Nachdem am Freitag durch Hochdruckgebiet MAX noch ruhiges Wetter herrscht, überquert am Wochenende, zum astronomischen Frühlingsbeginn, ein Höhentief das Land von Nordost nach Südwest und sorgt für unbeständiges Wetter. Den genauen Verlauf zeigt die folgende Animation.

Astronomischer Frühlingsbeginn
Durch das Primär-Äquinoktium (erste Tag-und-Nacht-Gleiche des Jahres, denn im September vollzieht sich die zweite, die man als Sekundär-Äquinoktium bezeichnet) wird der astronomische Beginn des Frühlings festgelegt. Der kalendarische Eintrittspunkt variiert und fiel, abhängig vom Abstand zum letzten Schaltjahr, bislang entweder auf den 20. oder 21. März. Im Jahr 2026 fällt der kalendarische Frühlingsbeginn auf den 20. März (Fakt am Rand: Im Jahr 2048 wird es erstmals der 19. des Monats sein).
Am Freitag milder Sonne-Wolken-Mix
Der Tag präsentiert sich vor allem im Westen und Südwesten von seiner sonnigen Seite. In den übrigen Regionen herrscht ein freundlicher Sonne-Wolken-Mix. Erst am Nachmittag werden die Wolken von Norden her dichter, dennoch bleibt es trocken. Die Höchstwerte erreichen bei mäßigem bis lebhaftem Nord- bis Nordostwind zwischen 9 und 15 Grad.

Höhentief bringt unbeständiges Wetter
Am Samstag dominieren dichte Wolken das Wettergeschehen. Nur im Süden und Westen zeigen sich zu Beginn noch einige sonnige Auflockerungen. Bereits am Vormittag setzt im Nordosten und Osten Regen ein. Im Laufe des Tages breiten sich die Schauer weiter aus und erfassen schließlich das gesamte Land, bevor sie am Abend auch den äußersten Westen erreichen. Die Schneefallgrenze liegt dabei von Ost nach West zwischen 900 und 1200 Metern. Vom Arlberg bis in die Obersteiermark und Oberkärnten kommen zwischen 5 und 15 cm Neuschnee zusammen, wobei die größten Mengen von den Tauern bis in die Seckauer Alpen erwartet werden. Bei mäßigem bis lebhaftem Nordostwind steigen die Temperaturen auf Höchstwerte zwischen 6 und 13 Grad.

Am Sonntag Wetterberuhigung
Im Westen und Süden sowie im zentralen Bergland halten sich dichte Wolken und zu Beginn ziehen Schauer durch. Tagsüber lassen die Schauer aber nach und im Westen lockert es ab Mittag etwas auf. Länger trüb bleibt es im Süden. Die Schneefallgrenze steigt von anfangs 900 bis 1000 m in höhere Lagen. Im Norden und Osten überwiegt hingegen von Beginn an der freundliche Sonne-Wolken-Mix. Der Wind weht mäßig, im westlichen Donauraum lebhaft aus Ost, dabei werden maximal 8 bis 14 Grad erreicht.
Aussichten
Werfen wir nun einen Blick auf die weitere Temperaturentwicklung: Am Beispiel von Wien zeigt sich, dass das Höhentief am Samstag für eine spürbare Abkühlung sorgt und zudem etwas Regen bringt. In den darauffolgenden Tagen steigen die Temperaturen wieder an. Gegen Ende der Woche deutet sich aus heutiger Sicht jedoch erneut eine Abkühlung an, ausgelöst durch kalte Luftmassen aus dem Norden. In diesem Punkt sind sich die Wettermodelle allerdings noch nicht ganz einig.



