zwischen 100 und 150 Litern pro Quadratmeter innerhalb von 36 Stunden, auf dem naheliegenden Mount Wellington waren es sogar 250! Der anhaltend kräftige Süd- bis Südostwind drückte hier zudem das Ozeanwasser zum Land, somit kam es im Küstenbereich zu Überflutungen.

Regen und Wind in Melbourne

In der Hauptstadt von Victoria kamen die Temperaturen am Freitag nicht über 14 bis 15 Grad hinaus, also Höchstwerte, die hier normalerweise erst im Winter zu erwarten sind. Dazu gab es kräftigen Wind mit stürmischen Böen zwischen 60 und 80 km/h sowie anhaltenden Regen. Stellenweise wurden auch kleinräumige Überflutungen gemeldet.

Der Wind wehte in weiten Teilen von Tasmanien und Victroia kräftig mit stürmischen Böen. Auf den Bergen wurden vereinzelt Orkanböen verzeichnet, wie etwa auf dem Mount William im Westen von Victoria mit rund 133 km/h oder auf dem Mount Wellington in Tasmanien mit 131 km/h.

In den kommenden Tagen wird sich das Tief langsam nach Südosten verlagern. Zunächst muss man in den Küstenregionen noch mit Wind und Regen rechnen, in weiterer Folge kommt es aber zu einer Wetterberuhigung.

Quelle Titelbild: JMA / UBIMET

Regen und Sturm in Südaustralien

Schnee in den Australischen Alpen ©pixabay

Ein Tief zieht in den nächsten Tagen über den Süden von Australien hinweg. Dessen Kaltfront sorgt am Mittwoch von Adelaide über Melbourne bis Canberra für stürmisch auffrischenden Wind. Anschließend ziehen zahlreiche Schauer mit Sturmböen über das Land, im Stau der Australischen Alpen regnet es länger anhaltend und kräftig.

Schnee auf den Bergen

In den australischen Alpen gibt es mehrere Ski Resorts. Die Saison beginnt zwar erst Anfang Juni, doch können sich die Betreiber bereits auf eine erste Grundlage freuen. Die Schneefallgrenze sinkt mit dem Herbststurm auf 1000 m, oberhalb von rund 1300 m kommen rund 30 cm Neuschnee zusammen.