Am Mittwoch erstreckt sich eine Front quer über Europa. Im Laufe des Tages zieht sie mit Schauern und Gewittern über das Land. Sie bringt Schauer und teils kräftige Gewitter mit sich. Damit verabschiedet sich der heiße Sommer mit einem deutlichen Wetterumschwung. Die Temperaturen gehen dabei spürbar zurück.

Im Detail bedeutet das:
Am Mittwoch regnet es im Westen von der Früh weg schauerartig und teils kräftig. Im Tagesverlauf breitet sich der Regen sowie die Gewitter rasch aus. Spätestens ab Mittag gehen auch im anfangs noch sonnigen Osten und Süden Schauer bzw. lokal kräftige Gewitter nieder. Dabei besteht in der Osthälfte die Gefahr von Starkregen, Hagel und Sturmböen. Auch abseits der Gewitter frischt lebhafter Westwind auf.

Die Kaltfront bringt einen markanten Temperatursturz und beendet die sommerliche Hitze. Während es im Westen bereits am Vormittag deutlich abkühlt und die Temperaturen dort oft kaum noch über 15 Grad hinauskommen, legt sich der Sommer im Osten und Südosten ein letztes Mal ins Zeug: Dort wird es mit bis zu 33 Grad nochmals hochsommerlich heiß.

Kurzer Exkurs
Auch an der Adria muss am Mittwoch mit Unwettern gerechnet werden. Schon ab dem Vormittag ziehen von Venetien bis nach Udine und Triest kräftige Gewitter. Diese haben das Potenzial für Starkregen, mittelgroßen bis großen Hagel sowie Sturmböen. Bis zum Mittag erreichen die Gewitter schließlich auch Ljubijana.
Bereits am Nachmittag folgt dann schon die nächste Gewitterlinie. Diese breitet sich von Venetien und Emilia-Romagna über die Obere Adria aus und erreicht am frühen Abend schließlich auch Istrien und später dann die Adria-Inseln. Auch in diesen Regionen muss mit Starkregen, schweren Sturmböen sowie

Weiter geht es mit dem Wetter in Österreich
Am Donnerstag zieht die Front nur langsam nach Süden ab. Somit verläuft der Tag von Osttirol und Kärnten über das zentrale und östliche Bergland weiterhin häufig trüb und nass. Im Westen und Norden trocknet es hingegen ab und vor allem vom Bodensee bis ins Weinviertel zeigt sich zeitweise die Sonne.

Im Osten weht anfangs lebhafter West- bis Nordwestwind, der aber im Tagesverlauf nachlässt. Die Temperaturen kommen nicht mehr über 14 bis 23 Grad hinaus.

Wie geht es weiter?
Am Freitag stellt sich im Westen ein Mix aus vielen Wolken und etwas Sonne ein, meist bleibt es dort aber trocken. Im Süden und Osten sowie im zentralen Bergland regnet es hingegen zeitweise mit leichter bis mäßiger Intensität. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Nordwest. Die Höchstwerte liegen zwischen 15 und 22 Grad.
Der Samstag bringt im zentralen Bergland und im Süden zunächst dichte Wolken und letzte Tropfen. Überall sonst stellt sich bereits von Beginn an ein Mix aus Sonne und Quellwolken ein, die Schauerneigung bleibt auch tagsüber gering. Der Wind weht schwach bis mäßig, am Alpenostrand lebhaft aus Nord- bis Nordwest. Die Höchstwerte liegen bei 17 bis 23 Grad.
Nach dem markanten Temperatursturz ist zwar nicht mehr mit heißem Sommerwetter zu rechnen. Doch langsam, wenn auch zögerlich, geht es mit den Temperaturen wieder bergauf. Zum Ende der Woche deutet sich bereits eine spürbare Erwärmung an. Und besonders zu Beginn der neuen Woche stehen nach aktuellen Berechnungen wieder angenehme, spätsommerliche Temperaturen in Aussicht. Der Sommer verabschiedet sich also offenbar noch nicht so ganz.



