Warnlagebericht Deutschland

Aktuelle Wetterlage

Am Montag bzw. auch am Dienstag macht sich von Frankreich her besonders in der Südhälfte Deutschlands Hochdruckeinfluss bemerkbar, im Norden sorgen zwei weitere Tiefs im Bereich der Nordsee für neue, teils kräftige Schneefälle. Zur Wochenmitte zieht schließlich das Frontensystem eines Ostseetiefs über das Land hinweg und bringt in der weiterhin kalten Luftmasse regional mäßigen bis kräftigen Schneefall. Erst zwischen Donnerstag und Freitag erreicht ein atlantisches Sturmtief aus Westen das Land und räumt die Kaltluft schrittweise aus. Dabei kann es gebietsweise zu Schneefall und gefrierendem Regen kommen.

Überblick Warnungen

SCHNEE
Die Warnungen gelten großteils bis Sonntagabend, im äußersten Norden auch bis Montagabend und an der Ostsee teils bis in die Nacht auf Dienstag.

Warnausblick

Der Montag präsentiert sich bis auf einzelne Schneeschauer im Norden und Westen des Landes meist ruhig. Lediglich in Schleswig-Holstein und auf den Ostfriesischen Inseln kann es noch teils kräftig schneien.

Am Dienstag kommen an der Nordsee neuerlich mäßige Schneeschauer auf, auf den Inseln und direkt an der Küste kann sich tagsüber jedoch zeitweise auch Regen dazu mischen. Hier frischt zudem starker Westwind auf, in exponierten Lagen sind Sturmböen einzuplanen.

Zur Wochenmitte schneit es vor allem im Norden und Westen aus jetziger Sicht gebietsweise, bei mäßig bis stark auffrischendem Südwestwind sind hier auch Schneeverwehungen ein Thema.  Nach Südosten zu fällt der Schneefall tagsüber deutlich schwächer aus.

Autor

Isabella Winterer
Montag, 5. Januar 2026, 03:00 Uhr