Der Juli begann zwar noch mit teils kräftigen Gewittern und einer ausgeprägten Kaltfront, die die extreme Juni-Hitzewelle (siehe auch: Juni 2026 gegen Ende mit historischer Hitze) endgültig beendete. In der Folge dominierte jedoch eine häufig leicht unbeständige, für die Jahreszeit aber vergleichsweise gewitterarme Wetterphase. Das ändert sich nun zur Monatsmitte: Aus Südwesten strömt in den kommenden Tagen deutlich feuchtere und energiereichere Luft in den Alpenraum. In der Folge wird die Luft deutlich schwüler, die Hitzebelastung nimmt somit zu. Außerdem sind in Österreich regional teils kräftige Gewitter mit erhöhtem Unwetterpotenzial zu erwarten.

Zu Wochenbeginn noch meist ruhig, nur vereinzelt Gewitter
Der Montag startet mit viel Sonnenschein, am Vormittag bilden sich im Nordosten rasch Quellwolken und nachfolgend vereinzelt Regenschauer. Eine geringe Schauer- und Gewitterneigung besteht am Nachmittag auch am Alpenhauptkamm sowie im südlichen Bergland. In weiten Landesteilen bleibt es bei einigen Schleierwolken aber trocken. Der Wind weht schwach bis mäßig aus meist nördlichen Richtungen. Mit 28 bis 34 Grad wird es hochsommerlich warm.

Zunehmend schwül, lokal Unwettergefahr
Am Dienstag scheint zumindest zeitweise die Sonne, von der Früh weg ziehen aber auch einige Wolken und besonders im Westen einzelne Schauer und Gewitter durch. Im Tagesverlauf steigt die Gewitterneigung zunächst über dem Bergland und im Süden an, am Nachmittag sind einzelne Schauer und Gewitter dann auch im Flach- und Hügelland möglich. Oft fallen die Gewitter mit großen Regenmengen in kurzer Zeit, Hagel und Sturmböen auch kräftig aus. Die Höchstwerte liegen zwischen 25 und 33 Grad.

Der Mittwoch gestaltet sich weiterhin sommerlich mit einigen Sonnenstunden, aber nicht ganz beständig. Von der Früh weg ziehen Wolken und vereinzelt Schauer oder Gewitter durch, im Laufe des Tages werden diese generell häufiger und kräftiger. Dabei ist mit großen Regenmengen in kurzer Zeit, lokal auch mit Sturmböen und Hagel zu rechnen. Abseits davon weht der Wind nur schwach und bei 26 bis 33 Grad ist die Luft drückend schwül.
Ab Donnerstag weiter unbeständig
In der Folge nehmen die Unsicherheiten deutlich zu. Insgesamt bleibt das Wetter vor allem im Westen und Süden jedoch unbeständig – mit weiteren Schauern und teils kräftigen Gewittern. Im Osten könnte vorübergehend etwas trockenere Luft aus Nordosten einfließen, ehe die Schauer- und Gewitterneigung zum Wochenende hin allgemein wieder zunimmt.
Regional weiterhin extreme Trockenheit in Österreich
Auch wenn die Gewitter lokal für große Regenmengen sorgen werden, können sie die teils extreme Trockenheit insgesamt kaum lindern. Vor allem im Osten bleibt die Situation angespannt, da dort auch die wenigsten Schauer und Gewitter erwartet werden. Entsprechend ist weiterhin mit einer hohen, regional sogar sehr hohen Flur- und Waldbrandgefahr zu rechnen.


