Das Zentraltief namens DORCAS befindet sich am Mittwoch genau zwischen Island und Großbritannien. An dessen Südflanke zieht ein kräftiges Randtief hinweg, das vom Britischen Wetterdienst den Namen ALI bekommt. ALI trifft am Mittwoch in der Früh mit voller Wucht auf die Westküste von Irland, dabei sind Böen von 120 bis 140 km/h zu erwarten. Tagsüber zieht das Sturmfeld weiter über Nordirland und Schottland hinweg. Verbreitet sind dabei Böen zwischen 100 und 120 km/h zu befürchten.
Erster Herbststurm kommende Woche?
Orkan ALI ist ein erster Vorbote für eine deutlich an Aktivität zunehmende Tiefdrucktätigkeit über dem Atlantik, die in den kommenden Tagen auch Deutschland immer mehr beeinflusst. Bereits am Freitag sorgt die Kaltfront eines weiteren Randtiefs im Nordseeumfeld für schwere Sturmböen von knapp über 100 km/h und in der Nordhälfte wird es verbreitet stürmisch.
Zudem gibt es erste Anzeichen für einen sehr starken Sturm am Sonntag oder Montag, der der erste kräftige Herbststurm in diesem Jahr werden könnte. Sobald sich die Anzeichen erhärten, werden wir genau darüber berichten.
Hier ein Video aus Irland vom letztjährigen Sturm OPHELIA, morgen könnten uns ähnliche Bilder von der Grünen Insel erreichen.
Bleiben Sie immer rechtzeitig über aktuelle Unwetterereignisse informiert! Melden Sie sich für unsere Push-Benachrichtigungen an: https://uwr.de/de/notification
Ein Tag wird als Sommertag gezählt, wenn der Höchstwert 25 Grad erreicht oder überschreitet. In Andau wurden heuer bisher 121 Sommertage registriert und bis Freitag erhöht sich die Zahl noch auf unglaubliche 125 Sommertage. Auch in vielen Landeshauptstädten wurden neue Rekorde erreicht. Voraussichtliche Sommer- und Hitzetage bis einschließlich Freitag 21. September:
Stadt
Sommertage
Hitzetage
Wien (Hohe Warte)
111 (neuer Rekord)
36
Eisenstadt
107 (neuer Rekord)
33
St. Pölten
103 (neuer Rekord)
32
Innsbruck – Uni
101
36
Salzburg
100 (neuer Rekord)
35
Graz
99
26
Linz
98 (neuer Rekord)
33
Klagenfurt
92
25
Bregenz
87 (neuer Rekord)
19
Mehr Hitzetage im Jahr 2003
Bei den Hitzetagen, also Temperaturen über 30 Grad, wird der Rekord von 2003 mit 56 Tagen in Leibnitz nicht ganz erreicht. Die meisten Hitzetage gab es in diesem Jahr mit 51 in Hohenau an der March und bis Freitag kommen noch maximal 1 bis 2 Hitzetage dazu, somit wird der Rekord aus dem Jahr 2003 knapp nicht gebrochen.
Am Nachmittag gehen in Vorarlberg und Tirol verbreitet Schauer und Gewitter nieder, die sich am Abend ausbreiten auf:
Salzburg
Oberkärnten
Innviertel
Salzkammergut
Dabei können die Gewitter lokal kräftig ausfallen und vor allem größere Regenmengen bringen. Besonders gefährdet sind wieder die von Unwetter bereits heimgesuchten Regionen im Pinzgau und Pongau. Die Gewitter dauern bis weit in die Nacht hinein an, das Wetter beruhigt sich erst nach Mitternacht von Westen her.
Bleiben Sie immer rechtzeitig über aktuelle Unwetterereignisse informiert! Melden Sie sich für unsere Push-Benachrichtigungen an: https://uwz.at/de/notification
In den kommenden Tagen müssen sich die Bewohner sowie die Urlauber in Spanien, Italien und der nordafrikanischen Küste auf teils heftige Gewitter einstellen. Die ausgetrockneten und verhärteten Böden können kaum Wasser aufnehmen, somit sind mit den Gewittern lokale Sturzfluten und Überschwemmungen zu befürchten. Teilweise kam es schon in der vergangenen Woche zu dramatischen Szenen, wie das folgende Video aus der Nähe von Granada zeigt:
Warmes Mittelmeer fördert Gewitter
Nicht nur die Luft ist merklich wärmer als gewöhnlich, auch die Wassertemperaturen des Mittelmeers sind deutlich höher als in einem durchschnittlichen September.
Derzeitige Abweichung der Wassertemperaturen
Durch das warme Meerwasser wird die Entstehung von Gewittern erleichtert. Dazu können die Gewitter mehr Feuchtigkeit aufnehmen und somit lokal für große Regenmengen sorgen.
Bleiben Sie immer rechtzeitig über aktuelle Unwetterereignisse informiert! Melden Sie sich für unsere Push-Benachrichtigungen an: https://uwr.de/de/notification
Ein Hoch sorgt in den kommenden Tagen für sehr warmes Spätsommerwetter mit Höchstwerten meist zwischen 24 und 28 Grad, lokal wird es auch wärmer. Die Luft ist allerdings nicht ganz stabil, vor allem am Dienstag im Westen und am Mittwoch im gesamten Bergland ist mit Gewittern zu rechnen. Im Flachland bleibt es hingegen meist trocken und bei den Temperaturen kann man an den Nachmittagen sogar noch Baden gehen.
Kaltfront beendet Altweibersommer
In der Nacht von Freitag auf Samstag geht der Altweibersommer mit einer durchziehenden Kaltfront zu Ende. Sie hat zwar nicht allzu viel Regen im Gepäck, allerdings kühlt es markant ab. Der Samstag verläuft 10 bis 15 Grad kühler als die Tage zuvor. Hier ein Vergleich der prognostizierten Höchstwerte am Freitag und Samstag.
Nicht nur in Mitteleuropa, auch im gesamten Mittelmeerraum herrscht derzeit noch warmes Spätsommerwetter. Dabei sind nicht nur die Lufttemperaturen ungewöhnlich hoch, sondern auch das Mittelmeer ist deutlich wärmer als normal.
Derzeitige Abweichung der Wassertemperaturen
Durch das warme Meerwasser wird die Entstehung von Gewittern erleichtert. Dazu können die Gewitter mehr Feuchtigkeit aufnehmen und somit lokal für große Regenmengen sorgen.
Gefährliche Sturzfluten
Durch kleine Störungen und Tiefs sowie mit Hilfe der Orographie entstehen in den kommenden Tagen von Spanien bis Italien sowie an der nordafrikanischen Mittelmeerküste teils heftige Gewitter, die vor allem Sturzfluten und Überschwemmungen bringen. Hier zwei Videos aus der vergangenen Woche:
In den Alpen nochmals Gewitter
Österreich liegt am nördlichen Rand der feucht-labilen Luftmasse, wobei ein kleinräumiges Höhentief am Dienstag im Westen, am Mittwoch im gesamten Bergland nochmals für die Jahreszeit für recht kräftige Gewitter sorgt. Genaueres dazu folgt noch.
Bleiben Sie immer rechtzeitig über aktuelle Unwetterereignisse informiert! Melden Sie sich für unsere Push-Benachrichtigungen an: https://uwz.at/de/notification
Die Wahrscheinlichkeit für einen Landfall am Donnerstag an der Küste von North oder South Carolina sind sehr groß. Nach derzeitigem Stand scheint FLORENCE als Hurrikan der Kategorie 4 der fünfteiligen Saffir-Simpson-Skala auf Land zu treffen. Das bedeutet:
Spitzenböen bis knapp über 200 km/h
meterhohe Sturmflut
bis zu 400 l/m² innerhalb von 24 h
Noch besteht allerdings auch die Chance, dass der Hurrikan wenige hunderte Kilometer vor der Küste nach Norden abzieht. Die Schäden wären nicht ganz so fatal, allerdings müssten sich die Küstenbewohner trotzdem auf eine Sturmflut und starker Küstenerosion einstellen.
Hoch sorgt für ungewöhnliche Zugbahn
Seitdem die Zugbahnen von Hurrikans bestimmbar sind, gab es noch nie einen Hurrikan, der von der derzeitigen Position von FLORENCE die US-Ostküste erreichte. Normalerweise driften die Hurrikans nämlich noch über dem offenen Atlantik nach Norden ab. Doch in den kommenden Tagen befindet sich über dem Nordatlantik ein außergewöhnlich starkes Hoch, das hindert FLORENCE daran nach Norden abzuziehen. Daher bleibt dem Wirbelsturm nur der Weg in Richtung Ostküste der USA übrig:
Bleiben Sie immer rechtzeitig über aktuelle Unwetterereignisse informiert! Melden Sie sich für unsere Push-Benachrichtigungen an: https://uwr.de/de/notification
Bereits zur Wochenmitte gab es in Teilen von Spanien Unwetter mit großem Hagel. Nun befindet sich ein Tief genau über der Iberischen Halbinsel und sorgt für weitere Gewitteraktivität. Neben Hagel sind vor allem große Regenmengen und somit Sturzfluten die Hauptgefahr. Am Samstag gab es eine massive Sturzflut im 60 km südwestlich von Madrid gelegenen Ort Cebolla:
Das Tief bleibt der Iberischen Halbinsel auch in den kommenden Woche erhalten. Somit sind auch am Sonntag und in den darauffolgenden Tagen vor allem im Süden und Osten Spaniens teils kräftige Gewitter zu erwarten. Weitere Sturzfluten und Überschwemmungen sind zu befürchten.
Bleiben Sie immer rechtzeitig über aktuelle Unwetterereignisse informiert! Melden Sie sich für unsere Push-Benachrichtigungen an: https://uwz.at/de/notification
Die Pilzsaison ist nach wie vor in vollem Gange. In den heimischen Wäldern findet man derzeit vor allem:
Eierschwammerl
Steinpilze
Parasole
Schopf-Tintlinge
Auch in den tiefer gelegenen Laubwäldern geht es jetzt mit der Pilzsaison so richtig los. Doch Vorsicht: bei weitem nicht jeder Pilz ist für den Verzehr geeignet, neben ungenießbaren Arten gibt es auch einige hoch giftige Pilze.
Nur sammeln was man kennt
Am wichtigsten ist: Man sollte nur die Pilze mitnehmen, die man auch wirklich kennt. Wer Zweifel hat, ob die gesammelten Pilze essbar sind, sollte lieber einen Pilzsachverständigen aufsuchen. Zwar bieten auch gute Pilzbücher wertvolle Hilfen beim Bestimmen, sie können aber nicht die praktische Erfahrung ersetzen.
Pilze suchen will gelernt sein
Die gefährlichsten Giftpilze lassen sich recht gut zu erkennen. Den hoch giftigen weißen Knollenblätterpilz kann man von seinem Doppelgänger, dem Champignon daran unterscheiden, dass er wirklich reinweiße Lamellen hat. Steinpilze erkennt man wiederum daran, dass sich das Fleisch und die Röhren beim Drücken oder schneiden nie blau verfärben. Anfängern empfiehlt sich auf jeden Fall die Teilnahme an geführten Pilzexkursionen. Hier werden bei mehrstündigen Spaziergängen bekannte Speise- und Giftpilze vorgestellt.
Der Hurrikan FLORENCE hat sich am 1. September knapp südlich der Kapverdischen Inseln gebildet und sich bis Mittwoch zu einem Hurrikan der Kategorie 4 verstärkt. Allerdings geriet der Tropensturm danach unter den Einfluss stärkerer Höhenwinde, sodass sich der Sturm aktuell zu einem tropischen Tief abschwächte.
Rasche Verstärkung erwartet
Nun gelangt der Sturm aber in den Einflussbereich des sehr warmen Golfstroms mit Oberflächenwassertemperaturen von bis zu 30 Grad. Dazu nehmen die Höhenwinde wieder deutlich ab. In den kommenden Tagen ist mit einer raschen Intensivierung des Hurrikans zu rechnen. Am Dienstag erreicht er wohl wieder die Kategorie 4, der fünfteiligen Saffir-Simpson-Skala.
Hoch blockiert Hurrikan
Seit Beginn der regelmäßigen Wetteraufzeichungen gab es noch nie einen Hurrikan, der von der derzeitigen Position von FLORENCE die US-Ostküste erreichte. Denn normalerweise drehen die Hurrikans noch über dem offenen Atlantik nach Norden ab. Doch in den kommenden Tagen befindet sich nördlich des Sturms ein außergewöhnlich starkes Hochdruckgebiet, das hindert Florence daran nach Norden wegzuziehen. Daher bleibt dem Wirbelsturm nur der Weg in Richtung Ostküste der USA übrig.
Ein Großteil der Wettermodelle prognostiziert den Landfall am Donnerstag an der Küste von North oder South Carolina. Dabei ist mit enormen Schäden zu rechnen, immerhin bringt der Hurrikan nach derzeitigem Stand:
Spitzenböen bis zu 200 km/h
meterhohe Sturmflut
im Landesinneren bis zu 400 l/m² innerhalb von 24 h
Noch besteht allerdings auch die Chance, dass der Hurrikan knapp vor der Küste noch nach Norden abzieht. Die Auswirkungen wären nicht ganz so zerstörerisch, allerdings müssten sich die Küstenbewohner trotzdem auf eine Sturmflut und starker Küstenerosion einstellen.
Bleiben Sie immer rechtzeitig über aktuelle Unwetterereignisse informiert! Melden Sie sich für unsere Push-Benachrichtigungen an: https://uwz.at/de/notification
Zu Monatsbeginn sorgte ein Höhentiefs über Norditalien für kräftige Gewitter im Osten Österreichs. Wir berichteten darüber hier: Italientief sorgte für Starkregen und Gewitter. Dieses Höhentief hat mittlerweile das Schwarze Meer erreicht und sorgt dort für unbeständiges Wetter.
Die vergleichsweise kühle Luft in der Höhe über den noch sehr warmen Wasser sorgt für eine labile Schichtung der Luft. An der Südostküste der Krim kam es somit am Donnerstagabend zu einem kräftigen Gewitter mit mehreren Wasserhosen.
Bleiben Sie immer rechtzeitig über aktuelle Unwetterereignisse informiert! Melden Sie sich für unsere Push-Benachrichtigungen an: https://uwz.at/de/notification
Am Freitag noch unbeständig, danach Altweibersommer
Am Freitag gehen bis auf das östliche Flachland verbreitet Schauer und Gewitter nieder. Am Samstag halten sich anfangs verbreitet Wolken, im Tagesverlauf setzt sich aber immer öfter die Sonne durch. Bis auf einzelne Schauer im Bergland bleibt es bereits trocken. Am Sonntag stellt sich nach Nebelauflösung sonniges Spätsommerwetter ein, das bis weit in die kommende Woche anhält.
Freitag
16 bis 21, im Osten bis 26 Grad
Samstag
20 bis 26 Grad
Sonntag
22 bis 28 Grad
Bis zu 30 Grad zur Wochenmitte
In der kommenden Woche kann man sich auf ein paar sonnige Tage einstellen, selbst über dem Bergland entstehen nur wenige, harmlose Quellwolken. Somit gibt es perfektes Wander- und Bergwetter. Die Temperaturen steigen bis zur Wochenmitte täglich an, sodass spätestens am Mittwoch in den Niederungen die 30-Grad-Marke geknackt wird. Allerdings nimmt aufgrund der langen Nächte die Nebelneigung in den Tal- und Beckenlagen sowie in Gewässernähe zu.
Ende nicht in Sicht
Das Ende des Altweibersommers ist nach derzeitigem Stand noch nicht absehbar. Auch in der zweiten Wochenhälfte der kommenden Woche geht es mit Höchstwerte von 25 bis 30 Grad freundlich weiter und erst zum kommenden Wochenende hin nimmt die Schaueraktivität im Bergland wohl langsam wieder zu. Ob damit das Ende des Altweibersommer eingeläutet wird, muss noch abgewartet werden.
Am Donnerstag bilden sich von Vorarlberg bis Salzburg und Kärnten ein paar Gewitter, bis auf lokalen Starkregen bleiben diese aber harmlos. Die unwetterträchtigen Gewittern verlagern sich nun mehr in den Süden in den Mittelmeerraum. So gab es am Mittwoch im Norden von Spanien und teilweise auch im Süden von Frankreich heftige Gewitter.
Hagel bis 10 cm Durchmesser
Mit den Gewittern gab es verbreitet großen Hagel mit Korngröße von 3 bis 5 cm. Lokal wurde noch deutlich größerer Hagel von bis zu 10 cm Durchmesser gemeldet. Hier ein Foto aus Albalate del Arzobispo, einem kleine Ort südlich von Saragossa:
Und auch im Süden von Frankreich, nahe der Pyrenäen kam es zu Hagel:
Bleiben Sie immer rechtzeitig über aktuelle Unwetterereignisse informiert! Melden Sie sich für unsere Push-Benachrichtigungen an: https://uwz.at/de/notification
Bereits in der Früh gehen vom Saarland bis zum Münsterland ein paar Schauer, vereinzelt auch Gewitter nieder. Im Tagesverlauf verlagert sich die Schauer-und Gewitteraktivität weiter nach Osten und in den Süden.
Am Nachmittag gehen dann in einem Steifen von der Nordsee bis zum Alpenrand einige Gewitter, die sich gerade nach Süden zu kaum verlagern. Somit besteht hier die Gefahr von punktuell großen Regenmengen, samt lokalen Überflutungen. Am gefährdetsten sind die Mittelgebirgsregion von:
Hessen
Thüringen
Baden-Württemberg
westliches Bayern
Trocken weiterhin im Osten
Von der Ostsee bis zum Erzgebirge bleibt es hingegen auch am Donnerstag trocken und spätsommerlich warm. Da sich die Kaltfront immer mehr abschwächt sind dann auch am Freitag in Osten nur wenige Schauer unterwegs, die kaum die Trockenheit lindern.
Bleiben Sie immer rechtzeitig über aktuelle Unwetterereignisse informiert! Melden Sie sich für unsere Push-Benachrichtigungen an: https://uwr.de/de/notification
Derzeit ziehen kräftige Schauer von Tschechien über Bayern, Thüringen und Sachsen westwärts. Dabei kann es stellenweise kräftig regnen, 15 bis 20 l/m² sind innerhalb 1 Stunde möglich.
In der labilen und feuchten Luft entstehen am Nachmittag vermehrt Gewitter, hauptsächlich betroffen sind diese Regionen:
Erzgebirge
Franken
Oberbayern
Thüringer Wald
Vereinzelt treten Gewitter aber auch weiter westlich auf. Mit den Gewittern kann es punktuell zu großen Regenmengen von bis zu 35 l/m² kommen.
Dürre hält an
In den am schlimmsten von der Dürre betroffenen Regionen bleibt es hingegen meist trocken und auch in den kommenden Tagen ist kein ergiebiger Regen in Sicht. Bis auf ein paar Schauer am Donnerstag und Freitag bleibt es trocken und weiterhin zu warm.
Bleiben Sie immer rechtzeitig über aktuelle Unwetterereignisse informiert! Melden Sie sich für unsere Push-Benachrichtigungen an: https://uwr.de/de/notification
Am Montag als auch am Dienstag sind weitere kräftige Schauer und Gewitter zu erwarten, die stellenweise wieder große Regenmengen in nur kurzer Zeit bringen. Da die Böden zunehmend gesättigt sind, besteht besonders vom Seewinkel über das Marchfeld bis ins nördliche Weinviertel sowie im Wienerwald eine erhöhte Gefahr von Überflutungen und Hangrutschungen. Auch Bäche und kleinere Flüsse können in den betroffenen Regionen Hochwasser führen.
Große Regenmengen
Seit Freitag hat uns ein Italientief fest im Griff und steuert feucht-labile Luft in den Ostalpenraum. Vor allem von Kärnten über die Steiermark bis ins östliche Flachland regnete es ergiebig. Verbreitet fielen seit Freitag in diesen Regionen 60 bis 90 Liter pro Quadratmeter. Vom Weinviertel bis zum Seewinkel gab es mit Gewittern lokal innerhalb von 48 Stunden über 100 Liter pro Quadratmeter. Somit kam in 2 Tagen mehr Regen zusammen als üblicherweise im gesamten September. Hier die Top 3:
Neben dem Starkregen gab es aber im Osten des Landes am Wochenende auch ein Blitzspektakel zu sehen. Mehrere Gewittergebiete zogen am Samstag und Sonntag vor allem über das Burgenland, Wien und das Weinviertel. Das Blitzmesssystem von UBIMET registrierte insgesamt 42.826 Blitze, allein in Wien gab es 1.292 Blitze. In den ersten zwei Septembertagen zuckten viermal soviel Blitze vom Himmel als im gesamten September 2017. Zudem gab es über Wien am Wochenende mehr Blitze als in allen September der vergangenen 15 Jahre zusammen.
Besonders heftig waren die Gewitter am Sonntagabend, sie zogen vom Neusiedler See über den Osten von Wien bis ins Weinviertel. Neben Starkregen gab es im Zuge der Gewitter auch Sturmböen und Hagel, von Schäden und überfluteten Kellern wurde vor allem von Schwechat bis Mistelbach berichtet.
Bleiben Sie immer rechtzeitig über aktuelle Unwetterereignisse informiert! Melden Sie sich für unsere Push-Benachrichtigungen an: https://uwz.at/de/notification
In den kommenden Stunden nimmt die Schauer und Gewitteraktivität von Südosten her wieder zu, vor allem ganz im Osten vom Burgenland über Wien bis ins Weinviertel sind am Abend und in der Nacht auch wieder heftige Gewitter zu erwarten.
Dabei sind in diesen Regionen neuerlich um die 50 l/m² in kurzer Zeit zu erwarten. Da die Böden zunehmend gesättigt sind, steigt die Überflutungsgefahr in den Nachtstunden deutlich an! Hangrutschungen sind möglich und Bäche oder kleinere Flüsse können über die Ufer treten.
Am Samstag 30.000 Blitze
Am Samstag gab es österreichweit knapp über 30.000 Blitze und das obwohl nur eine relativ kleine Fläche betroffen war. So gab es Gewitter nur vom Lavanttal über den Wechsel bis ins Weinviertel und östlich davon.
Auch die Regenmengen waren beachtlich, von Kärnten über die Steiermark bis nach Niederösterreich prasselten verbreitet 30 bis 60 l/m² vom Himmel. Anbei die Regensummen vom Samstag:
Bereits um die 50 mm #Regen heute und es gehen weitere Schauer nieder. Kommt im Mittel nur etwa einmal pro Jahr vor, dass die 40 mm vom manuellen Messgerät nicht ausreichen. pic.twitter.com/KZUecDEDMd
Bleiben Sie immer rechtzeitig über aktuelle Unwetterereignisse informiert! Melden Sie sich für unsere Push-Benachrichtigungen an: https://uwz.at/de/notification
Der Sommer 2018 ist der viertwärmster Sommer seit es Wetteraufzeichnungen gibt, knapp geschlagen nur vom Sommer 2017, 2015 und 2003. Dazu verlief er oft trocken und recht gewitterarm, vor allem der Juli.
Hitze und viel Sonnenschein
Die meisten Hitzetage, nämlich 48, registrierte Hohenau an der March im nördlichen Weinviertel, gefolgt vom burgenländischen Andau mit 44 Tagen. Auch bei der Anzahl der Sommertage sind diese beiden Orte top, insgesamt gab es in diesem Sommer an 78 von möglichen 92 Tagen Höchstwerte über 25 Grad. Bei den Tropennächten hat die Bundeshauptstadt die Nase vorn, insgesamt gab es unglaubliche 42 Tropennächte in der Wiener Innenstadt, Dazu gab es reichlich Sonnenschein, österreichweit konnte man die Sonne rund 25 Prozent länger genießen als in einem durchschnittlichen Sommer.
Extreme Trockenheit
Besonders betroffen von der Trockenheit waren die Regionen von Vorarlberg bis Oberösterreich und dem Waldviertel, hier fielen teilweise nur 30 Prozent des üblichen Sommerregens. Eine Spur zu nass war der Sommer nur am Alpenostrand sowie im Südosten.
Kurze Kaltphasen
In allen drei Sommermonaten gab es auch kurze Kaltphasen. So gab es am 23. Juni in Obergurgl noch Frost, Anfang Juli trat im Waldviertel und Wienerwald immerhin Bodenfrost auf und am vergangenen Wochenende fiel Schnee bis auf knapp unter 1000 m. Dazu wurden in der Nacht auf Montag mit -1,6 Grad in Flattnitz die Tiefstwerte des diesjährigen Sommer erreicht.
Hier noch zusammengefasst ein paar Zahlen zum Sommer 2018:
Höchstwert: 38,0 Grad in Haag (NÖ) am 09. August
Tiefstwerte: -1,6 Grad in Flattnitz (K) am 27. August
Während im Süden und Osten noch die Sonne scheint, fällt im Westen seit der Nacht Regen. Zudem haben sich nun in den Tauern erste Gewitter gebildet.
Aktuelles Satellitenbild @UBIMET, EUMETSAT
In den kommenden Stunden muss man besonders im Süden mit kräftigen Gewittern rechnen. Starkregen geht als Hauptgefahr von den Gewittern aus, lokal sind aber auch Sturmböen und kleiner Hagel möglich.
Unwetter in Tirol am Mittwochabend
Bereits am Mittwochabend sorgt die Kaltfront in Vorarlberg und Tirol für kräftige Gewitter. Stark betroffen war vor allem der Bezirk Imst, hier gab es mehrere Murenabgänge und überflutete Keller. In Roppen wurde ein Auto von einer Mure erfasst, die drei Insassen konnten sich aber rechtzeitig in Sicherheit bringen. Hier noch die Regenmengen der vergangenen Nacht:
Regenmengen in der vergangenen Nacht
Bleiben Sie immer rechtzeitig über aktuelle Unwetterereignisse informiert! Melden Sie sich für unsere Push-Benachrichtigungen an: https://uwz.at/de/notification
Wer in den letzten Ferientage nochmals den Hochsommer genießen will, sollte unbedingt ans Mittelmeer reisen. Das lohnt sich auch, weil in Österreich verläuft das Wochenende trüb, unbeständig und recht kühl. Hingegen frohlocken im Großteil von Südeuropa noch Sonnenschein und Höchstwerte zwischen 30 und 35 Grad. Nur an die Obere Adria sollte man nicht unbedingt fahren, hier sorgt nämlich ein Tief für zahlreiche Gewitter und nur bedingt warmes Sommerwetter.
Warmes Mittelmeer
Das Mittelmeer ist kaum kühler als im Hochsommer und lädt somit zum Schwimmen ein. Hier ein paar aktuelle Wassertemperaturen:
Im Großteil des Landes dominiert den ganzen Tag über der Sonnenschein und mit Höchstwerten um die 30 Grad wird es nochmals heiß. In Vorarlberg verdichten sich aber im Laufe des Nachmittags die Wolken und am späten Nachmittag muss man mit kräftigen Gewittern rechnen, die sich abends auf Tirol ausbreiten. Dabei sind lokal Hagelschlag und Sturmböen möglich, ganz so schlimm wie gestern in Spanien (siehe Video ) dürfte es aber nicht werden.
Am Donnerstag weitere Gewitter
In der Nacht breiten sich die Gewitter unter Abschwächung auf Salzburg und Oberösterreich aus. Am Donnerstag entstehen dann besonders im Süden und Osten im Vorfeld der Front kräftige Gewitter. Details dazu folgen morgen.
Bleiben Sie immer rechtzeitig über aktuelle Unwetterereignisse informiert! Melden Sie sich für unsere Push-Benachrichtigungen an: https://uwz.at/de/notification
Im aktuelle Satellitenbild erkennt man schön das Tiefzentrum, das derzeit noch westlich von Paris liegt. An der Vorderseite des Tiefs zieht noch eine schwache Gewitterlinie ostwärts Richtung Belgien.
Aktuelles Satellitenbild von 8 Uhr @UBIMET, EUMETSAT
In Deutschland scheint noch verbreitet die Sonne und es wird nochmals hochsommerlich heiß mit Höchstwerten knapp über der 30-Grad-Marke. Ab Mittag erreichen dann erste Schauer und Gewitter NRW, Rheinland-Pfalz und das Saarland.
Kräftige Gewitter im Südwesten
Am Nachmittag breiten sich die Gewitter langsam ostwärts aus, vor allem im Südwesten besteht dabei lokal nochmals Unwettergefahr. Hier bringen die Gewitter mitunter:
Starkregen mit 40 l/m² pro Stunde
Hagel bis 3 cm Korngröße
Sturmböen bis zu 80 km/h
Trocken und heiß bleibt es in der Osthälfte, hier sorgt die Kaltfront erst in der Nacht für ein paar Schauer.
Bleiben Sie immer rechtzeitig über aktuelle Unwetterereignisse informiert! Melden Sie sich für unsere Push-Benachrichtigungen an: https://uwr.de/de/notification
Im Vorfeld einer markanten Kaltfront breiten sich am Freitag rasch Schauer und kräftige Gewitter auf den gesamten Ostalpenraum aus. Am Samstag kommt die Kaltfront über den Alpen zu liegen, zudem bildet sich über Oberitalien ein kleines Tief. Das führt vor allem im Süden zu gewittrig verstärktem und ergiebigem Regen.
Neuschnee im Hochgebirge
Außerdem fließt aus Norden immer kältere Luft ein, sodass die Schneefallgrenze bis Sonntagfrüh bis knapp unter 2.000 m absinkt, in den Nordalpen schneit er kurzzeitig bis auf 1.500 m herab. In den Gletscherregionen am Alpenhauptkamm sind am Wochenende 20 bis 40 cm Neuschnee zu erwarten. Erst im Laufe des Sonntags beruhigt sich von Westen her das Wetter.
Ungünstige Tourenbedingungen
Aufgrund des Wintereinbruchs ist von Hochgebirgstouren an diesem Wochenende abzuraten. Durch Nässe und Wind unterkühlt der Körper rasch und stellenweise dichter Nebel kann die Orientierung erschweren. Hier noch die Temperaturen der kommenden Tage:
Der Sommer und damit auch die Gewittersaison neigt sich allmählich dem Ende zu. Am Donnerstag sind aber im Vorfeld einer Kaltfront vor allem in der Südhälfte nochmals heftige Gewitter zu erwarten. Nach einem heißen Tag sind am Abend auch in Thüringen, Sachsen im südlichen Sachsen-Anhalt und Brandenburg kräftige Gewitter möglich. Für Berlin besteht nur ein leicht erhöhtes Gewitterrisiko. Die Gewitter bringen:
bis zu 35 l/m² innerhalb 1 Stunde
Hagel bis zu 3 cm Korngröße
vor allem im Osten auch Böen bis zu 90 km/h
Bereits erste Gewitter im Süden
In Baden-Württemberg und Bayern kommt es stellenweise bereits seit den frühen Morgenstunden zu Gewittern. Diese verlagern sich derzeit kaum, weshalb punktuell größere Regenmengen zusammenkommen. Mit der Annäherung der Kaltfront ziehen die Gewitter am Nachmittag und Abend wieder schneller durch.
Das aktuelle Satellitenbild zeigt die Gewitter im Süden sowie die Kaltfront, die derzeit noch über England liegt:
Bleiben Sie immer rechtzeitig über aktuelle Unwetterereignisse informiert! Melden Sie sich für unsere Push-Benachrichtigungen an: https://uwr.de/de/notification
Bereits in den Morgenstunden gibt es von Vorarlberg bis Salzburg erste Schauer und Gewitter. Nördlich der Stadt Salzburg hat sich ein kräftiges stationäres Gewitter gebildet, wie man auch am Satellitenbild erkennen kann. Hier muss man mit ergiebigen Starkregen rechnen.
Nach einer kurzen Beruhigung am Vormittag bilden sich ab Mittag wieder verbreitet Gewitter im Bergland, die gegen Abend auch immer öfter auf das angrenzende Flachland ausgreifen. Östlich der Linie Graz-Amstetten bleibt es hingegen meist trocken, allerdings sind am späten Abend auch in diesen Regionen lokale Gewitter nicht mehr ausgeschlossen. Mit den Gewittern kommt es vor allem zu:
Starkregen bis zu 40 Liter pro Quadartmeter innerhalb 1 Stunde
Bleiben Sie immer rechtzeitig über aktuelle Unwetterereignisse informiert! Melden Sie sich für unsere Push-Benachrichtigungen an: https://uwz.at/de/notification
Aufgrund der erhöhten Wassertemperaturen haben sich bestimmte Bakterien innerhalb der vergangenen 50 Jahre verdoppelt bis verdreifacht. Diese Bakterien sind für einige Krankheiten verantwortlich. So ist es nicht verwunderlich, dass eine Studie der National Academy of Science in den USA eine eindeutige Verbindung zwischen steigenden Wassertemperaturen des Nordatlantiks sowie der Nordsee und zunehmenden Erkrankungen der Küstenanrainer herstellen kann.
Steigende Anzahl an Krankheitsfällen
In den vergangenen Jahren gab es in den USA, aber auch in Europa mehr und mehr Personen, die durch die Meeresbakterien krank wurden. Das Problem ist erheblich, allein in den USA erkranken pro Jahr rund 80.000 Personen, 100 von ihnen versterben sogar. Den Weg in den Körper finden die Bakterien typischerweise über:
ungekochte oder unzureichend gekochte Fische
Meeresfrüchte
beim Baden im Meer über Schnittverletzungen der Haut.
Problem wird in Zukunft größer
In der Zukunft ist durch die weitere Erwärmung des Meeres eine Zunahme der Bakterien zu erwarten. Eine Studie von 17 europäischen Meeresinstituten warnte bereits im Jahr 2011 vor Kosten in Millionenhöhe für die Krankenversicherungen in den kommenden Jahren.
Der letzte Hurrikan der Hawaii traf, war Hurrikan INIKI im Jahr 1994. Damals verwüstet der Kategorie-4-Sturm große Teile der östlichen Inseln von Hawaii. Derzeit ist Hurrikan LANE ein Sturm der höchsten Kategorie-5 und verlagert sich in den kommenden Tagen langsam nordwestwärts in Richtung Hawaii. Dabei dürfte sich der Sturm nach derzeitigem Modellstand nur leicht abschwächen und der Inselgruppe am Wochenende bedrohlich nahe kommen.
Auch falls LANE knapp südlich an Hawaii vorbeizieht, muss vor allem am Wochenende mit intensivem Regen gerechnet werden. Über 200 Liter pro Quadratmeter kommen wohl zusammen, womit Überflutungen und Murenabgänge wahrscheinlich sind. Dazu wird es zusätzlich zu einer Sturmflut kommen.
Hier nochmals die stärksten Stürme der vergangenen 60 Jahre:
Dot
06.08.1959
Kategorie 1, bis zu 140 km/h
Iniki
11.09.1992
Kategorie 4, bis zu 230 km/h
Iselle
08.08.2014
Tropischer Sturm, bis zu 95 km/h
Darby
24.07.2016
Tropischer Sturm, bis zu 65 km/h
Bleiben Sie immer rechtzeitig über aktuelle Unwetterereignisse informiert! Melden Sie sich für unsere Push-Benachrichtigungen an: https://uwr.de/de/notification
In den vergangenen Wochen ging der Pegel der Donau aufgrund der andauernden Hitzewelle sukzessive zurück. Derzeit führt die Donau Niedrigwasser und das führt zu Problemen bei der Schifffahrt. Hier der Pegelstand bei Wildungsmauer östlich von Wien:
Pegelstandsverlauf der vergangenen Wochen http://www.doris.bmvit.gv.at
Kreuzfahrtschiffe in Wien gestrandet
Derzeit warten mehrere Kreuzfahrtschiffe in Wien auf ihre Weiterfahrt flussabwärts. In Ungarn gibt es nämlich keine Staustufen, die den Flusspegel höher halten könnten. Somit ist derzeit eine Weiterfahrt nach Ungarn zu gefährlich, die Schiffe könnten auf Grund laufen. Somit werden die Passagiere mittels Busse an ihre Ziele gebracht.
Auswirkungen auf Gütertransport
Frachtschiffbetreiber müssen derzeit mit großen Einbußen leben. Aufgrund des Niedrigwassers können Sie ihre Schiffe nur zu 50 Prozent beladen, damit die Schiffe nicht auflaufen. Dadurch entstehen zusätzliche Kosten und die Aufträge können nicht rechtzeitig abgearbeitet werden.
Ende in Sicht
Mit dem Wetterumschwung am Wochenende fällt auch im Einzugsgebiet der Donau wieder reichlich Regen, somit sollte sich die Lage in der kommenden Woche langsam entspannen.
Bleiben Sie immer rechtzeitig über aktuelle Unwetterereignisse informiert! Melden Sie sich für unsere Push-Benachrichtigungen an: https://uwz.at/de/notification
Am Sonntag stellt sich Kaiserwetter ein. Von der Früh weg strahlt die Sonne von einem oftmals wolkenlosen Himmel. Im Bergland entstehen am Nachmittag ein paar flache Quellwolken. Einzig von der Silvretta über die Ötztaler Alpen bis zum Zillertal sind am späten Nachmittag kurze Wärmegewitter nicht ganz ausgeschlossen. Dazu steigen die Temperaturen auf sommerliche 26 bis 32 Grad.
Perfektes Wanderwetter
Bei solchen Temperaturen laden die warmen Seen zu Baden ein, aber auch für Bergtouren könnte das Wetter kaum besser sein. Das Gewitterrisiko ist äußerst gering und der Wind spielt kein große Rolle. Wer eine Wanderung rechtzeitig beginnt, hat auch nicht mit den hohen Temperaturen am Nachmittag zu kämpfen. Hier die Temperaturen am Sonntag:
3000 m
7 Grad
2000 m
16 Grad
1000 m
25 Grad
Himmelsspektakel am Nachthimmel
Auch ein längerer Aufenthalt in den Bergen bis in die Nacht hinein lohnt sich an diesem Wochenende. Die Perseiden erreichen ihren Höhepunkt, damit flitzen jede Menge Sternschnuppen über den Nachthimmel.
Am Donnerstag erreichte die Kaltfront zu Mittag den Westen des Landes, eine langgestreckte Gewitterfront brachte vom Schwarzwald über Hessen bis ins Emsland verbreitet schwere Sturmböen von 80 bis 100 km/h. Bis zum Abend verlagerte sich die Gewitterlinie in den Norden des Landes, dabei wurde in Büsum im Zuge der Gewitter eine Orkanböe von 140 km/h gemessen. Weitgehend verschont von den Unwettern blieb nur der äußerste Osten und Südosten des Landes.
234.050 – so lautet die beeindruckende Summe der Blitze, die sich am Donnerstag am Himmel über Deutschland entluden. Besonders betroffen war die Nordhälfte, so registrierte alleine Niedersachsen mit rund 100.000 Entladungen mehr als 40 Prozent aller Blitze.
Hier die tabellarische Auflistung der einzelnen Bundesländern:
Niedersachsen
103.220 Blitze
Schleswig-Holstein
28.712 Blitze
Mecklenburg-Vorpommern
20.055 Blitze
Brandenburg
17.911 Blitze
Sachsen-Anhalt
17.611 Blitze
Nordrhein-Westfalen
12.697 Blitze
Bayern
9.405 Blitze
Rheinland-Pfalz
8.711 Blitze
Hessen
7.155 Blitze
Baden-Württemberg
2.025 Blitze
Saarland
1.715 Blitze
Hamburg
1.340 Blitze
Bremen
1.314 Blitze
Sachsen
1.264 Blitze
Thüringen
638 Blitze
Berlin
276 Blitze
Aufgrund der schnellziehenden Front hielten sich die Regenmengen mit 10 bis 20 Liter pro Quadratmeter meist in Grenzen. Ein stationäres Gewitter bracht allerdings am Alpenrand in Garmisch-Partenkirchen knapp 50 Liter pro Quadratmeter.
Erste Gewitter ziehen bereits am Vormittag über den Westen des Landes, diese fallen aber noch nicht allzu heftig aus. Am Nachmittag nimmt die Unwettergefahr dann aber von Frankreich her rasant zu. Entlang der Kaltfront bildet sich eine lang gestreckte Gewitterlinie die gegen 14 Uhr vom Schwarzwald bis ins Emsland reicht. Mit den Gewittern gibt es starken Regen und stellenweise auch größeren Hagel, Hauptgefahr ist aber der Wind. Mit den Gewittern sind verbreitet schwere Sturmböen zu erwarten, stellenweise muss man mit Orkanböen bis 130 km/h rechnen! Auch Tornados können nicht ausgeschlossen werden.
Am Abend Unwetter im Osten
Die Gewitterlinie verlagert sich am Nachmittag nach Nordosten und erreicht am späten Abend auch Berlin. Dabei sind Böen bis zu 100 km/h weiterhin nicht ausgeschlossen.
Sturm an der Nordsee
In der Nacht auf Freitag zieht das Tiefzentrum dann über die Nordsee nordwärts und sorgt vor allem auf den Nordseeinseln für eine ungewöhnlich starken Sommersturm. Mit dem Sturmfeld sind ebenfalls Orkanböen möglich, vor allem davon betroffen sind:
Borkum, Juist und Norderney
Helgoland
Amrum, Föhr und Sylt
Am Freitag ist der Spuk dann vorbei und vor allem in der Nordhälfte stellen sich ein paar kühler Tage ein, im Süden wird es hingegen am Wochenende schon wieder heiß.
Der heißeste Tag des Jahres geht im Westen mit kräftigen Gewittern zu Ende. In Vorarlberg und Tirol ziehen aus Westen am Abend unwetterartige Gewitter auf, die sich in der Nacht weiter ostwärts auch auf Salzburg und Oberösterreich ausbreiten.
Die Gewitter bringen teils:
Hagel bis 3 cm Größe
Sturmböen bis 90 km/h
20 bis 40 Liter pro Quadratmeter
Unwetter am Mittwoch in Salzburg
Bereits am Mittwoch gab es im Bergland verbreitet Gewitter, besonders stark betroffen war dabei das Tiroler Unterland, der Pinzgau und die Stadt Salzburg. Hier sorgten Regenmengen von teilweise über 50 Liter Pro Quadratmeter in nur kurzer Zeit für Muren und überflutete Keller.
Besonders stark betroffen war die Stadt Salzburg von den Gewittern. So kam es im Landeskrankenhaus in Salzburg-Mülln zu einem Wassereintritt und auch die Besucher der Salzburger Festspiele waren im Festspielhaus nicht von den Wassermassen geschützt, wie das Video zeigt:
Insgesamt gab es 36.757 Blitze, die meisten davon in der Steiermark gefolgt von Tirol und Salzburg. Vor allem die Obersteiermark war auch von kräftigen Gewittern betroffen, die Schäden hielten sich hier aber meist in Grenzen.
Die Hitzewelle ist für die Hunde eine Qual und derzeit tragen Polizeihunde aufgrund der hohen Asphalttemperaturen zeitweise Schuhe. Die schützen die pflichtbewussten Vierbeiner vor Verbrennungen bei längeren Ausgängen. Die Polizeihunde sind es gewohnt, Schuhe zu tragen. Bei Gefahr von Glassplittern oder beim Durchsuchen eines Autos tragen die Hunde regelmäßig Schuhe.
Hundebesitzer aufgepasst
Generell wird Hundebesitzern angeraten, die Pfoten ihrer Vierbeiner bei der Hitze zu schützen. Schon beim Gassigehen kann es zu Verbrennungen kommen. Natürlich brauchen Hunde eine Eingewöhnungsphase um die Schuhe tragen zu können. Oder sie nützen die kühlen Morgenstunden für einen Ausgang.
Hier ein paar Tipps um die Hitze erträglich zu machen:
Ausreichend Wasser zum Trinken
Ab ins Wasser mit dem Hund, egal ob See, Bach oder nur der Wasserschlauch im Garten
Taifun SHANSHAN streift nach derzeitigen Berechnungen knapp an der japanischen Hauptinsel Honshu vorbei und trifft höchstens kurz auf Land, bevor dieser nach Nordwesten auf offenes Wasser abtriftet. Allerdings zieht der Taifun genau am Großraum Tokio vorbei, einer der dichtbesiedeltsten Regionen der Welt. Rund 40 Millionen Menschen sind davon betroffen.
Bei Regenmengen von über 200 Liter pro Quadratmeter in nur wenigen Stunden sind in der Region um Tokio massive Überflutungen zu befürchten. Dazu ist an der Küste mit einer Sturmflut zu rechnen und orkanartige Böen können zusätzlich für Schäden sorgen.
Der Tornado zog eine etwa 1 km lange Schneise der Verwüstung. Bei Windgeschwindigkeiten von maximal 120 bis 130 km/h wurden mehrere Bäume umgeworfen und in einigen Teilen von Queens kam es zu einem Stromausfall. Zum Glück war es schon recht spät, es gab weder Verletzte noch Tote.
Tornados sind selten in New York
Tornados treten in New York äußerst selten auf. So gab es seit 1950 nur 10 Tornados in der Metropole, wobei es eine Zunahme in den letzten zwei Jahrzehnten gab. Bisher von einem Tornado verschont blieb von den fünf großen Stadtteilen New Yorks nur Manhatten.
Die Hitzewelle mit Höchstwerte jenseits der 30 Grad und die sehr lauen Nächte sorgen nochmals für einen deutlichen Anstieg der Wassertemperaturen unserer heimischen Seen. So werden verbreitet Temperaturen zwischen 23 und 28 Grad gemessen. Somit ist so mancher See wärmer als die Adria oder das Mittelmeer.
Erfrischung in den Bergseen
Wer noch Erfrischung sucht, der muss schon etwas höher hinauf. Der größte See Tirols, der Achensee auf knapp 1000 m, bietet mit 20 Grad Wassertemperatur noch eine richtige Abkühlung. Noch kühler sind dann die kleinen Gebirgsseen im Gebirge, die selbst jetzt im Hochsommer kaum 15 Grad erreichen. Hier lässt man am besten nur die Füße ins Wasser baumeln.
Anbei eine Auswahl an Seetemperaturen aus ganz Österreich:
Mit 173.440 Blitzen gab es in diesem Juli rund 450.000 Entladungen weniger als im Vorjahr. Das blitzreichste Bundesland war mit insgesamt 50.036 Blitzen Niederösterreich, auf das rund 30 Prozent aller Juli-Blitze entfielen. Im Bezug auf die Blitzdichte hat allerdings Wien mit rund fünf Blitzen pro Quadratkilometer die Nase vorne.
Die blitzreichsten Bezirke finden sich in der Steiermark und im Burgenland, angeführt vom Bezirk Weiz mit 8.063 Entladungen. Gefolgt von Hartberg-Fürstenfeld mit 7.245 Blitzen und Neusiedl am See mit 5.246 Entladungen. Die Bezirke mit der größten Blitzdichte liegen allesamt in Wien, angeführt von Favoriten mit 11,8 Blitzen pro Quadratkilometer.
Stärkster Blitz in Vorarlberg
Die Kraft von Blitzen wird über die Stromstärke in der Einheit Ampere angegeben. Der stärkste Blitz des Landes wurde in Vorarlberg gemessen. Spitzenreiter ist eine Entladung mit mehr als 325.000 Ampere am Abend des 20. Juli in Mittelberg im Kleinwalsertal. In kürzester Zeit wurde dabei rund 20.000 mal mehr Energie freigesetzt, als in einer haushaltsüblichen Steckdose mit 16 Ampere verfügbar ist.
Hier die tabellarische Auflistung nach Bundesländern:
Am heutigen Donnerstag sind kräftige Gewitter zu erwarten, die lokal unwetterartig ausfallen können. Betroffen ist ein Großteil des Landes, die höchste Unwettergefahr besteht dabei im Süden. Hagel und Starkregen sowie lokale Sturmböen sind zu erwarten.
Vermurungen am Arlberg
Am Mittwochabend wurde die Hitze im Westen von Österreich durch starke Gewitter unterbrochen. Lokal fielen in kurzer Zeit über 50 Liter pro Quadratmeter, das führte zu Überschwemmungen und Murenabgängen.
Schwer betroffen war das Tiroler Stanzertal und hier vor allem Schnann, ein Ortsteil von Pettneu am Arlberg. Eine Mure verlegte hier die Bundesstraße sowie die Bahnstrecke zum Arlberg. Anbei noch ein Video aus Schnann:
Orkanböen in Vorarlberg
Vorarlberg war auch von heftigen Gewittern betroffen, vor allem im Rheintal gab es einige vollgelaufene Keller, Hagel und umgestürzte Bäume durch orkanartigen Wind. Nahe der Schweizer Grenze in Höchst und Fußach wurden Orkanböen bis 120 km/h registriert.
Im nachfolgenden Video sieht man zuerst wie es hagelt, anschließend kommt orkanartiger Wind auf der einen Baum entwurzelt.
Nach einem gewittrigen Samstag stellt sich am Sonntag eine stabilere Wetterphase ein. Der Ostalpenraum liegt dann im Vorfeld eines Tiefdruckkomplexes über den Britischen Inseln in einer heißen Südwestströmung. Dazu herrscht Hochdruckeinfluss, somit bleibt es bis auf lokale Hitzegewitter in den Alpen trocken.
Bis zu 35 Grad
Die Höchstwerte der kommenden Tage:
Sonntag: 28 bis 34 Grad
Montag: 30 bis 35 Grad
Dienstag: 30 bis 35 Grad
Mittwoch: 32 bis 36 Grad
Dabei wird keine Region im Land benachteiligt, d.h. ab Montag sind in den Niederungen vom Bodensee bis zum Neusiedler See Höchstwerte über 30 Grad zu erwarten.
Gewitter folgen
Während die Gewittergefahr bis Mittwoch nur gering ist, sind am Donnerstag und Freitag in der schwülwarmen Luft verbreitet Gewitter zu erwarten. Wirklich nachhaltige Abkühlung scheinen diese aber nicht zu bringen, denn aus heutiger Sicht baut sich am ersten Augustwochenende von Westen her die Hitze erneut auf.
Kaltfronten sind in diesem Sommer rar gesät, doch am heutigen Tag streift zumindest eine knapp nördlich der Alpen an Österreich vorbei. Somit kommt vorübergehend mehr Dynamik ins Wettergeschehen und man muss mit ein paar heftigen Gewittern rechnen.
Am Vormittag Gewitter im Westen
Das Satellitenbild zeigt, bereits in den kommenden Stunden zieht einen Gewitterlinie auf Vorarlberg zu und tagsüber breiten sich die Gewitter auf Tirol, Salzburg und Kärnten aus. Dabei ist neben Sturm lokal auch größerer Hagel zu erwarten.
Einzelne heftige Gewitter sind auch weiter östlich besonders im Waldviertel sowie vom Raxgebiet bis in die Oststeiermark möglich. Hier sind auch größere Regenmengen samt punktuellen Überflutungen nicht ausgeschlossen.
Sehr früh am Morgen ist die beste Zeit zum Lüften und dabei Wohnung oder Haus etwas abzukühlen. Den Rest des Tages solltet ihr es hingegen vermeiden die Fenster zu öffnen, ganz besonders in den Nachmittags- und Abendstunden. Zusätzlich ist es sehr hilfreich, wenn man eine Markise, Rollladen oder Jalousien verwendet.
2. Zugluft in der Wohnung
Die Fenster sollten so geöffnet werden, dass in der Wohnung Zugluft aufkommt. Das Fenster, durch das die Luft in die Wohnung gelangt, sollte nur wenig geöffnet werden. Das Fenster, durch das die Luft wieder herausströmt, sollte hingegen vollständig geöffnet werden.
3. Vorhänge anfeuchten
Vielleicht kennt ihr diesen Trick noch nicht: Feuchtet während der kühlsten Tageszeit eure Vorhänge an und sorgt für Zugluft in der Wohnung. Wenn kein Wind geht, könnt ihr auch einen Ventilator dafür verwenden. Ihr werdet spüren, dass sich der Raum abkühlt.
4. In der Nacht Pflanzen gießen
Die Vegetation kann auch dabei helfen, das Haus abzukühlen. Besonders wenn ihr zahlreiche Pflanzen in der Wohnung habt, solltet ihr diese in der Nacht und in den frühen Morgenstunden gießen. Wenn man dann lüftet, hilft die Feuchtigkeit der Erde dabei die hineinkommende Luft etwas abzukühlen.
5. Elektrische Geräte abschalten
Obwohl wir es manchmal nicht direkt bemerken, heizen viele elektrische Geräte zusätzlich den Raum auf. Den Kühlschrank könnt ihr zwar nicht abschalten, allerdings gibt es andere Geräte auf die man durchaus verzichten kann: Beispielsweise Staubsauger, Computer oder auch Fernseher.
6. LEDs statt Glühbirnen
Glühbirnen wandeln etwa 90% der verbrauchten, elektrischen Energie in fühlbare Wärme um. Wer noch welche angebracht hat, sollte sie mit LED-Lampen ersetzen. Dann könnt ihr euch nicht nur auf ein kühleres Haus, sondern auch auf eine billigere Stromrechnung freuen.
7. Bettwäsche kühlen
In den meisten Wohnungen gibt es Zimmer, die kühler sind als andere. Entweder dank einer besseren Isolierung oder einfach wegen der Orientierung. Bringt die Bettwäsche in das kühlste Zimmer und lasst sie dort, bis ihr wieder ins Bett geht.
Wenn ihr alle diese Tipps beachtet und trotzdem noch unter der Hitze leidet, dann könnt ihr auch probieren, selbst eine Klimaanlage zu basteln! Das folgende Video erklärt wie’s geht:
Ein Höhentief sorgt in Griechenland zurzeit verbreitet für Gewitter. Stark betroffen sind dabei vor allem auch die Regionen rund um Athen, die in den letzten Tagen von verheerenden Bränden heimgesucht wurden. Hier ein paar aktuelle Bilder und Videos aus der griechischen Hauptstadt:
Waldbrandgefahr gebannt
Nach einem sonnigen Wochenende deuten die Modelle in der nächsten Woche weitere Gewitter in Griechenland an. Somit ist die Waldbrandgefahr hier in den kommenden Tagen nur gering.
Bei einer Mondfinsternis durchquert der Mond den Schattenkegel, den die von der Sonne beleuchtete Erde im Weltraum wirft. Dieses astronomische Ereignis findet also statt, wenn Sonne, Erde und Mond nahezu exakt auf einer geraden Linie liegen. Zunächst tritt der Mond in den Halbschatten der Erde, ehe er dann den Kernschatten der Erde durchläuft. Die Totalität dauert bei der aktuellen Mondfinsternis 1 Stunde und 43 Minuten. In weiterer Folge verlässt der Mond dann erst den Kernschatten und dann auch den Halbschatten der Erde. In Summe dauert das Ereignis 6 Stunden und 14 Minuten.
Das Timing passt bei dieser Mondfinsternis perfekt, da sie gleich am Abend zum Mondaufgang beginnt. In Wien geht der Mond beispielsweise um 20:29 bereits schwach partiell verfinstert auf. Die totale Finsternis findet um 22:22 statt, nach Westen zu hingegen etwas später. Der Mond verschwindet aber nicht ganz, sonst er erscheint verdunkelt und rötlich verfärbt. Unterhalb des Mondes wird zudem auch der rötlich leuchtende Mars zu sehen sein. Dieser befindet derzeit am erdnächsten Punkt seiner Umlaufbahn.
Anbei die wichtigsten Zeiten für ausgewählte Städte:
Mondaufgang
Höhepunkt der Mondfinsternis
Wien
20:29
22:22
München
20:49
22:22
Berlin
20:58
22:22
Zürich
20:58
22:22
Wetter spielt mit
Am Freitag bilden sich am Nachmittag von Sachsen bis zu den Alpen ein paar Schauer und Gewitter, die sich aber bis zur totalen Mondfinsternis oftmals schon wieder aufgelöst haben. Somit herrschen zur Zeit der totalen Mondfinsternis hervorragende Bedingungen, an einem lauen Sommerabend ist die Verfinsterung des Mondes verbreitet zu sehen. Einzelne Gewitter und Wolkenreste können nur in den Ostalpen zum Spielverderber werden, meist bietet sich aber auch in diesen Regionen zumindest ein zeitweiliger Blick auf das Himmelsspektakel. Dazu liegen die Temperaturen zwischen 16 und 25 Grad.
In Arizona, New Mexico und Texas sind Staubstürme, auch Habub genannt, im Sommer nicht ungewöhnlich. Allerdings treten diese im Normalfall nicht in der Größe und Intensität auf, wie diese Woche in Arizona beobachtet wurde.
Ein großer Gewitterkomplex entsteht, durch Regen und Verdunstung entwickelt sich ein Kaltluftpool, der dann bodenah ausströmt. In den Wüstengebieten kann das zu Staubstürmen führen.
Hier noch ein Radarloop von einer Outflow Boundary (Grenze zwischen warmer Umgebungsluft und kältere Gewitterluft), die sich nach Gewitterbildung ringförmig ausbreitet:
Check out the cluster of storms from the high resolution Terminal Doppler Weather Radar (TDWR) in Southaven. You can see the converging air prior to convective initiation followed by a downburst. Low ambient wind shear leads to the near perfect symmetry of the outflow. pic.twitter.com/GzU4ON9NNS
Am Samstag dominiert zunächst der Sonnenschein und die Temperaturen steigen rasch an. Somit eignet sich der Tag für einen Besuch im Freibad oder am See, allerdings sollte besonders im Süden der Blick immer wieder zum Himmel gerichtet werden. Von Osttirol bis zum Wechselgebiet entstehen tagsüber kräftige Gewitter, die lokal mit Starkregen, Hagelschlag und Sturmböen heftig ausfallen. Auch vom Tiroler Unterland bis zum Wald- und Mostviertel sind einzelne Gewitter unterwegs. Trocken bleibt es hingegen im äußersten Westen und meist auch im östlichen Flachland. Hier werden auch die Spitzenwerte von 30 Grad erreicht.
Gewitterreicher Sonntag
Am Sonntag sind im Bergland bereits am Vormittag erste Schauer und Gewitter unterwegs, die sich tagsüber auf weite Teile des Landes ausbreiten. Gerade in den länger sonnigen Regionen können die Gewitter dann umso heftiger ausfallen. Zum Spielbeginn des WM-Finales um 17 Uhr sind noch einige Gewitter unterwegs, so manche Public Viewing Veranstaltung fällt wohl ins Wasser. Deutlich bessere Bedingungen gibt es nur im Osten vom Weinviertel bis zum Nordburgenland, hier überwiegt auch am Abend der Sonnenschein. Die Höchstwerte liegen je nach Sonnenschein zwischen 20 und 29 Grad.
Unbeständige neue Woche
In der neuen Woche setzt sich das wechselhafte Wetter fort, nach derzeitigem Stand sind vor allem am Montag auch noch Unwetter möglich. Bis zur Wochenmitte gehen die Temperaturen von Westen her etwas zurück, dazu ziehen immer wieder Schauer und Gewitter durch. Bevorzugt bleibt das östliche Flachland, hier bleibt es meist trocken und auch am wärmsten.
In diesem vor allem in der ersten Hälfte sehr gewitterreichen Juni gingen über ganz Österreich verteilt exakt 447.746 Blitze nieder. Damit gab es ähnlich viele Blitzentladungen wie im Juni des Vorjahres, in dem es rund 420.000 mal blitzte. Der Juni bildet zusammen mit Juli und August üblicherweise die blitzreichste Zeit des Jahres.
Spitzenreiter Steiermark, Graz blitzreichste Stadt Österreichs
Mit exakt 184.754 Blitzen führt die Steiermark das Bundesländer-Ranking an, gefolgt von Niederösterreich mit gut 67.000 und Oberösterreich mit etwa 56.000 Entladungen. An letzter Stelle befindet sich mit Wien einmal mehr das flächenmäßig kleinste Bundesland, hier gab es nur 272 Blitze.
Mit rund zwölf Blitzen pro Quadratkilometer liegt das Burgenland hinsichtlich der Blitzdichte knapp vor der Steiermark mit rund elf Blitzen pro Quadratkilometer. Auf Gemeindeebene hat die Steiermark die Nase vorne, in Bad Gleichenberg wurden 48 Blitze pro Quadratkilometer registriert.
Stärkster Blitz im Burgenland
Die Kraft von Blitzen wird über die Stromstärke in der Einheit Ampere angegeben. Der stärkste Blitz des Landes wurden im Burgenland gemessen. Spitzenreiter ist eine Entladung mit mehr als 301.000 Ampere in der Nacht auf den 9. Juni in Ritzing. In kürzester Zeit wurde dabei rund 19.000 mal mehr Energie freigesetzt, als in einer haushaltsüblichen Steckdose mit 16 Ampere verfügbar ist.
Hier die tabellarische Auflistung nach Bundesländern:
Für Anfang Juli haben wir im Osten von Österreich eine sehr kalte Nacht hinter uns. Vor allem im Waldviertel sowie von den Ybbstaler Alpen bis zum Wechsel sank das Thermometer stark ab. Der Tiefstwert wurde in Irnfritz mit 3,1 Grad gemessen. In Lunz am See wurde mit 4,2 Grad sogar ein neuer Stationsrekord für den Juli aufgestellt. Hier wird seit 1994 regelmäßig die Temperatur gemessen und bisher stammte der Rekord aus dem Juli 2007 mit 4,9 Grad.
In Muldenlagen Bodenfrost
In geschützten Becken- und Muldenlagen gab es sogar Bodenfrost, ein nicht alljährliches Ereignis im Juli. Allerdings geht es noch deutlich kälter, so gab es im Juli 1962 in Zwettl oder Puchberg am Schneeberg sogar Luftfrost. Auch die kommende Nacht verläuft nochmals ähnlich kalt, bevor es wieder lauer wird.
In den vergangen Wochen fiel in Großbritannien kaum Regen. Landesweit verlief der Juni sehr trocken, gerade mal ein Drittel des üblichen Niederschlags wurde registriert. Im Südwesten von England fiel teilweise fast gar kein Regen. Dazu stellt sich in dieser Woche hochsommerliches Wetter mit Höchstwerte um die 30 Grad ein.
Moorbrände
Durch die anhaltende Trockenheit kam es in den vergangenen Tagen zu Moorbränden. Diese sind besonders schwer zu löschen, da sich der Brand im Unterboden des Moors abspielt. und es zu starker Rauchentwicklung kommt. Hier ein paar Bilder:
Action shot from #WinterHill 15 @LancashireFRS crews working tirelessly to bring this fire under control. This is intense work due to the terrain, heat and location of fire. A huge effort from NW colleagues on the ground, standby, control & command support rooms 🚒🔥💦💦 pic.twitter.com/uNxwkSvABY
— DCFO Justin Johnston (@Lancs_FireDCFO) 28. Juni 2018
Trockenheit und Hitze setzen sich fort
Auch in der kommenden Woche setzt sich die Dürre fort. Bis auf ein paar Gewitter bleibt es weitgehend trocken und dazu liegen die Temperaturen weiterhin im sommerlichen Bereich. Sowie in Norddeutschland werden jetzt auch in England große Dürreschäden in der Landwirtschaft befürchtet.
Bereits in den vergangenen Tagen konnte man vor allem in der Westhälfte perfektes Sommerwetter genießen. Im Osten war es ebenfalls oft sonnig, allerdings merklich kühler. An dieser Temperaturzweiteilung ändert sich zunächst nur wenig, am wärmsten bleibt es im Südwesten, am kühlsten zwischen Ostsee und Erzgebirge.
Hitze überall ab Wochenmitte
Ab Mittwoch setzt sich die sommerliche Wärme auch in Ostdeutschland durch, womit auch hier Höchstwerte um die 30 Grad erreicht werden. Dazu gibt es täglich viel Sonnenschein und nur im Süden sind ein paar Gewitter möglich. Dadurch verschärft sich die Trockenheit im Norden und Osten weiter.
Kein Ende in Sicht
Nach derzeitigem Stand baut sich am kommenden Wochenende ein kräftiges Hoch über Mitteleuropa auf, womit sich das heiße Sommerwetter fortsetzt. Regen ist weiterhin keiner in Sicht, die Trockenheit wird sich also weiter verschärfen und aufgrund der Siebenschläferregel ist für die Sommer Schlimmes zu befürchten.
Der Sonntag hat zwar viel Sonne zu bieten, die Temperaturen erinnern aber eher an den Herbst als an den Sommer. So liegen die Höchstwerte im Osten nur knapp über der 20-Grad-Marke. Deutlich wärmer verläuft der Tag hingegen im Inn- und Rheintal, hier werden Spitzenwerte von bis zu 29 Grad erreicht. In der kommenden Woche wird es dann im Osten von Tag zu Tag wärmer. Am Mittwoch werden wieder Spitzenwerte um die 30 Grad erreicht, womit sich die Freibäder und Seen auf eine Besucheransturm einstellen können.
Gewittergefahr nimmt zu
Mit den sommerlichen Temperaturen kehren allerdings auch die Gewitter zurück. Am Dienstag sind in Vorarlberg und Tirol erste kräftige Gewitter mit lokalem Starkregen, Hagelschlag und Sturmböen zu erwarten. Am Mittwoch breiten sich die Gewitter auf das gesamte Berg- und Hügelland aus, lokale Unwetter sind nicht ausgeschlossen. Trocken und sonnig bleibt es hingegen im östlichen Flachland.
Der Sommer bleibt
In der zweiten Wochenhälfte geht es mit dem Sommerwetter weiter. Die Höchstwerte liegen im Flachland meist um die 30 Grad, im Bergland ist allerdings weiterhin mit teils starken Gewittern zu rechnen. Zur Zeugnisverteilung am Freitag müssen sich die Schüler in West- und Südösterreich auf eine schwülwarmen Tag einstellen, an dem gerade am Nachmittag einige Gewitter niedergehen.
Ein erste Blick auf das kommende Wochenende verheißt perfektes Grill- und Badewetter. Die Gewittergefahr geht wohl zurück und tagsüber bleibt es heiß.
Am Mittwoch ziehen an der Alpennordseite zahlreiche, teils gewittrige Schauer durch, die sich in den Alpen stauen. Von den Kitzbüheler bis zu den Ybbstaler Alpen kommen bereits 20 bis 30 Liter pro Quadratmeter zusammen. In der Nacht auf Donnerstag verstärkt sich dann der Regen von Osten her.
Nasser Donnerstag, Überflutungsrisiko steigt
Der Donnerstag verläuft meist trüb und besonders an der Alpennordseite regnet es intensiv weiter. Der Schwerpunkt verlagert sich tagsüber von Niederösterreich in Richtung Salzburg, dabei kommt es besonders im Bereich der Nordalpen zu großen Regenmengen. In Summe sind innerhalb von 24 Stunden vom Loferer Land bis zum Mariazellerland 40 bis 70 Liter pro Quadratmeter zu erwarten. Da sich die Schneefallgrenze auf 2.500 bis 3.000 m zurückzieht, steigen die Flusspegel in den Nordalpen deutlich an. Zum Glück ist die Vorgeschichte recht trocken, womit die größeren Flüsse viel Wasser aufnehmen können. An kleineren Flüssen sind aber lokale Überschwemmungen möglich und auch die Vermurungsgefahr nimmt merklich zu.
Nach einer vorübergehenden Schwächephase Donnerstagnacht zeichnet sich an der Alpennordseite am Freitag weiterer Regen ab, zudem entstehen im Tagesverlauf in der Osthälfte mitunter auch Gewitter. In Summe sind von Mittwoch bis Freitagnacht im Bereich der Nordalpen vom Flachgau bis zu den Niederösterreichischen Voralpen verbreitet 80 bis 130 Liter pro Quadratmeter Regen zu erwarten, die größten Mengen gibt es voraussichtlich im Bereich der Ybbstaler und Türnitzer Alpen.
Regenwarnungen der Österreichischen Unwetterzentrale. Stand: Donnerstag 6 Uhr.
Wetterberuhigung am Wochenende
Am Wochenende setzt sich dann ein Hochdruckgebiet mit ruhigem Sommerwetter durch. Die Temperaturen steigen besonders im Süden und Westen auf sommerliche Werte, im Osten dämpft hingegen vorerst noch lebhafter Nordwind die Temperaturen.
Wie das aktuelle Satellitenbild zeigt liegt derzeit direkt über Griechenland ein Tief, das von Süditalien bis in die Türkei für kräftige Gewitter sorgt. Dabei ziehen die Gewitterlinien teilweise immer über die selbe Region, womit das Überflutungsrisiko deutlich ansteigt und Sturzfluten zu befürchten sind. Bereits am vergangenen Wochenende war Athen von einem heftigen Gewitter betroffen:
Ab Donnerstag Balkan betroffen
In weiterer Folge verlagert sich der Schwerpunkt des Tiefs etwas nordwärts, womit sich die Gewittertätigkeit mehr auf die Balkanstaaten verlagert. Die Ausläufer des Tiefs sind aber bis in den Ostalpenraum spürbar, hier kommt es auch zu ergiebigen Regen.
Neufundland ist eine große Insel, die westlich von Kanada im Atlantik liegt. Im ersten Moment denkt man, dass Neufundland nahe der Arktis deutlich weiter im Norden liegt, doch vom Breitengrad her befindet sich die Insel genau auf der Höhe von Österreich. Allerdings profitiert Neufundland nicht mehr vom Golfstrom, sondern der Labradorstrom umströmt die Insel mit eiskaltem Wasser aus der Arktis. Daher ist das Klima deutlich rauer als bei uns.
Schnee im Juni
Das in der ersten Junidekade auf Neufundland Schnee fällt, ist keine Seltenheit. Seit 80 Jahren werden im Ort Gander Schneehöhen gemessen und der Neuschneerekord für das Monat stammt vom 7. Juni 1974 mit gut 22 cm. In der zweiten Junihälfte sind Schneefälle allerdings sehr selten, erst zweimal 1995 und 1952 gab es um ein paar Tage noch später geringe Neuschneemengen in Gander.
An der Küste blieb es bei Regen, im Inselinneren schneite es aber verbreitet, hier ein paar Bilder:
Am Vormittag zog ein Gewitter an der italienischen Adriaküste bei Ravenna und Rimini durch und verursachte mehrere Wasserhosen. Wie der Satellitenloop zeigt, zog das Gewitter entlang einer Konvergenz vor der Küste nach Süden.
Als Konvergenz wird das Zusammenströmen zweier Luftmassen bezeichnet, aus der eine Hebung resultiert. Bei der vorherrschenden Nordströmung werden die Alpen umströmt und durch eine schwache Bora haben wir über der Adria eine Ostströmung. Gleichzeitig kühlt die Poebene über Nacht stärker aus als die Adria, womit die Luft westwärts fließt und vor der Küste auf die Bora trifft – eine Konvergenz entsteht. Zudem sorgte ein kleines Randtief für eine weitere Hebung und genügend Feuchte um Gewitter auszubilden.
Wasserhosen profitieren von Konvergenz
Durch die Konvergenz entstehen nicht nur Gewitter, sondern sie ist auch ein wichtiger Antrieb für die Entstehung von Wasserhosen. Von denen es heute einige gab wie die Videos und Fotos beweisen.
Am Freitag halten sich von der Früh weg dichte Wolken und stellenweise fällt bereits etwas Regen. Am Vormittag kommt dann für ein paar Stunden die Sonne zum Vorschein, in der schwülwarmen Luft entstehen aber rasch wieder Schauer und Gewitter. Die Gewitter können gerade in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland mit Starkregen und Hagel auch heftig ausfallen. Zumindest mit den Temperaturen geht es im Vergleich zu den Vortagen deutlich bergauf, je nach Sonnenschein werden 23 bis 28 Grad erreicht.
Sommercomeback ab dem Wochenende
Am Wochenende verlagert sich ein Hoch von Westeuropa allmählich zum Alpenraum. Somit stellt sich in Österreich freundliches Sommerwetter ein, selbst über dem Bergland ist die Gewittergefahr nur mehr gering. Die Höchstwerte liegen zwischen 24 und 33 Grad, dabei liegen die Hitzepole im Westen von Österreich. In der ersten Ferienwoche können sich die Schüler für ein paar Tage auf klassisches Badewetter freuen, dann sind auch in Ostösterreich verbreitet Spitzenwerte über der 30-Grad Marke zu erwarten. Allerdings nimmt die Gewittergefahr von Tag zu Tag wieder zu.
Hitzewelle am Mittelmeer
Wer in der ersten Ferienwoche einen Urlaub am Mittelmeer geplant hat, muss sich auf eine schweißtreibende Hitzewelle einstellen. Von Südspanien über Mallorca und Italien bis an die Obere Adria wird es nächste Woche mit Höchstwerten über 35 Grad extrem heiß.
Bereits in den vergangenen Nächten gab es immer wieder leichten Schneefall bis auf rund 2000 m herab. Doch in den letzten Stunden schneit es vor allem von den Zillertaler Alpen und den Hohen Tauern bis zum Hochkönig und dem Dachstein ergiebig. Schneeflocken gab es wieder bis etwa 2000 m herab, nennenswerten Neuschnee aber erst oberhalb von 2400 m. Dazu hier ein paar Webcambilder vom Fuschertörl an der Großglocknerstraße, vom Dachstein und vom Kitzsteinhorn:
Vor allem für die heimischen Gletscher ist so ein Wintereinbruch im Hochsommer ein Segen. Nachdem sie in den letzten Wochen unter den hohen Temperaturen litten und schon einiges an Schnee und Eis verloren haben, ist so eine kühle Phase eine Verschnaufpause. Da Neuschnee deutlich weißer ist als Altschnee oder Gletschereis verbessert sich die Reflexion der Gletscher, womit auch in der nächsten Hitzewelle das Abschmelzen verzögert und abgeschwächt stattfindet.
In Indien wechselt sich im Jahresverlauf der trockene Wintermonsun mit dem regenbringenden Sommermonsun ab. Wenn einfach von Monsun gesprochen wird, ist meistens die sommerliche Regenzeit gemeint. Die Trockenzeit dauert in Indien etwa von Oktober bis Mai. Während dieser Zeit ist es zunächst warm, ab März steigen die Temperaturen jedoch rasch weiter an und im Mai erreicht die Hitze mit Höchstwerte jenseits der 40 Grad ihren Höhepunkt. Im Juni setzt der vor allem von den Bauern sehnlichst erwartete Regen ein, bis September regnet es häufig und kräftig, dazu ist es schwül-heiß.
Der Regen folgt dem Sonnenstand
In den Tropen regnet es dort am häufigsten, wo die Sonne mittags senkrecht steht und die Luft dadurch am meisten aufgeheizt wird. Die warme Luft steigt auf, bei ihrer Abkühlung bilden sich Wolken, Schauer und Gewitter mit dem für die Tropen typischen Starkregen. Da Indien deutlich nördlich des Äquators liegt, scheint die Sonne hier im Sommer senkrecht vom Himmel. Der Regen folgt der Zone mit senkrechtem Sonnenstand ein paar Wochen verzögert, so erklärt sich die Jahreszeit des regenreichen Sommermonsuns von Juni bis September.
Variabilität des Regens
Der Monsunregen setzt allerdings nicht immer zur gleichen Zeit ein und vor allem gibt es bei der Regenmenge von Jahr zu Jahr Unterschiede. Das macht Indien zu einem prinzipiell dürregefährdeten Land, da der Wasservorrat im Boden damit in manchen Jahren nicht für die angebauten Pflanzenarten ausreicht. In Indien spricht man bereits von einer Dürre, wenn der Monsun 90 % oder weniger der üblichen Regenmenge bringt, dies war in den letzten Jahren mehrfach der Fall. Seit ein paar Jahrzehnten hat sich auch die durchschnittliche Menge des Monsunregens verringert, dafür kann die durch den Klimawandel verursachte Erwärmung des Indischen Ozeans verantwortlich sein.
Der astronomische Winterbeginn in der Südhemisphäre verlief in Australien sehr kalt. In den vergangenen Tagen gab es in einem Großteil des Kontinents eine regelrechte Kältewelle.
Kälterekord für Juni
Tiefsttemperaturen der letzten Tage
Mit einem Tief zwischen Australien und Neuseeland wurde sehr kalte Luft aus der antarktischen Region bis weit nach Norden in den Osten von Australien geführt. Dazu waren die Nächte klar und oft windstill, somit kam es verbreitet zu Frost und selbst an der Küste waren die Tiefstwerte nahe dem Gefrierpunkt. So gab es in Coolangatta, im südlichen Queensland, mit 0,6 Grad einen neuen Kälterekord für Juni. Zuletzt war es am 15. August 2008 so kalt in dem Touristenort.
Kälterekorde im Juni in Australien
Frost in der Wüste
Auch im normalerweise extrem heißen Zentrum von Australien gab es in den vergangenen Tagen Frost. So wurden in Alice Springs -3,7 Grad gemessen.
You might not believe it, but this was snapped in Alice Springs yesterday! ❄
Central Australia had their coldest day since 2016, hitting -3.7 degrees.
Das Wochenende verlief bisher stark unterkühlt und auch in den kommenden Tagen hat es der Sommer schwer sich durchzusetzen. Grund dafür ist die großräumige Wetterlage. Ein mächtiges Hoch befindet sich über den Britischen Inseln und ein Tief über dem Baltikum. Dazwischen etabliert sich eine zügige Nordströmung, die kühle und feuchte Luft zu dem Alpen führt.
Die Animation zeigt wie sich das Hoch über den Britischen Inseln in den nächsten Tagen langsam nach Norden verschiebt und als Gegenbewegung verlagert sich das Höhentief vom Baltikum in Richtung Österreich. Daher bleibt uns die kühle Nordströmung noch bis Mittwoch erhalten, danach liegt das Tief über uns und saugt feuchtwarme Luft vom Schwarzen Meer an. Am Donnerstag und Freitag ist dann vor allem im Norden und Osten mit kräftigem Regen zu rechnen. Erst am kommenden Wochenende scheint sich dann aus Westen ein Hoch und sommerliche Wärme durchzusetzen.
Vorteil – keine Unwetter
Das vergleichsweise kühle Sommerwetter hat aber auch Vorteile. In den kühlen Nächten verläuft der Schlaf erholsam und die Luft ist tagsüber nicht energiereich genug um gefährliche Gewitter zu produzieren.
Bei Schauern und Gewittern kühlt sich die Luft durch den Niederschlag ab, wird schwerer als die Umgebung und setzt sich nach unten in Bewegung. Am Boden bilden sich dadurch vom Zentrum weggerichtete kalte Schauer- und Gewitterböen aus.
Bis zum Donnerstag hin wird es zwar jeden Tag heißer. Donnerstagnacht sorgt aber eine kräftige Kaltfront für einen regelrechten Temperatursturz, von dem sich die Temperaturen am Wochenende nicht mehr erholen. Dafür bleibt es am Donauinselfest bis auf einzelne Schauer überwiegend trocken und auch recht sonnig.
Aussichten für das Donauinselfest
Nach Durchzug der Kaltfront stellt sich im Laufe des Freitags auf der Donauinsel wieder freundliches Wetter ein. Tagsüber weht allerdings kräftiger Nordwestwind, dieser lässt erst am Abend etwas nach. Die Temperaturen erreichen maximal 21 Grad.
Das Wochenende verläuft bei einem Mix aus ein paar Wolken und reichlich Sonnenschein meist freundlich. Vor allem am Samstag ist der kühle Nordwestwind noch spürbar. Tagsüber ist auf ausreichenden Sonnenschutz zu achten, trotz des kühlen Wetters ist nämlich an den längsten Tagen des Jahres die UV-Belastung nicht zu unterschätzen. Am Abend wird es dann empfindlich kühl. Somit ist es ratsam eine leichte Jacke oder Pullover für die Abendkonzerte mitzunehmen. Tagsüber steigen die Temperaturen auf 20 bis 23 Grad.
Wochenlang lag die feucht-labile Luftmasse über Mitteleuropa und sorgte von Frankreich bis Österreich verbreitet für Gewitter und Überschwemmungen. Mit der Kaltfront in der vergangenen Woche wurde diese Luft nach Osten und Süden abgedrängt. Seit ein paar Tagen haben nun die Regionen von Süditalien bis zum Schwarzen Meer damit zu kämpfen.
Überschwemmungen in Süd- und Südosteuropa
Am Montag erwischte es die Hauptstädte Sofia und Athen:
Zahlreiche Wasserhosen
Neben den Überflutungen am Festland traten im Zuge von Gewittern in Küstennähe auch einige Wasserhosen auf, wie hier am Schwarzen Meer:
oder an der Küste Kalabriens:
Mit der Kaltfront, die Donnerstagnacht Österreich überquert, gibt es am Wochenende auch in diesen Regionen einen Luftmassenwechsel.
Die erste Junihälfte verlief extrem warm und war mit dem Rekordjuni aus dem Jahr 2003 vergleichbar. Vergangene Woche sorgte dann eine Kaltfront für etwas Abkühlung. Mittlerweile ist es aber wieder sommerlich warm und in den nächsten Tagen wird es noch heißer.
Junirekord in Gefahr?
Nach der sehr heißen Junihälfte stellt sich die Frage: Ist nach April und Mai auch im Juni ein neuer Hitzerekord möglich? Der bisherige Junirekord stammt aus dem Jahrhundertsommer 2003 mit einer Abweichung von +4,3 Grad. Um diesen Rekord zu übertreffen, würden wir jetzt eine länger anhaltende Hitzewelle benötigen. Nun in den nächsten Tagen wird es heiß, ab Freitag deutet sich aber eine markante und länger anhaltende Abkühlung an. Somit rückt der Rekord in weite Ferne, zumindest der dritte Platz ist aber weiterhin möglich. Die 3 bisher heißesten Junimonate, Abweichungen vom 30 jährigen Mittel:
Bereits in den vergangenen Tagen gab es im Mittleren Westen der USA eine Hitzewelle und nun verlagert sich die Hitze weiter in den Nordosten. Dabei ist zu beachten, das Höchstwerte über 30 Grad im Juni in dieser Region eher selten ist. Der Hitzerekord in New York City liegt für Juni bei nur 35 Grad.
Gerade die Großstädte entlang der Küste haben nicht nur mit den hohen Temperaturen, sondern auch mit der extrem hohen Luftfeuchtigkeit zu kämpfen. Diese verschärft die Hitze noch weiter und macht einen längeren Aufenthalt im Freien unerträglich.
Kaltfront beendet Hitze
Am Montagabend zieht aus Norden eine Kaltfront auf und beendet die extreme Hitze. Dabei sind stellenweise auch kräftige Gewitter mit schweren Sturmböen möglich.
Am Montag gab es südlich einer Linie Hunsrück-Spessart-Fichtelgebirge heftige Gewitter, die lokal großen Hagel und Überflutungen brachte. Vor allem Kaiserlautern war von heftigen Überflutungen betroffen, auch wenn es manche nicht ganz glauben wollten, wie das Video beweist:
Im Süden ist auch am Dienstag die Gefahr noch nicht gebannt. Vom Saarland bis nach Niederbayern und südlich davon ist wieder mit kräftigen Schauern und Gewittern zu rechnen. Dabei ist vor allem der Starkregen ein Problem. Punktuell sind wieder große Regenmengen und somit Überflutungen zu befürchten. Ab Mittwoch stellen sich dann ein paar ruhigere Tage ein.
Wie sich zeigt, hat es heute offenbar auch zwei Tornados gegeben. Zum Einen ein schwacher Rüssel im Bereich Liezen in der Nähe der Kulmschanze, aufgenommen von der Freiwilligen Feuerwehr. Und zum Anderen womöglich bei Lieboch südwestlich von Graz, aufgenommen von Clemens Humeniuk.
Wir beenden damit den Live-Ticker für heute. Von Vorarlberg bis Oberösterreich sollte man auch in der Nacht und morgen Mittwoch achtsam bleiben – kräftiger schauerartiger und anfangs auch noch gewittriger Regen führt auch hier zu einem Anschwellen kleinerer Bäche.
Update 20:30 Uhr
Die Lage beruhigt sich allmählich ein wenig, die Burgenland-Gewitter ziehen nach Ungarn ab. Und immer mehr wird deutlich, wieviel Schaden die Unwetter des heutigen Tages angerichtet haben. Durch die kräftigen Niederschläge gab es vielerorts Überflutungen, der Bezirk Neunkirchen wurde gar zum Katastrophengebiet erklärt. Und im Stadtpark von Graz ist leider ein Todesopfer zu beklagen, der Mann wurde von einem entwurzelten Baum erschlagen.
Update 19:20 Uhr
Die Bilder von der aufziehenden Gewitterfront im Burgenland sind beeindruckend. Wer so etwas vor sich am Himmel sieht, sollte schnell einen sicheren Ort aufsuchen!
Dazu noch eine Aufnahme aus Krems an der Donau:
Update 19:00 Uhr
Während die Gewitter im Mühl- und Waldviertel weiterhin recht stationär sind, in Krems fielen innerhalb einer Stunde 33 l/m², bewegt sich die ehemalige Grazer Linie flott weiter nach Osten. Sie überquert zeitnah das gesamte Burgenland und hat weiterhin großes Potential für unwetterartige Erscheinungen! Obacht!
Derweil hat der Schrattenbach in Scheiblingkirchen, siehe unten, die Schwelle für ein HQ30 locker überschritten. Es handelt sich hier also um ein Hochwasser, welches nur alle 30 Jahre oder seltener vorkommt.
Update 18:20 Uhr
Graz hat es schlimm erwischt – 104 km/h wurden an der Uni gemessen, orkanartige Sturmböen von 112 km/h waren es am Flughafen! Diese Linie bewegt sich nun weiter nordostwärts und wird in naher Zukunft die Bucklige Welt und das Mittelburgenland erreichen.
Update 17:40 Uhr
Achtung in Graz! Bad Eisenkappel hat es mit einer Böe von 101 km/h erwischt, diese Gewitter stehen nun auch vor den Toren der steirischen Hauptstadt.
Update 17:20 Uhr
Nachdem sich auch über dem südlichen Burgenland zwei kräftige Zellen in kürzester Zeit entwickelt haben (und inzwischen nach Ungarn abgezogen sind), wird nun die südliche Steiermark in die Zange genommen. Von Südwesten her ziehen zahlreiche kräftige Gewitter auf und somit wurde nun u.a. auch Graz entsprechend gewarnt. Ein weiterer Hotspot ist derweil das Mühl- und Waldviertel. In Puchberg am Schneeberg wurden inzwischen 103 l/m² in 4 Stunden gemessen!
Update 16:20 Uhr
Einzelne Bäche führen in den unten angesprochenen Regionen am Alpenostrand entsprechend Hochwasser, allen voran der Schrattenbach. An der Messstelle Scheiblingkirchen wurde der HQ5-Schwellwert für ein 5-jähriges Hochwasser bereits deutlich überschritten:
http://www.noel.gv.at/wasserstand/static/4.m.html
Update 16:00 Uhr
Inzwischen sind in Puchberg mehr als 86 l/m² in 3 Stunden gefallen und es bilden sich hier fortwährend neue Gewitter. Generell ist aktuell die gesamte Alpennordseite betroffen.
In Werfenweng (siehe Video weiter unten) sind große Hagelmengen zusammengekommen. Derweil mussten die Feuerwehren allein im Bezirk Neunkirchen bereits zu 48 Einsätzen ausrücken.
Eine der Zellen am Alpenostrand hat sich doch auf den Weg gemacht und inzwischen Sopron erreicht. Das Bild von Andrea Roznyak zeigt sie von Raiding aus. Es kam zu Sturmböen und kleinen Hagel. Derweil hat die Wetterstation in Puchberg am Schneeberg bereits knapp 70 l/m² in 2 Stunden gemessen!
Update 14:50 Uhr
Im südlichen Wiener Becken, der Rax-Schneeberg-Region und von der Buckligen Welt bis ins Mittelburgenland besteht lokal große Überflutungsgefahr! Die Gewitter halten sich hier weiter recht stationär und bringen große Regenmengen. Nachfolgend eine Aufnahme von Desiree Rasner aus Oberpfullendorf:
Aber auch in anderen Teilen erreichen die Gewitter inzwischen unwetterartige Ausmaße. Das Video zeigt den Hagel, den ein Gewitter in Werfenweng gebracht hat. Im benachbarten Bischofshofen wurde durch das Gewitter eine maximale Windböe von 86 km/h gemessen!
Update 14:20 Uhr
Die kräftigsten Gewitter haben sich am Alpenostrand entwickelt. Sie verlagern sich nur langsam und bringen daher große Regenmengen. An drei Stationen – Rax, Puchberg und Pottschach – wurden in der letzten Stunde jeweils um 20 l/m² gemessen, in Hollenthon gab es diese Menge sogar in den letzten 10 Minuten. Auch kleiner Hagel war schon dabei. Das nachfolgende Bild wurde von Bad Vöslau aus aufgenommen:
Update 13:00 Uhr
Erste Schauer und Gewitter bilden sich nun im Bergland, kräftige Zellen gibt es jetzt am Wechsel und im südlichen Wiener Becken.
Bereits am Montag gab es von Vorarlberg bis Oberkärnten und Oberösterreich teils kräftige Gewitter und heute ist der Großteil von Österreich davon betroffen. Dabei sind 2 Regionen besonders betroffen:
Am Alpenostrand und im Südosten sind am Nachmittag heftige Gewitter zu erwarten. Dabei kann es neben Starkregen zu großem Hagel bis 5 cm Korngröße und Sturmböen kommen.
Entlang der Alpennordseite von Vorarlberg bis zum Salzkammergut und dem Waldviertel sind tagsüber kräftige Gewitter mit kleinem Hagel und lokal großen Regenmengen zu erwarten. Nachts gehen hier die Gewitter in schauerartig verstärkten Dauerregen über, dabei kommen stellenweise über 100 Liter pro Quadratmeter zusammen. Lokale Überflutungen und Vermurungen sind zu befürchten.
In Wien und Kärnten geringe Unwettergefahr
Deutlich geringer ist die Unwettergefahr im östlichen Donauraum, im Großraum Wien und im Weinviertel. Hier bleibt es tagsüber meist trocken. Am Abend gehen dann Schauer und Gewitter nieder, die aber nicht allzu heftig ausfallen. Ebenfalls kaum zu Unwettern kommt es in Osttirol und Kärnten, hier sind nur lokal kräftige Gewitter möglich.
Im Saarland, in Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Bayern besteht am Nachmittag und Abend Unwettergefahr durch starke Gewitter. Die Hauptgefahren sind dabei:
Hagel bis 5 cm Korngröße
Starkregen mit 40 Liter pro Quadratmeter innerhalb 1 Stunde
Sturmböen bis 100 km/h
Update 23:45 Uhr
In Bayern lässt die Gewittertätigkeit nun rasch nach, einzig im Grenzbereich zu Oberösterreich entstehen noch lokal kleinere Gewitter. Wie auch auf der Blitzkarte zu sehen, hat die Gewitterlinie den Bayrischen Wald überquert und befindet sich bereits über Tschechien. (Gelb = aktuelle Blitze; Dunkelgrau = vergangene Blitze). Auch dort wüteten Hagel, Sturmböen und Starkregen.
Auch in Tschechien wüteten Hagel, Sturmböen und Starkregen:
Update 21:20 Uhr
Das aktuelle Radarbild zeigt die Gewitterlinie kurz vor dem Bayrischer Wald. Südlich davon bilden sich aktuell kräftige Gewitterzellen, die nach Osten weiterziehen.
Der gewaltige Gewitterkomplex im Licht der untergehenden Sonne und die Blitze der letzten Stunde. Die Linie über Bayern ist weiterhin aktiv und bringt heftigen Starkregen und Sturmböen.
Weiterhin regnet es teilweise sehr ergiebig, die Tabelle zeigt die höchsten Niederschläge in der letzten Stunde!
Wendelstein – Kleinschwarzenlohe (B)
36,3
Metzingen – Neuhausen (BW)
32,4
Buchen (BW)
25,6
Schluchsee (BW)
25,5
Harburg/Ries (B)
25,3
Bad Mergentheim Neunkirchen (BW)
22
Update 20:00 Uhr
Nun hat sich doch noch eine Gewitterlinie in Bayer gebildet. Die Gefahr für schwere Sturmböen ist an der Linie deutlich erhöht. Weiter nördlich gibt es teil kräftigen und ergiebigen Dauerregen.
Enorme Wolkenobergrenzentemperaturen jetzt am Abend! Es gilt, je röter desto kälter und damit höher. Das Gewitter über Süddeutschland weist Temperaturen von -70 Grad auf, was etwa 12,5 km entspricht. Dieses deutet auf enorme Aufwinde hin, die die Gewitterzellen besitzen und dementsprechend heftige Entwicklungen bezüglich Starkregen, Hagel und Sturmböen.
Hier ein Satellitenbild, das die riesigen Wolkentürme zeigt. Dazu die Böen der letzten Stunde, man sieht, die Gewitter werden auch von Sturmböen begleitet.
Die aktuelle Blitzkarte zeigt, dass sich im von Schwaben bis ins Algäu eine Gewitterline entwickelt. Im Zuge der Linie sind heftige Böen und Starkregen zu erwarten. Die Linie zieht nach Nordosten. Wahrscheinlich wird sie im Laufe des Abend weiter nach Osten abdriften.
In den letzten Stunden sind bei den Gewittern erhebliche Regenmengen gefallen. Folgende Liste gibt die dreistündige Niederschlagsmenge in mm an. Besonders im Saarland und Rheinland-Pfalz regnet es nach den Gewittern kräftig weiter.
Scheibenhard
66,6
Kaiserslautern
62,5
Schmelz-Hüttersdorf
39,4
Tholey
38,9
Bayernfeld
38,8
Neunkirchen – Wellesweiler
30,5
Henschtal
28,4
Berus
28,1
Grünstadt
27,2
Bad Kreuznach
21,3
Update 17:10 Uhr
Das aktuelle Satellitenbild zeigt gewaltige Wolkentürme , die weit nach Norden reichen.
Im Zuge der heftigen Gewitter werden auch Autobahnen überflutet. Hier ein Bild aus der Nähe von Kaiserslautern.
Update 16:50 Uhr
Das aktuelle Radarbild zeigt heftige Gewitter in einem Streifen von Rheinland-Pfalz bis Nordbayern. Diese Gewitter ziehen bevorzugt nach Osten. Zusätzlich bilden sich immer mehr Gewitter in Schwaben. Diese Gewitter werden sich weiter verstärken und nach Osten ziehen.
Hier sieht man ein Bild einer Superzelle. Eine Superzelle ist ein Gewitter, in dem der Aufwind stark rotiert. Die Rotation ist in diesem Bild von links nach rechts zu erahnen.
Besonders in einem Streifen vom Saarland bis nach Franken gehen im Moment heftige Gewitter nieder. Aber auch aus den Alpen heraus sind nun verstärkt Gewitter möglich.
Derzeit ziehen heftige Gewitter vor allem in einer Linie vom Saarland bis nach Oberfranken. Aktuell bilden sich aber am österreichischen Alpenrand erste Gewitter, die in den nächsten Stunden Oberbayern beschäftigen werden.
Update 11:30 Uhr
Eine erste kräftige Zelle hat sich bereits westlich von Bamberg gebildet, in deren Bereich mit größerem Hagel zu rechnen ist.
Am Dienstag wird die feucht-labile Luft nach Süden abgedrängt. Dabei kommt es vor allem noch südlich der Donau zu Gewittern. Hagel ist aber nicht mehr das große Thema, dafür der Starkregen. Lokal kommen große Regenmengen zusammen und Vermurungen und Überflutungen sind zu befürchten.
Hurrikan BUD intensiviert sich zurzeit sehr schnell und könnte sich noch Montagabend zu einem „Major Hurricane“ entwickeln. „Major Hurricane“ sind Tropenstürme, die die Kategorie 3 oder höher der fünfteiligen Saffir-Simpson-Skala erreichen. Diese Unterscheidung wurde eingeführt, da Hurrikane ab dieser Stufe großflächige Schäden verursachen und lebensbedrohliche Bedingungen während des Sturms herrschen.
Hurrikan BUD zieht in den nächsten Tagen vor der Küste Mexikos langsam nach Norden. Dabei gelangt er in kältere Gewässer, weshalb er sich sukzessive abschwächt. Gegen Ende der Woche trifft er wohl als schwacher Tropensturm auf die Halbinsel Baja California und sorgt für eine Sturmflut und sintflutartigen Regen. Falls er aber doch schon früher nach Osten abbiegt, wird es für die Pazifikküste Mexikos umso gefährlicher.
Derzeit befindet sich ein Tief über Skandinavien, das mit einem weiteren Tief über Frankreich eine markante Luftmassengrenze quer über Deutschland ausbildet. Diese Luftmassengrenze trennt kühle und trockene Luft im Norden von der heißen und gewitteranfälligen Luft im Süden und verlagert sich in den kommenden Tagen südwärts. Am Mittwoch setzt sich in ganz Österreich die kühlere Luft durch, somit kann man die aufgeheizte Wohnung endlich ausgiebig lüften.
Kräftige Gewitter an der Alpennordseite
Am Dienstag bilden sich ab Mittag von den Nordalpen ausgehend teils heftige Gewitter. Vor allem von Salzburg bis zum Alpenostrand kann es in den Nachmittagsstunden neben Starkregen auch zu großem Hagel und Sturmböen kommen. Im Süden von Unterkärnten bis ins Südburgenland hingegen stellt sich nochmals ein heißer und sonniger Sommertag ein. Am Abend und in der Nacht gehen die Gewitter dann an der Alpennordseite immer mehr in kräftigen, teils schauerartig verstärkten Regen über.
Am Mittwoch regnet es dann von Vorarlberg bis zum Wald- und Mostviertel ergiebig weiter. Auch im Süden ist es mit der Hitze vorbei, im Tagesverlauf bilden sich hier verbreitet Schauer und Gewitter, die besonders im äußersten Südosten noch einmal kräftig ausfallen können. Aufgrund des ergiebigen und flächendeckenden Regens, verbreitet werden 40 bis 70 Liter pro Quadratmeter zusammenkommen, wird die Trockenheit in Oberösterreich und Teilen Niederösterreichs beendet.
In den kommenden Tagen hält die Zufuhr feuchtwarmer Luftmassen aus dem Süden an, dabei wird vor allem ab Sonntag nochmals heißere Luft zu den Alpen geführt. Am Freitag profitiert vor allem die Osthälfte, hier sind tagsüber bei viel Sonnenschein kaum Gewitter zu erwarten, während es im Westen wieder verbreitet kracht.
Am Wochenende zuerst pfui, dann hui
Der Samstag verläuft wechselhaft. Zunächst zeigt sich besonders im Flach- und Hügelland zeitweise die Sonne, bereits im Laufe des Vormittags bilden sich jedoch wieder vermehrt Quellwolken. Ab Mittag breiten sich ausgehend vom östlichen Berg- und Hügelland Schauer und Gewitter aus. Häufig trocken bleibt es nur im westlichen Donauraum. Bis zu 31 Grad.
Am Sonntag dominiert verbreitet der Sonnenschein. Im Flachland bleibt es dabei weitgehend trocken, im Bergland sind aber doch ein paar kräftige Gewitter unterwegs. Spitzenwerte von 33 Grad sind von der Stadt Salzburg über Linz bis Wieselburg zu erwarten.
Ende in Sicht
Das schwülwarme Wetter geht nach derzeitigem Stand in der kommenden Woche zu Ende. Ab Mittwoch setzt sich von Westen her merklich kühlere Luft durch, zumindest für ein paar Tage kann man dann durchatmen.
Der Mai brachte nicht nur in Mitteleuropa Rekordwärme sondern auch im Großteil von Skandinavien. So wurde hier verbreitet eine positive Abweichung von 4 bis 5 Grad registriert, die die bisherigen Mairekorde pulverisierte. Es war aber nicht nur heiß, sondern unter ständigem Hochdruckeinfluss auch sehr trocken. Daher ist es nicht verwunderlich, dass derzeit extrem hohe Waldbrandgefahr herrscht.
In Dänemark stand ein mehrere hundert Quadratkilometer großes Waldgebiet in der Nähe der Stadt Kolding in Flammen. Dort hat sich die Lage inzwischen entspannt. Ganz anders schaut es in Schweden aus, hier ist es bisher nicht gelungen mehrere Feuer nordwestlich von Stockholm unter Kontrolle zu bringen.
Heiße Zugbremsen verursachen Feuer
Die norwegische Bahn fuhr mehrere Strecke mit einem speziellen Löschwagen ab, da heiße Bremsen zu sprühenden Funken führten und immer wieder dürres Gras und Bäume in Brand setzten. Auch abseits davon gab es in Süd- und Mittelnorwegen schon mehrere Waldbrände, die bereits das gesamte für den Sommer berechnete Budget für Löscharbeiten per Helikopter aufgebraucht haben.
Auch in den kommenden Tagen ist keine Entspannung in Sicht, es bleibt warm und trocken.
Derzeit bilden sich erste Schauer und Gewitter über dem Berg- und Hügelland und in den kommenden Stunden muss man vom Saarland über Baden-Württemberg bis Bayern verbreitet mit Gewittern rechnen. Dabei verlagern sich die Gewitter kaum und die Luft beinhaltet viel Feuchtigkeit. Somit kommt es punktuell wieder zu sintflutartigem Regen, lokale Überflutungen sind zu befürchten.
In den kommenden Tagen breitet sich die gewitteranfällige Luftmasse immer weiter in den Nordosten aus, sodass spätestens am Sonntag auch in trockenen Norden Gewitter zu erwarten sind. Der Schwerpunkt liegt aber meist in der Mitte und im Süden des Landes.
Wie schon in den Tagen zuvor ist ein Gewitterhotspot wieder der Südosten des Landes, hier besteht aufgrund der gesättigten Böden lokal wieder Überflutungsgefahr! Auch in Wien besteht heute ein erhöhtes Potenzial für heftige Gewitter. Hagel und Starkregen ist auch in der Bundeshauptstadt möglich. Ein weiterer Schwerpunkt liegt entlang der Nordalpen vom Bodensee bis ins Salzkammergut, auch hier sind punktuell Unwetter zu erwarten.
Und ab den Mittagsstunden muss man verbreitet mit Gewittern rechnen, die vor allem im Osten erst im Laufe der Nacht endgültig abklingen. Gering ist die Gewittergefahr in Teilen von Oberösterreich, wo bereits die letzten Wochen viel zu trocken verliefen. Vom Innviertel bis in den Linzer Zentralraum bleiben Gewitter die Ausnahme.
In Österreich bestimmen hauptsächlich zwei Einflüsse die Anzahl an Sommertagen. Erstens wirkt sich die Höhenlage auf die Temperatur aus: Im Mittel wird es pro 100 Meter Höhenanstieg um 0,6 bis 1 Grad kälter. Teilweise wird dieser Effekt inneralpin durch die Tal- und Beckenlagen kompensiert. Zweitens steht der Osten und Südosten schon mehr im Einfluss des Kontinentalklimas, was längere und heißere Wetterphasen im Sommer bedeutet als in Westösterreich, das noch stärker vom Atlantik beeinflusst wird.
Viel Sommer im Osten
Die meisten Tage mit mehr als 25 Grad sind am Neusiedler See zu erwarten, hier zählt man im Jahr rund 74 Sommertage, Tendenz steigend. In der Bundeshauptstadt sind es 10 Tage weniger, knapp gefolgt von den anderen Landeshauptstädten. Nur in Bregenz gibt es mit nur 39 Sommertagen deutlich weniger, hier macht sich der kühlende Bodensee bemerkbar.
Neusiedl am See
74
Wien – Hohe Warte
64
Graz, Klagenfurt und Innsbruck
63
St. Pölten
59
Linz
56
Salzburg
55
Bregenz
39
Schöckl
1
Auf den Bergen sind Sommertage rar, so gibt es auf dem Schöckl in 1.445 m im Mittel nur 1 Sommertag pro Jahr. Sommertage sind im Extremfall bis auf knapp 2000 m Höhe möglich, so wurde auf der Schmittenhöhe in 1.973 m im August 1952 bereits einmal 25 Grad gemessen.
Rekordjahr 2003
Die meisten Sommertag gab es bisher in Wien im Jahr 2003 mit unglaublichen 102 Tagen. Doch in diesem Jahr könnte der Rekord fallen, durch den extrem warmen April und Mai, gab es bisher schon 31 Sommertage und der Sommer steht erst bevor!
Der rund 3.700 m hohe „Volcán de Fuego“ ist einer der drei aktivsten Vulkane des mittelamerikanischen Landes und ist seit 2002 immer wieder aktiv. Nach dem heftigen Ausbruch am Sonntag, kam es am Dienstag erneut zu einer massiven Eruption. Rund 1,7 Millionen Einwohner sind direkt vom Vulkanausbruch betroffen.
Der Vulkan gilt auch als äußerst gefährlich, weil es bei einer Eruption zu einem pyroklastischen Strom kommen kann. Pyroklastische Ströme sind eine Mischung aus Gas, Gestein und Asche und können mit sehr hohen Geschwindigkeiten, ähnlich einer Lawine, den Hang hinabgleiten. Zudem sind diese bis zu 400 Grad heiß und zerstören auf ihrem Weg ganze Dörfer. In der weiteren Umgebung ist dann vor allem der dichte Ascheregen ein Problem.
In den kommenden Tagen liegt Deutschland zwischen einem Tief über der Iberischen Halbinsel und einem ausgeprägten Tief über Russland unter Zwischenhocheinfluss. Dabei wird mit einer schwachen nördlichen Strömung relativ trockene und stabile Luft in das Land transportiert. Nur der äußerste Süden und Südwesten bleiben gewitteranfällig, so sind auch in den kommenden Tagen von der Eifel über den Schwarzwald bis zum Alpenrand Gewitter möglich, die Unwettergefahr hält sich aber auch hier in Grenzen.
Ab Donnerstag breiten sich die Gewitter wieder auf den Großteil des Landes aus, nur im von Dürre geplagten Nordosten bleibt es weiterhin trocken und heiß. Dabei enthält die Luft wieder viel Feuchtigkeit und die Gewitter ziehen meist nur langsam, weitere regionale Überflutungen sind zu befürchten und es kann wieder die gleichen Orte wie schon in den vergangenen Tagen treffen.
Im Westpazifik beginnt nun allmählich die Hauptsaison für Tropenstürme, die meist im August und September ihren Höhepunkt findet. Derzeit befindet sich das gefährlichste Tief im Südchinesischen Meer und steuert vor der Küste Vietnams in den nächsten Tagen nordwärts. Dabei wird von einer Intensivierung des Tiefs ausgegangen, das dann in der zweiten Wochenhälfte vermutlich in Südchina auf Land trifft.
Viel Regen
Vor allem die prognostizierten Regenmengen sind beachtlich und dabei kann aus heutiger Sicht der Großraum Hongkong davon betroffen sein.
Die kräftigsten Gewitter sind zurzeit im Raum Hamburg und westlich von Berlin, sowie im Nordwesten Brandenburgs anzutreffen. Aber auch im Süden Deutschlands ist es nicht ganz ruhig, auch hier sind einzelne Schauer, aber auch Gewitter unterwegs: In Metzingen in Baden-Württemberg fielen in der letzten Stunde 28,9 l/m².
Im südöstlichen Brandenburg sind die Gewitter nach und nach in gewittrigen Starkregen übergegangen. Allerdings kommt es jetzt nördlich von Berlin immer öfter zur Gewitterauslöse.
Einige intensive Gewitterzellen haben sich in der vergangenen Stunde entwickelt. Dadurch, dass sie sich kaum bewegen sind lokal große Niederschlagsmengen dabei.
Auch in und um Berlin haben sich nun vermehrt Gewitter gebildet. Besonders mit der Zelle an der südlichen Stadtgrenze muss man mit heftigem Regen und auch Hagel rechnen!
Der Großraum Leipzig wird von einer ausgeprägten Gewitterlinie überquert. Auch im Osten Brandenburgs haben sich die Zellen zunehmend intensiviert, verlagern sich jedoch kaum.
Lokal sind auch Sturmböen und Hagel mit dabei. In Dresden wurde mit Gewitterdurchzug eine Böe mit 86 km/h registriert.
Ausgewählte Niederschlagsmengen der vergangenen Stunde:
Sassendorf (Nordrhein-Westfalen)
21,9 l/m²
Dippoldiswalde (Sachsen)
19 l/m²
Großenkneten (Niedersachsen)
13,7 l/m²
Update 14:45 Uhr
Die Gewitter südlich und westlich von Bremen haben sich in den letzten Minuten zu einer Linie zusammengeschlossen, diese verlagert sich nur sehr langsam weiter in Richtung Nordwesten. Im südlichen Niedersachsen sind die Gewitter mittlerweile in Starkregen übergegangen.
Übersicht
Aktuell sind vor allem im südlichen Niedersachsen und im Erzgebirge die kräftigsten Gewitter unterwegs. Aber auch in Brandenburg, in Mecklenburg-Vorpommern, in Nordrhein-Westfalen und in Sachsen-Anhalt gibt es schon einzelne Gewitterzellen. Im niedersächsischen Seesen sind in den letzten knapp 3 Stunden etwa 41 l/m² zusammengekommen!
Im Laufe des Tages sind in den genannten Regionen weitere teils heftige Gewitter mit Starkregen und Hagelschlag zu erwarten. Wir halten euch auf dem Laufenden.
Bereits am späten Vormittag hat sich über dem südlichen Wiener Becken und dem Wechselgebiet ein kräftiger Gewitterkomplex gebildet, der sich kaum verlagert hat. Teilweise gab es hier über 50 Liter pro Quadratmeter in der Stunde, das führte zu Überschwemmungen und geflutete Keller.
Einem extrem warmen April folgte ein rekordwarmer Mai, keine Wunder also, dass die Seetemperaturen bereits jetzt Anfang Juni hochsommerliches Niveau erreichen. Vor allem im Flachland, wo die Nächte bereits lau sind und auch Gewitter selten Frischwasser hinzufügen, sind die Seen und Teiche schon angenehm warm. Aber auch in den Alpen eignen sich schon viele Seen für einen Sprung ins Wasser. Hier ist allerdings auch in den nächsten Tagen die Gewittergefahr zu beachten.
Hitliste der Gewässertemperaturen:
Alte Donau (W)
25 Grad
Neusiedler See (B)
23 Grad
Pleschinger See (OÖ)
23 Grad
Wörthersee (K)
22 Grad
Stubenbergsee (ST)
22 Grad
Walchsee (T)
22 Grad
Bodensee (V)
21 Grad
Neue Donau (W)
21 Grad
Wolfgangsee (S/OÖ)
20 Grad
Erlaufsee (NÖ)
18 Grad
Deutlich kälter sind Seen nur in höheren Lagen um die 1000 Meter. So hat der Achensee in Tirol erst 15 Grad, aber selbst in einem heißen Hochsommer werden hier kaum Wassertemperaturen von 20 Grad erreicht.
Wie das Video zeigt gab es am gestrigen Dienstag lokal heftige Gewitter. Keller wurden aufgrund der großen Regenmengen überflutet und der Hagel lag teilweise einen halben Meter hoch.
Auch am Mittwoch ist lokal wieder mit kräftigen Gewittern zu rechnen, betroffen sind wieder die Gebiete im Süden und Südwesten. Die Gewitter bilden sich vornehmlich am Nachmittag und ziehen sich diesmal bis weit in die Nacht hinein.
Am Donnerstag geht es im Süden und in der Mitte gewittrig weiter, im Norden bleibt es hingegen beim trockenen Frühsommerwetter. Hier machen sich frühesten am Wochenende ein paar Gewitter bemerkbar.
Am Mittwoch werden zunehmend feucht-warme Luftmassen in den Alpenraum geführt. Während sich die Gewittertätigkeit heute noch in Grenze hält, sind am Donnerstag und Freitag im gesamten Land kräftige Gewitter zu erwarten. Die Gewitter verlagern sich dabei nur sehr langsam und können über längere Zeit an einem Ort verbleiben. Zudem besitzt die Luft derzeit einen großen Wassergehalt. Diese Kombination führt zu einer erhöhten Gefahr von lokalen Starkregen- und Überflutungsereignissen.
Überflutung in Paris
Mit diesen stationären Gewittern hatte gestern schon Frankreich und Westdeutschland zu kämpfen. In Teilen von Paris kam es zu Überflutungen wie das Video zeigt:
Der dazu gefallene kleinkörnige Hagel wirkt sich dabei ebenfalls negativ aus, da er die Abflüsse schnell verstopft und das Wasser gar nicht mehr abfließen kann.
Zu Pfingsten gehen viele auf Reisen, vor allem weil es Mitte Mai in Mitteleuropa oftmals noch kühl und unbeständig ist. Das Mittelmeer dagegen bereits mit Badetemperaturen lockt. Ist das auch diese Jahr der Fall?
Obere Adria
An der Oberen Adria kommt zu Pfingsten bereits Sommerfeeling auf. Direkt am Meer scheint meist die Sonne und bei 25 bis 27 Grad ist die Gewittergefahr nur gering. Dazu verlocken Wassertemperaturen um die 20 Grad bereits zum Schwimmen. Wer allerdings einen Ausflug in die Berge wagt, muss am Nachmittag und Abend mit kräftigen Gewitter rechnen. Die Urlauber in Kroatien sind etwas benachteiligt. Hier weht am Sonntag und Montag eine schwache Bora, lebhafter Ostwind und kühlere Temperaturen sind die Folge davon.
Mallorca
Auf Mallorca stellt sich frühsommerliches Wetter ein. Bei Lufttemperaturen zwischen 22 und 25 Grad und Wassertemperaturen um die 18 Grad ist wohl eine Radtour noch dem Schwimmen im Meer zu bevorzugen. Meist scheint die Sonne, nur am Sonntag sorgt ein kleinräumiges Tief für viele Wolken und etwas Regen.
Ostsee
An der deutschen Ostsee ist natürlich im Mai noch nicht an Schwimmen zu denken. Doch ein Strandspatziergang oder einfach nur Sonne tanken und die Meeresluft genießen, lockt viele bereits an die Strände. Das Wetter dazu passt: Von früh bis spät dominiert der Sonnenschein, lediglich der frische bis starke Ostwind kann als störend empfunden werden. Die Temperaturen sind mit 17 bis 20 Grad im frühlingshaften Bereich.
Der Tropensturm SAGAR befindet sich derzeit südlich der jemenitischen Küsten und bewegt sich bis Samstag parallel zur Küste westwärts. Je nachdem wie sehr SAGAR in Interaktion mit der Küste kommt, kann er an Stärke verlieren, aber auch gewinnen und sich zu einem gefährlichen Zyklon entwickeln.
Nach derzeitigem Modellstand trifft SAGAR dann am Samstag in Dschibuti oder in Westsomalia auf Land. Neben einer massiven Sturmflut sind vor allem die enormen Regenmassen ein Problem. Innerhalb von 24 Stunden sind bis zu 300 Liter pro Quadratmeter zu erwarten, doppelt soviel Regen wie normalerweise in diesem Gebiet über ein ganzes Jahr fällt. Massive Überschwemmungen und Zerstörungen sind in dieser bitterarmen Region zu befürchten.
Hier ein Video aus dem Jemen von 2016: Ein ausgetrocknetes Flusstal wird aufgrund der großen Regenmengen in Sekunden zu einer tödlichen Falle:
Während im Süden reichlich Regen fiel, dauert an der Alpennordseite die Trockenheit bereits seit Wochen an. Die Waldbrandgefahr ist derzeit hoch und auch die Landwirte benötigen dringend Regen. Im Waldviertel fielen bisher nur rund 30 Prozent des üblichen Niederschlags, hier musste stellenweise sogar das Trinkwasser rationiert werden.
Tief VADJMA bringt reichlich Regen
Tief VADJMA liegt derzeit genau über Österreich und sorgt heute im Süden und Westen bereits für viel Regen durch Schauer und Gewitter. Montagnacht kommt dann mit einem Frontensystem flächendeckend kräftiger Regen aus, der sich am Dienstag auf die Alpennordseite verlagert. Vor allem in den Staulagen der Nordalpen regnet es dann intensiv.
Gesamtniederschlag bis Donnerstagabend @GFS, Ubimet
Am Mittwoch und Donnerstag stauen sich Schauer und einzelne Gewitter an der Alpennordseite, womit hier noch einige Liter hinzukommen. Teilweise sind in den Nordalpen in den nächsten drei Tage über 100 Liter pro Quadratmeter zu erwarten.
Trockenheit beendet
Die Trockenheit geht somit verbreitet zu Ende, nur vom Waldviertel bis ins Marchfeld sind die Regenmengen wohl zu gering um die Trockenheit vollständig zu beenden. Aber auch in diesen Regionen entspannt sich insgesamt die brisante Lage.
Zunächst entwickelten sich zu Mittag erste kräftige Gewitter in Hessen und Nordrhein-Westfalen. So kam es im hessischen Marburg oder in Winterberg im Sauerland lokal zu Hagelschlag. In den Nachmittagsstunden gab es dann vermehrt in Bayern kräftige Gewitter. Lokal fielen teils ergiebige Regenmengen: Besonders betroffen waren das Münsterland, Mittelhessen und Unterfranken. In Bad Mergentheim Neunkirchen fielen innerhalb von wenigen Stunden rund 62 Liter pro Quadratmeter Regen.
Gewitterhotspot Bayern
In Summe wurden landesweit 286.765 Blitze detektiert, davon 123.209 in Bayern, 55.360 in Niedersachsen, 52.216 in Nordrhein-Westfalen, 25.266 in Hessen, 21.876 in Baden-Württemberg und 4.973 in Rheinland-Pfalz. Diese Zahlen sind vergleichbar mit hochsommerlichen Gewitterlagen, für diese Jahreszeit ist das aber außergewöhnlich. Blitzreichster Landkreis war Osnabrück mit 16.733 Blitzen, gefolgt von Donau-Ries mit 14.839 und Steinfurt mit 14.523. Der stärkste Blitz mit einer Stromstärke von rund 259.000 Ampere wurde im Landkreis Aurich registriert.
Weitere Gewitter am Montag
Unwetterrisiko am Montag
Am Montag liegt der Schwerpunkt der Gewittertätigkeit in Süddeutschland. So sind am Nachmittag besonders vom Schwarzwald bis zum Chiemgau kräftige Gewitter zu erwarten. Die Hauptgefahr stellen weiterhin die heftigen Regenmengen dar. Örtlich sind wieder kleinräumige Überflutungen zu erwarten.
Bereits in der Früh ziehen im Westen zahlreiche Schauer und einzelne Gewitter durch und hier bleibt es auch den ganzen Tag über unbeständig. Unwettergefahr besteht aber am Nachmittag etwas weiter östlich in einem Streifen vom Emsland über das Hochsauerland und Unterfranken bis zum Alpenrand.
Hier gehen am Nachmittag zahlreiche Gewitter nieder, die stellenweise sintflutartigen Regen bringen. Stellenweise sind auch Hagel und Sturmböen möglich. Am Abend entspannt sich die Lage dann langsam wieder, Schauer und Gewitter ziehen sich in den Südwesten zurück. Wir halten euch unter uwr.de wie immer auf dem Laufenden.
Freundlicher Muttertag im Osten
In Ostdeutschland hingegen kann man den Muttertag bei viel Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen genießen. Vom Erzgebirge bis zur Ostseeküste bleibt es trocken bei Höchstwerten um die 25 Grad.
Derzeit liegt ein Bodentief mit seinem Kern direkt über den Alpen und wird zusätzlich noch von zwei Höhentiefs über dem Golf von Genua und über Polen flankiert. Diese Wetterkonstellation sorgt in den nächsten Tagen für zahlreiche Schauern und Gewitter, dazu wird es ab Dienstag spürbar kühler.
Bereits am Samstag sorgten stationäre Gewitter von Unterkärnten bis ins Wiener Becken lokal für Überflutungen, Vermurungen und Feuerwehreinsätze. Auch am Muttertag ist in dieser Region mit teils kräftigen Gewittern zu rechnen. Ein weiterer Schwerpunkt befindet in den westlichen Nordalpen von Vorarlberg bis zum Loferer Land. Hauptgefahr ist wiederum sintflutartiger Regen und kleinkörniger Hagel.
Der Montag wird dann ein Ebenbild vom Muttertag, wiederum sind die gleichen Regionen von den stärksten Schauern und Gewittern betroffen.
Bis Pfingsten unbeständig und kühl
Ab Dienstag gehen dann im ganzen Land verbreitet Schauer nieder, stellenweise kann es auch länger anhaltend regnen. Dazu wird es merklich kühler. Diese schaueranfällige und kühle Wetter setzt sich dann die ganze Arbeitswoche fort, frühesten zu Pfingsten wird es wieder stabiler und wärmer.
Ein Tief zieht in den nächsten Tagen über den Süden von Australien hinweg. Dessen Kaltfront sorgt am Mittwoch von Adelaide über Melbourne bis Canberra für stürmisch auffrischenden Wind. Anschließend ziehen zahlreiche Schauer mit Sturmböen über das Land, im Stau der Australischen Alpen regnet es länger anhaltend und kräftig.
Schnee auf den Bergen
In den australischen Alpen gibt es mehrere Ski Resorts. Die Saison beginnt zwar erst Anfang Juni, doch können sich die Betreiber bereits auf eine erste Grundlage freuen. Die Schneefallgrenze sinkt mit dem Herbststurm auf 1000 m, oberhalb von rund 1300 m kommen rund 30 cm Neuschnee zusammen.
Der Alpenraum befindet sich am Wochenende im Übergangsbereich zwischen Skandinavienhoch QUINLAN und tiefem Luftdruck über den Britischen Inseln. Somit geht es warm, aber auch wechselhaft weiter. Am Muttertag erwischt Westösterreich dann eine kräftige Kaltfront.
Christi Himmelfahrt: Im Osten hui, im Westen pfui
Den Feiertag kann man im östlichen Flachland bei Spitzenwerten von bis zu 27 Grad im Freibad genießen, nur im umliegenden Berg- und Hügelland bilden sich vereinzelt Wärmegewitter. Im Westen hingegen fällt der Feiertag ins Wasser. Von Vorarlberg ausgehend breiten sich Schauer und Gewitter ostwärts aus und erreichen am Abend auch Salzburg und Oberösterreich. Hier kommen die Temperaturen kaum über die 20-Grad-Marke hinaus.
Am Freitag und Samstag leicht unbeständig
Der Freitag startet an der Alpennordseite trüb und nach Osten zu regnet es ein wenig. Tagsüber setzt sich hier zögerlich die Sonne durch, während dann im Süden in der schwülwarmen Luft einige Gewitter entstehen. Die Höchstwerte liegen von Nord nach Süd zwischen 16 und 24 Grad.
Der Samstag ist der freundlichste Tag des verlängerten Wochenendes. Oftmals scheint die Sonne und die Temperaturen steigen verbreitet über die 25-Grad-Marke. Im Bergland sind am Nachmittag allerdings wieder ein paar Schauer und Gewitter möglich.
Am Muttertag herrschen große Temperaturunterschiede
Der Muttertag verläuft dann sehr konträr. Im Westen trifft am Vormittag eine kräftige Kaltfront ein und sorgt für ergiebigen Regen und eine markante Abkühlung. Die Schneefallgrenze sinkt in Vorarlberg bis zum Abend vorübergehend auf 1000 m ab. Sonst scheint zunächst häufig die Sonne, am Nachmittag entstehen aber im Berg- und Hügelland teils heftige Gewitter. Gänzlich trocken und freundlich verläuft der Muttertag aus heutiger Sicht bei kräftigem Südostwind im östlichen Flachland. Zwischen West und Ost bauen sich große Temperaturgegensätze auf: 10 bis 28 Grad.
Ein Höhentief zieht tagsüber von Ostungarn nach Österreich. Durch das Tief wird der vertikale Temperaturgradient vergrößert, die Luft wird labiler und gewitteranfälliger. Hier die Zugbahn des Höhentiefs:
Das Höhentief erreicht heute Abend Ostösterreich, wandert am Mittwoch unter Abschwächung langsam nach Westösterreich und wird am Feiertag in den aus Westen kommenden Trog eingebunden.
Kräftige Gewitter vor allem im Osten
Am frühen Nachmittag entstehen erste Schauer und Gewitter am Alpenhauptkamm und im Süden, bald jedoch ziehen auch kräftige Gewitter nach Ostösterreich. Vor allem vom Waldviertel über Wien bis zum Neusiedler See können diese lokal auch heftig ausfallen. Dabei ist mit einer größeren Mengen kleinkörnigem Hagel, Starkregen und Sturmböen zu rechnen.
Unwetterrisiko
Auch am Mittwoch gewittrig
In der Nacht beruhigt sich die Gewitterlage langsam, vereinzelt blitzt und donnert es aber auch noch nach Mitternacht. Am Mittwoch sorgt das Höhentief dann im ganzen Land wieder für zahlreiche Schauer und Gewitter. Genauere Details dazu erfahrt ihr morgen auf uwz.at
In den kommenden Tagen ist im südlichen Südamerika mit teils heftigen Gewittern zu rechnen. Neben Großhagel und Sturmböen sind vor allem auch große Regenmengen zu befürchten, die zu großflächigen Überschwemmungen sorgen können. Auch in den Großstädten Buenos Aires und Montevideo sind immer wieder kräftige Gewitter möglich.
Der April fiel in den meisten Regionen deutlich zu trocken aus und auch in den ersten Maitagen fiel kaum Regen. Daher besteht derzeit eine hohe Waldbrandgefahr! Bereits ein kleiner Funke reicht aus um einen großen Brand auszulösen.
Nicht nur die Wälder sehnen sich nach Regen, auch immer mehr Landwirte kämpfen mit der Trockenheit. Besonders im Süden rechnet man bereits mit ersten Einbüßen bei der Weizenernte aufgrund der anhaltendenden Trockenheit.
Bis Mittwoch bleibt es trocken, anschließend sorgen Gewitter regional für Entspannung. Großflächiger Landregen, der die Trockenheit beenden könnte, ist aber weiterhin nicht in Sicht.
Eine Kaltfront sorgte am Dienstag von Oklahoma bis Nebraska für zahlreiche Unwetter. Bisher wurden vom Amerikanischen Wetterdienst bereits 20 Tornado-Meldungen bestätigt. Weiters wurden im Zuge der Gewitter Orkanböen von bis zu 130 km/h gemessen.
— Extreme Tornado Tours (@tornado_tours) May 2, 2018
Still cannot believe we watched this tornado form first as a cone and then turn into a strong wedge right before our eyes! Unbelievable evening yesterday near Culver/Tescott, Kansas! #kswx#stormhour#canonpic.twitter.com/FCFQQUvdqV
Die meisten Unwettermeldungen betrafen aber Hagel. Teilweise wurde Hagel von bis zu 10 cm Durchmesser gemeldet, wie etwa in Nebraska und Kansas.
Am Donnerstag erneut Unwettergefahr
Besonders vom Nordosten von Oklahoma über das östliche Kansas und Missouri bis zum nordwestlichen Illinois sind am Donnerstag neuerlich heftige Gewitter zu erwarten. Unter dem Einfluss ausgeprägter Höhenwinde sind neuerlich großer Hagel von bis zu 7 cm Durchmesser, Orkanböen von bis zu 130 km/h und einzelne Tornados zu befürchten.
In der gesamten Osthälfte besteht ab dem mittleren Nachmittag das Potential für Gewitter. Mit ersten Gewittern ist am Alpenostrand zu rechnen, am Abend und in der ersten Nachthälfte sind dann verbreitet teils kräftige Gewitter möglich. Vor allem von der Koralpe bis ins Wiener Becken besteht dabei Unwettergefahr mit Starkregen, größerem Hagel und Sturmböen.
Einen genauen Überblick über die aktuelle Situation bekommt ihr wie immer auf uwz.at
Auch am Donnerstag geht es gewittrig weiter, dabei liegt der Schwerpunkt voraussichtlich in Kärnten, der Steiermark sowie im Wald- und Mühlviertel. Genaueres Details dazu gibt es aber morgen Vormittag.
Der momentane Regen auf Sardinien verstärkt sich am Mittwoch durch die Bildung eines Tiefs über dem Tyrrhenischen Meer. Dazu lagern sich immer mehr Gewitter ein, womit in kurzer Zeit große Regenmengen zusammenkommen können. Das hochaufgelöste Race-Modell von Ubimet berechnet bis Donnerstagabend über 200 Liter pro Quadratmeter Regen.
Aufgrund der enormen Regenmengen ist auf Sardinien mit weitreichenden Überschwemmungen und lokalen Vermurungen zu rechnen.
Auswirkungen auf Österreich
Das Italientief führt in den kommenden Tagen aus Süden feuchtwarme und labil geschichtete Mittelmeerluft nach Österreich. Somit wird es auch hierzulande unbeständig, vor allem im Süden und Osten muss man auch mit starken Gewittern rechnen.
Am Wochenende ist der Spuk dann aber wieder vorbei, unter Hochdruckeinfluss stellt sich meist sonniges und warmes Frühsommerwetter ein.
In den kommenden Tagen nimmt ein Italientief das Zepter in die Hand und versorgt Österreich mit feuchtwarmer und labil geschichteter Mittelmeerluft. Im Süden und Osten des Landes sind dabei einige, teils kräftige Gewitter zu erwarten. Von Vorarlberg bis Salzburg handelt es sich meist nur um Regenschauer. In Summe kommen im ganzen Land ein paar Liter Regen zusammen, die vorherrschende Trockenheit an der Alpennordseite wird etwas gelindert.
Trockenheit für Landwirtschaft allmählich problematisch
Von Vorarlberg bis ins Weinviertel herrscht schon seit Wochen eine ausgeprägte Trockenheit. Im bisherigen Frühling fiel verbreitet nur halb so viel Niederschlag wie im Durchschnitt, in manchen Regionen wie im Waldviertel wurden bisher nicht einmal 20 Prozent des normalen Regensolls erreicht. Vor allem die Landwirtschaft benötigt in den nächsten Wochen ausreichend Regen, um Dürreschäden zu verhindern. In den kommenden Tagen sorgen zahlreiche Schauer und Gewitter für eine leichte Entspannung, flächendeckender Regen ist aber gerade im äußersten Norden und Nordosten weiterhin nicht in Sicht.
Die Walpurgisnacht wird jährlich am 30. April begangen. Das traditionelle Fest ist heute zwar nicht mehr ganz so relevant wie früher und wird vielerorts von sogenannten “Tanz in den Mai”-Feiern abgelöst, aber immer noch gibt es viele Anhänger des nord- und mitteleuropäischen Festes.
Ursprung und Bedeutung
Die Walpurgisnacht verdankt ihren Namen Walburga, die von der römisch-katholischen Kirche als Heilige verehrt wird und am 1. Mai 870 heiliggesprochen wurde. Weniger heilig ist hingegen der Hintergrund der Walpurgisnacht: Der Sage nach feierten Hexen am Blocksberg (auch Brocken genannt) im Harzgebirge sowie an anderen mystischen Plätzen verschiedene Rituale mit Tanz und Gesang. Historisch und inhaltlich leitet sich die Walpurgisnacht von heidnischen Frühjahrsbräuchen ab, bei denen die Ankunft des Frühlings mit nächtlichen Freudenfeuern gefeiert wurde. Mit der Christianisierung in Deutschland wurden einige diese Bräuche als heidnisch verboten oder umgedeutet. Später ab dem 16. Jahrhundert wurde die Walpurgisnacht zudem mit Teufelsverehrung in Verbindung gebracht.
Rituale
Ähnlich dem Osterfeuer werden große Feuer entzündet.
Durch Lieder, Reden und Tanzen soll der Frühling eingeleitet werden.
Der Gang zwischen zwei Walpurgisfeuer soll Seuchen und Krankheiten fernhalten.
Durch Lärm auf den Straßen wurden Geister vertrieben.
Es werden weiße Kreuze an Häuser gemalt, um sich vor Hexen zu schützen.
Auch Salz wird zu diesem Zweck über Türschwellen gestreut
Besen werden mit dem Reisig nach oben aufgestellt.
Zwei Vergissmeinnicht werden gepflanzt um die Treue des Partners vorherzusagen. Wachsen sie aufeinander zu, ist das ein Zeichen für eine treue Beziehung.
Ähnlich wie Halloween werden Streiche gespielt – angeblich zur Abwehr gegen Dämonen.
Im Vorfeld von Sturmtief QUITTA gab es gestern von Ostfrankreich über Benelux bis in den Nordwesten von Deutschland heftige Gewitter. Starkregen, teils großer Hagel und Orkanböen traten örtlich mit den Gewittern auf, in Frankreich konnte auch das beeindruckende Video eines Tornados aufgenommen werden:
Large hail south of Nancy (54), Lorraine, France today, April 29! Report: Kevin' Leclercq pic.twitter.com/pPpgbr3g0Q
Auch in Norditalien gab es einige kräftige Gewitter:
Excellent view of the striated mesocyclone and wall cloud on the supercell near Paratico (BS), north Italy yesterday, April 29! Report: Italia live meteo pic.twitter.com/IRe6A8XOos
Während die gewitterträchtige Luft nun nach Nordosten abgedrängt wird, fließt hinter dem Tief relativ kalte Luft in den Norden von Frankreich ein. Dazu kühlt die Luft mit kräftigem Niederschlag noch weiter ab, sodass es heute nördlich von Paris zu nassem Starkschneefall kam.
Tief QUITTA befindet sich derzeit über Nordfrankreich und sorgt noch für unwetterartige Gewitter in Schleswig mit lokalen Orkanböen und Starkregen. In den nächsten Stunden ziehen die Gewitter endgültig nach Norden ab und der Fokus liegt dann auf den zunehmend stürmischen Südwestwind.
QUITTA verlagert sich in den kommenden 24 Stunden in Richtung Dänemark und an dessen Vorfeld wird es zunehmend stürmisch. Heute Nachmittag und Abend ist vor allem die Region vom Saarland bis nach NRW betroffen, besonders in der Eifel sind verbreitet auch schwere Sturmböen zu erwarten. Nachts bleibt es dann in NRW und in Niedersachsen stürmisch, bevor sich das Sturmfeld am Feiertag langsam nach Nordosten verlagert. In diesen Regionen sind verbreitet Sturmböen möglich, lokal weht auch schwerer Sturm.
In den kommenden Stunden tropft ein kleinräumiger Kaltlufttropfen vom östlich von Österreich befindlichen Höhentrog ab. Zunächst wandert das Höhenei dabei nach Süden in Richtung Kroatien. Da sich am Samstag das Hoch aber weiter nach Osten verlagert, wandert das Höhenei an dessen Rückseite wieder nach Norden und überquert Samstagnacht den Osten von Österreich.
Durch das Höhenei verdichten sich am Samstagvormittag die Wolken von Südosten her, somit verläuft der Nachmittag von der Südsteiermark bis in den Wiener Raum öfters trüb. Es bleibt aber noch trocken. Sonntagfrüh sind dann vor allem vom Wienerwald bis ins Weinviertel einzelne Schauer möglich, dazu frischt hier kräftiger bis stürmischer Südostwind auf. Der Spuk ist aber rasch vorbei, bereits am Vormittag setzt sich von Süden her wieder die Sonne durch und es wird mit bis zu 20 Grad warm.
Unberechenbarkeit von Höheneier
So kleine Höhentiefs sind für die Modelle immer schwer zu vorhersagen, daher ist selbst 24 Stunden vor dem Ereignis noch nichts in Stein gemeißelt. Zieht das Tief eine Spur weiter östlich nach Norden, verläuft das Wochenende doch deutlich sonniger.
Ein Tief zieht über den Süden der USA hinweg und sorgt am Freitag wieder für zahlreiche Gewitter in den Südstaaten. Auch Unwetter mit großem Hagel und einzelnen Tornados sind wieder zu erwarten. Die Gewitter schwächen sich über Nacht nur langsam ab und erreichen Samstagmorgen den Golf von Mexiko.
Heute Früh gab es noch verbreitet Frost, selbst entlang des Rheins sank die Temperatur verbreitet in den negativen Bereich. Auch am Samstag ist gebietsweise noch mit Frost zu rechnen, tagsüber kann aber schon fleißig gegärtnert werden. Denn in den nächsten Tagen stellt sich meist sonniges und mildes Frühlingswetter ein und auch die Nächte verlaufen lau und frostfrei. Somit können frostempfindliche Pflanzen getrost nach draußen gegeben werden.
Letzter Frost?
Das Risiko für eine weitere Frostnacht geht im Flachland im April sukzessive zurück, obwohl bis zu den Eisheiligen Anfang Mai ein weiterer Kälteeinbruch nicht ausgeschlossen werden kann. Vor allem in der Mitte und im Süden sowie in höheren Lagen kommt Frost in der ersten Maihälfte noch alle 2 bis 3 Jahre vor. Ganz ausgestanden ist es also noch nicht, eine Schutzfolie sollte in den nächsten Wochen noch griffbereit sein.
Während die letzten Tage im Flachland sehr lau bei teils zweistelligen Tiefstwerten verliefen, ist in der nächsten Nacht vom Tullnerfeld über das Weinviertel bis ins südliche Wiener Becken sowie im Südosten mit leichtem Frost zu rechnen. Auch in Wien kann das Thermometer in den Außenbezirken stellenweise unter den Gefrierpunkt sinken. Für die Marillenblüte in der Wachau besteht keine Gefahr, hier bleiben die Temperaturen knapp positiv.
Frost – Resultat aus klarer Nacht und Windstille
Wolken oder Wind verhinderte in den vergangenen Nächten eine starke Auskühlung. Heute Nacht herrscht hingegen bei sternenklarem Himmel Windstille, somit sacken die Temperaturen bis in den Frostbereich ab.
Letzter Frost?
In der kommenden Woche bleibt es frühlingshaft mild und auch nachts besteht keine Frostgefahr mehr. Somit nimmt das Risiko für eine weitere Frostnacht im Flachland sukzessive ab, obwohl bis zu den Eisheiligen Anfang Mai ein weiterer Kälteeinbruch nicht ausgeschlossen werden kann. Im Bergland oberhalb von 600 bis 800 m sind hingegen Frostnächte auch noch in den nächsten Wochen zu erwarten.
Gestern zu Mittag amerikanischer Zeit sind zwischen Texas und Ohio die ersten schweren Gewitter entstanden. In Folge formte sich aus den einzelnen Zellen eine lange Gewitterlinie, eine sogenannte „Squall line“, die sich stetig weiter nach Osten fortbewegte. Die folgenden Radarbilder zeigen die eindrucksvolle Entwicklung:
In den betroffenen Gebieten sorgten vor allem schwere Sturmböen mit bis zu 113 km/h und großer Hagel für teils schwere Schäden. In der Nähe von Poplar Grove in Missouri fielen Hagelschloßen mit einem Durchmesser von 7,5 cm zu Boden! Auch einige Tornados wurden beobachtet. In Galatia, Illinois zerstörte ein solcher mehrere Häuser und Farmen.
Am Ostersonntag zog eine Kaltfront von Kanada über die US-Ostküste hinweg und brachte die winterliche Kaltluft zurück. Dazu bildete sich ein kleinräumiges Tief, das derzeit von Pittsburgh bis New York für 10 bis 20 Zentimeter Neuschnee sorgt.
Aprilschnee nicht ungewöhnlich in New York
Auch wenn nicht jedes Jahr im April in New York Schnee fällt, so passiert es in der ersten Aprildekade doch alle paar Jahre wieder. Meist handelt es sich dabei nur um wenige Zentimeter, der Rekord liegt bei knapp 26 cm au dem Jahr 1915:
Der Triebschnee in der Höhe sowie des Nassschnee in tiefere Lagen sorgen derzeit für eine heikle Lawinensituation. Der Neuschnee der vergangenen Tage wurde durch den starken Höhenwind umfangreich verfrachtet, sodass der Neuschnee nur schlecht mit dem Triebschnee verbunden ist. Somit können Lawinen bereits bei geringer Zusatzbelastung oberhalb von 2500 m ausgelöst werden.
Nassschnee- bzw. Gleitschneelawine
Unterhalb von 2500 m nimmt die Lawinengefahr mit der Tageserwärmung zu. Die Schneedecke wird durchfeuchtet und es kommt zu den im Frühjahr typischen Gleitschneelawinen an steilen Grashängen. Aufgrund der überdurchschnittlichen Schneehöhen können ausgelöste Lawinen gefährlich groß werden.
Hier ein Blick auf das Kitzsteinhorn, dabei kam es heute Mittag zu einem Lawinenabgang in den Stausee Wasserfallboden (am rechten Bildrand)
Der zu kalte Februar und März bremsten bisher die Vegetation stark ein. Doch in dieser Woche steigt die Temperatur bei reichlich Sonnenschein erstmals in diesem Jahr über die 20-Grad-Marke, dazu bleibt es in den tiefen Lagen frostfrei. Dies führt zu einem explosionsartigen Wachstumsschub in der Natur.
10 Tage im Rückstand
Im Vergleich zu den letzten zwei Jahrenzehnten befindet sich die Natur etwa 7 bis 10 Tage im Verzug, nur 2013 und 2006 kamen die Pflanzen noch später auf Touren. Hier ein Vegetationsvergleich anhand eines Rebstocks aus dem Südtirol:
Pollenallergiker aufgepasst
Durch den starken Vegetationsschub beginnen in den nächsten Tage auch Esche und Birke zu blühen. Dabei kommt es zu einem rasanten Anstieg der Pollenkonzentration, Allergiker müssen ab dem Wochenende mit hohen Belastungen rechnen.
Das Ende März im Norden von Norwegen noch viel Schnee liegt, ist eigentlich nicht außergewöhnlich. Doch in diesem Jahr türmen sich die Schneemassen teils meterhoch, was in den letzten 20 Jahren nie vorkam. Das Foto zeigt ein Ferienhaus in der Nähe des Nordkaps, das direkt unter einen großen Schneewechte liegt. Derzeit ist es unbewohnt, da die Gefahr, das die Wechte das Haus verschüttet, zu groß ist.
Große Lawinengefahr legt Leben lahm
In der ganzen Region herrscht derzeit große Lawinengefahr, sodass selbst die Fernstraßen streckenweise gesperrt sind. In kleineren Orten, die von der Umwelt abgeschnitten sind, gibt es bereits Engpässe bei gewissen Lebensmittel. Die Situation wird sich erst zum Wochenende hin langsam entspannen, dann sind keine großen Neuschneemengen mehr in Sicht und der stürmische Wind lässt nach.
Das Tief Elisabeth zieht in der Nacht über Norddeutschland hinweg und die dazugehörige Okklusion sorgt von Schleswig-Holstein bis nach Vorpommern für ein paar Zentimeter Nassschnee. Am Abend setzt von Westen her Regen und Schneeregen ein, der in der zweiten Nachthälfte in starken Nassschneefall übergeht. Im Laufe des Vormittag zieht der Schneefall dann nach Norden weg.
Vor allem betroffen ist die Regionen von Flensburg bis Kiel sowie die Inseln Fehmarn und Rügen. Hier sind verbreitet 5 cm, lokal bis zu 10 cm nasser Neuschnee in nur wenigen Stunden zu erwarten. Aber auch sonst sind im Umfeld der Ostsee wenige Zentimeter Schnee zu erwarten, selbst in Hamburg sind kurzzeitig nasse Schneeflocken möglich.
Weiße Pracht rasch dahin
Tagsüber steigt das Thermometer aber deutlich ins plus, somit schmilzt der Schnee in wenigen Stunden wieder dahin, nur in Grenznähe zu Dänemark kann der Schnee den Gründonnerstag überstehen.
Das spätwinterliche Märzwetter hat auch sein Gutes, jetzt zum Beginn der Osterferien herrschen verbreitet noch gute bis perfekte Schneeverhältnisse. Selbst in den Mittelgebirgen kann man zumindest in den größeren Skigebieten noch auf gut präparierten Pisten Skifahren. So liegen auf dem Fichtelberg noch 90 cm Schnee, am Feldberg im Schwarzwald sogar noch 150 cm.
In den Alpen türmen sich noch die Schneemassen
Ein schneereicher Winter und ein kaltes Frühjahr sorgen nun für ausgezeichnete Pistenbedingungen in den Alpen, die in solch einer Weise nur selten zu Ostern noch anzutreffen sind. In den großen Skigebieten sind selbst noch die Talabfahrten problemlos zu meistern und bei durchwegs sonnigen Verhältnissen und Temperaturen um die 0 Grad in 2000 m steht dem Skiurlaub am Wochenende nichts mehr im Wege.
Zyklon NORA trifft nach derzeitigen Berechnungen von Sonntag auf Montag auf Land und sorgt mit Spitzenböen von 200 km/h für weitreichende Zerstörung. Zum Glück ist diese Küstenregion nur dünn besiedelt.
Zugrichtung und Windgeschwindigkeiten von NORA
Enorme Regenmengen durch Zyklon
Neben dem Wind ist vor allem der Regen ein großes Problem. Lokal sind bis zu 500 Liter pro Quadratmeter zu erwarten und damit massive Überschwemmungen.
Gerade im Frühjahr, wenn Kaltluft weit nach Süden ausbricht und im Mittelmeerraum für starke Tiefdruckentwicklungen sorgt, entstehen in der Sahara große Sandstürme. Mit einer südlichen Strömung werden die Sand- und Staubteilchen dann weit in den Norden transportiert. Am Donnerstag sorgte ein Sandsturm auf Kreta für eine mystische Stimmung.
Absolutely incredible satellite view of THICK Saharan dust being pushed into the eastern Mediterranean today! Look at the dust cloud moving towards Crete! Image: NASA Terra pic.twitter.com/nBnm5dMIsh
In der letzten Nacht zog die Kaltfront durch und beendete den staubigen Spuk. Nach derzeitigem Stand liegt zu Ostern ein Tief über Spanien, das mit einer südlichen Strömung dann warme, allerdings auch staubhaltige Saharaluft bis zum Alpenraum führen könnte.
Kurz vor Frühlingsbeginn hat der Winter nicht nur in Mitteleuropa, sondern auch im Nordosten Spaniens nochmals ein kräftiges Lebenszeichen gegeben. So gab es zum Sonnenaufgang am vergangenen Dienstag in mehreren Landkreisen Kataloniens eine zum Teil dicke Schneedecke. Die größten Schneemengen gab es in Santa Coloma de Queralt, im Becken von Barbera, mit rund 24 cm Neuschnee sowie in Querol, in der Region l’alt Camp, mit 19 cm.
Dorf / Stadt
Landkreis
Neuschnee (cm) 19.-20. März
Santa Coloma de Queralt (680 m.)
Conca de Barberà
20
Viu de Llevata (1240 m.)
Alta Ribagorsa
17
Sant Joan de l‘Erm (1720 m.)
Alt Urgell
15
Abadia de Montserrat (740 m.)
Bages
13
Observatori Fabra (410 m.)
Barcelones
12
El Port del Comte (1810 m.)
Solsones
10
Calaf (720 m.)
Anoia
10
Observatori de Pujalt (750 m.)
Anoia
10
Historische Werte auf der Collserola
Auch auf der Serra de Collserola, dem Hügelland im Westen von Barcelona, wurde es weiß. So sind in der Nacht auf Dienstag am Observatori Fabra, in etwa 400 m Höhe, rund 12 Zentimeter Neuschnee gefallen. Schnee ist hier im März zwar nicht ganz ungewöhnlich, allerdings nicht mit dieser Intensität. So war der Schneefall von letztem Dienstag das zweitspäteste sowie -stärkste Ereignis seit 1917. An der Tabellenspitze steht weiterhin der 22. März 1917 mit 24 cm Schnee. Der späteste Schneefall wurde dort hingegen am 29. April 1919 beobachtet.
Nicht nur in Europa zeigt der Winter nochmals seine Zähne, sondern auch an der Ostküste der USA sorgt ein weiterer Schneesturm nicht gerade für Frühlingsgefühle. Schneestürme im März sind in dieser Region nicht ungewöhnlich, doch es ist bereits der vierte Sturm in diesem Monat und auch die zu erwartenden Schneemengen von bis zu 45 cm sind ungewöhnlich.
Am Dienstag zieht ein Tief aus Südwesten an die Ostküste und bringt zunächst verbreitet Regen, der am Nachmittag von Westen her allmählich in Schnee übergeht. Der meiste Schnee fällt dann am Mittwoch tagsüber, dazu weht noch kräftiger Wind und es stellen sich schneesturmartige Verhältnisse ein. Dabei muss man sich wieder auf zahlreiche Flugausfälle und Behinderungen im öffentlichen Verkehr einstellen.
Der arktische Kaltluftausbruch sorgte nicht nur in Mitteleuropa für einen Rückfall in den Winter, sondern auch in Westeuropa und im Großteil des Mittelmeerraums vertrieb er den Frühling. So fiel an der französischen Atlantikküste Schnee und auch in Nordspanien und im Apennin wurde es nochmals winterlich.
Frühling auf Kreta, Sommer auf Zypern
Von der Kaltluft verschont blieb bis jetzt der östliche Mittelmeerraum. So kann man auf Kreta den Frühling derzeit bei viel Sonnenschein und Temperaturen um die 20 Grad genießen. Im Vorfeld eines Tiefs wird es hier am Donnerstag bei Höchstwerten um die 25 Grad sogar frühsommerlich. Noch wärmer ist es auf Zypern, hier sind am Freitag schon sommerliche Werte über 30 Grad zu erwarten.
Zweite Option Algarve und Andalusien
Im Süden der Iberischen Halbinsel ist ebenfalls der Frühling zu finden. Temperaturen zwischen 15 und 20 Grad laden zu sportlichen Aktivitäten wie Radfahren ein, allerdings sind hier auch immer wieder Regenschauer einzuplanen.