Warnlagebericht

Aktuelle Wetterlage

Der Alpenraum befindet sich derzeit im Einflussbereich eines kräftigen Hochdruckgebiets mit Kern über der Ukraine, flankiert von Tiefdruckgebieten über Süd- und Westeuropa. Dadurch herrscht meist ruhiges Winterwetter. Mit einer markanten Südostströmung wird bodennah zudem trockene Kaltluft herangeführt, wodurch die Nebelneigung insbesondere von Osten her zurückgeht. In der Folge dominieren sonnige, jedoch zunehmend frostige Wetterverhältnisse. Entlang der Nordalpen bleibt es aufgrund föhniger Effekte etwas milder.

Überblick Warnungen

WIND
Die Vorwarnungen und Warnungen an der Alpennordseite und im Mühl- und Waldviertel bleiben bis Dienstagabend aufrecht.

Wetterausblick

Heute Dienstag scheint in den meisten Landesteil die Sonne. Im Waldviertel und im Südosten ist es trüb durch Hochnebel, der hier sich hier teilweise nicht auflösen wird. Der Südföhn an der Alpennordseite bzw. der Südostwind im Donauraum und im Wiener Becken lässt langsam etwas nach, weht aber in exponierten Lagen noch lebhaft mit teils kräftigen Windböen.

Der Mittwoch bringt vielerorts einmal mehr strahlenden Sonnenschein, lediglich vereinzelt ist mit Nebel zu rechnen. Im Osten und Südosten hält sich hingegen längere Zeit Hochnebel, es bleibt aber auch dort trocken. Gegen Abend zeigen sich ganz im Westen harmlose Schleierwolken. Der Wind weht schwach bis mäßig, vom Seewinkel bis ins nördliche Waldviertel weiterhin lebhaft aus Südost.

Am Donnerstag wird der Nebel- und Hochnebel im Donauraum, im Osten und Südosten wieder häufiger und zäher, auch darüber ziehen im Tagesverlauf aus Südwesten einige Wolken durch. Es bleibt jedoch weiterhin trocken, am längsten zeigt sich die Sonne vom Montafon die Alpennordseite entlang bis ins Mariazellerland. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Südost.

Am Freitag nähert sich ein Tiefdruckgebiet aus dem Mittelmeeraum. In den Niederungen hält sich zäher Nebel und Hochnebel. Darüber ziehen aus Südwesten langsam hohe und mittelhohe Wolkenfelder auf. An der Grenze zu Italien sind Nachmittags und Abends erste Flocken möglich. In den Alpen wird der Südföhn wieder ein Thema, ebenso der lebhafte Ostwind im Wiener Becken und im Donauraum.

Autor

David Kurz
Dienstag, 20. Januar 2026, 11:30 Uhr